Ernährung anders denken, als es der Lebensmittelindustrie recht ist – weg von hochverarbeiteten, wärmebehandelten Lebensmitteln voll mit Zusätzen, die kaum noch Nährstoffe und natürlichen Geschmack enthalten. Gemäß dem Motto “back to basics” lässt Completeorganics die natürlichste und gesündeste Methode zur Haltbarmachung von Gemüse aufleben.

Completeorganics ist der Meinung, dass gesunde, funktionale und nachhaltige Ernährung nicht im Widerspruch zu Geschmack und Convenience stehen sollte! Deshalb hat das Startup aus München 2017 angefangen, regionales Bio-Gemüse nach traditioneller Methode in eigener Manufaktur zu fermentieren, um es zu leckeren, rein-pflanzlichen Gesundheits-Boostern zu veredeln. Was aber unterscheidet den Ansatz von dem der allermeisten anderen Lebensmittelherstellern und was hat es mit dieser Fermentation auf sich?

Happy gut, happy you, happy world

Industriell hergestellte Lebensmittel mit künstlichen Zusatzstoffen, ungesunden Fetten, viel Zucker, wenig Nährstoffen und kaum Natürlichkeit machen eigentlich nur noch der Industrie Spaß – der Umwelt weniger und am allerwenigsten den Verbraucher:innen. Von Transparenz und fairen Handelsbeziehungen zu den landwirtschaftlichen Erzeugern ganz zu schweigen.

So sprießen unzählige, sogenannte “Food-Tech” Startups aus dem Boden, die über neueste Verfahren pflanzliche Alternativen zu tierischen Produkten wie Fleisch, Milch oder Käse (re-)produzieren. Und auch Meeresfrüchte oder Eier werden in naher Zukunft vegane Konkurrenz bekommen. Eine Revolution die zweifelsohne den Konsum tierischer Produkte nachhaltig und erheblich reduzieren und somit einen wertvollen Beitrag gegen Klimawandel und Tierleid leisten wird.

Der Ansatz von Completeorganics mag zwar eine Stufe natürlicher und traditioneller erscheinen, aber der revolutionäre Charakter der lebendigen Naturprodukte aus München ist nicht minder erheblich. Denn mit natürlich fermentiertem Gemüse verzichtet das Startup auf alle gängigen Methoden zur Haltbarmachung wie Erhitzung oder künstliche Konservierungsstoffe und bringt als erster Lebensmittelhersteller Deutschlands radikale Naturprodukte voll mikrobiotischem Leben in die Kühlregale des nationalen Lebensmittelhandels. Die Gründer – Boris der Koch und Basti der Betriebswirt – ließen sich von vielen Kritikern, die immer wieder sagten, dass es unmöglich sei, derartige Naturprodukte voll mit lebenden Kulturen in den Handel zu bringen, nicht von ihrer Mission abbringen – im Stile großer Visionäre legten sie, getreu dem Motto “geht nicht, gibt’s nicht” einfach los und trotzen seither gängigen Paradigmen.

„In der modernen Lebensmittelindustrie komplett natürlich, ohne Zusatzstoffe und dazu noch nachhaltig zu arbeiten, hielten viele für unmöglich. Dass wir heute unsere lebendigen Fermente europaweit in über 2.000 Bio-Läden vertreiben zeigt, dass es zwar schwierig, aber nicht unmöglich ist.”

Hauptvorteil für das gesundheitliche Wohlbefinden ist, dass die schonende Konservierungsmethode nahezu alle Nährstoffe – Vitamine und Mineralien – des frischen Gemüses erhält und dass sich im Fermentationsprozess für unseren Darm extrem wertvolle, probiotische Bakterienkulturen bilden. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Fermentiertes Gemüse sogar noch wertvoller als frisches und stärkt unser Darm-Mikrobiom.

Mit der Fermentation von Gemüse besinnt sich Completeorganics auf eine, mit der Nachkriegsgeneration in Vergessenheit geratene Methode und kreiert eine komplett neue Kategorie in den Kühlregalen des europäischen Lebensmittelhandels. Heute noch eine Nische, angesichts der unzähligen Vorteile für Verbraucher, Landwirtschaft und unseren Planeten aber ein extrem zukunftsträchtiges Konzept. Manchmal lohnt sich eben eine Rückbesinnung auf Altbewährtes, das wie so oft einfach nur in Vergessenheit geraten ist.

Die beiden Gründer Boris Varchmin und Sebastian Koch – nach vier Jahren produzieren sie bereits über 50.000 Gläser pro Monat.
Bild: Completeorganics

Eine nachhaltige Zukunft beginnt heute

Mit der Entscheidung was in die eigene Einkaufstasche und auf den Teller kommt, kann jede:r Einzelne von uns etwas bewirken – für sich und unseren Planeten. Gemäß dieses Credos ist dem Startup an der Maximierung des Gemeinwohls auf allen Ebenen gelegen. “Bio allein reicht nicht und jedes Unternehmen trägt die Verantwortung für die Achtung der Menschenrechte entlang der Lieferkette”, sagt Gründer Sebastian Koch. Das Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten kommt 2023 – bei Completeorganics aber war es von Anfang an klar, dem Endverbraucher zu zeigen, woher jede einzelne verwendete Zutat kommt. “From Farm to Table” ist bei Completeorganics also nicht nur eine Floskel.

Weil wir uns sicher sind, dass Liebe durch den Magen geht und die Gesundheit von Körper und Geist im Darm liegt, haben wir die Vision, Ernährung auf ein neues Niveau zu heben und die Welt mit fermentiertem Gemüse leckerer, gesünder, nachhaltiger und fairer zu machen.
Gründer Sebastian Koch

Den Großteil des Jahres kommt das Bio-Gemüse aus regionaler, bayerischer Öko-Landwirtschaft im Umkreis von maximal 150 km, um den CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Dabei wird viel Wert auf direkte und enge Partnerschaften mit den Erzeugern gelegt, was man auf den Social Media Kanälen des Startups mitverfolgen kann.

Gewürze, die regional nicht verfügbar sind, bezieht Completeorganics über den engen Partner Soul Spice, deutschlands nachhaltigsten und fairsten Importeur hochwertiger Bio-Gewürze. Denn gerade bei Gewürzen kommt es nicht selten vor, dass die Mischungen mit chemischen Farbstoffen, billigen Füllstoffen oder sogar mit Rückständen von Pestiziden aufbereitet werden. Auch sind speziell bei Gewürzen die Lieferketten durch verschiedenste Zwischenhändler oftmals völlig intransparent und die Erntebedingungen vor Ort unmenschlich. So stammt beispielsweise der Ingwer in “das neue kimchi” aus einer Hochebene in Kerala in Südindien und wird dort von einer Kleinbauerngruppe mit großer Sorgfalt angebaut und geerntet, die fair entlohnt und in der Entwicklung ihres Wirtschaftens gefördert werden.

Zusätzlich zur grundlegenden Mission, Ernährung gesünder, leckerer und nachhaltiger zu machen, basiert das Konzept von Completeorganics auf Regionalität, Saisonalität, fairem Handel, transparenten Lieferketten und der Vermeidung von Plastik. Damit trägt das Startup in erheblichem Maße zum Gemeinwohl sowie zu verschiedenen Social Development Goals der UN bei:

Nicht nur uns überzeugt das Startup mit seiner Mission in voller Länge – 2020 mit dem “WeltverbEsserer Award” und 2021 dem “Healthy Living Award” ausgezeichnet, können wir versprechen: bei Completeorganics bleibt garantiert kein Platz für schlechtes Gewissen.

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Dass fermentiertes Gemüse und Fermentation momentan wieder in aller Munde sind, liegt also nicht nur an den ungeahnten Umami-Geschmäckern die es erzeugt und den diversen Sterneköchen, die sich dieser bedienen. Sondern eben auch Nachhaltigkeit und Gesundheit sind Schlagwörter, die fest mit Fermentation verbunden sind. Und was mehr können wir von zukünftsträchtigen Ernährungskonzepten erwarten? Completeorganics – bitte weiter so!

Complete Organics

Completeorganics bringt fermentiertes Gemüse voll mikrobiotischem Leben zurück auf die Teller dieser Welt und hat damit eine gänzlich neue Kategorie in bereits über 2.000 Kühlregalen des europäischen Bio-Lebensmittelhandels geschaffen. Mit seinen radikalen Naturprodukten voll lebendiger Kulturen setzt das Startup aus München einen bewussten Gegenentwurf zu gängigen, hoch-verarbeiteten Lebensmitteln und machen es einfach, dem eigenen Körper und der Umwelt Gutes zu tun! Bei der Herstellung, der traditionellen Fermentation, wird bewusst auf Erhitzung zur Haltbarmachung verzichtet. Alles einer Mission wegen – Ernährung auf ein neues Niveau heben und die Welt mit fermentiertem Gemüse leckerer, gesünder, nachhaltiger und fairer machen.