Auch wenn man es nicht sieht: Surfen und Streamen im Internet verschlingen riesige Mengen an Energie. Schon ist vom Internet als Klimakiller und Klickscham die Rede. Klimafreundlich unterwegs ist hier nur, wer konsequent auf Öko-Strom setzt. So wie die Telekom: Ihr Netz in Deutschland ist seit Jahresbeginn grün, ab 2021 wird sie weltweit nur noch Strom aus erneuerbaren Energien verwenden. Für den Konzern ein wichtiger Schritt, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen

Vor einigen Jahren bestand eine gute Musik- und Filmesammlung in der Regel aus unzähligen CDs oder DVDs. Heute sind die silbernen Scheiben in ihren Plastikhüllen verzichtbar geworden: Die meisten Menschen streamen Musik und Filme über das Internet, Millionen Songs, Filme und Serien sind online verfügbar, ohne dass dafür Tonnen an Plastik produziert werden müssen. Das spart nicht nur Geld und Platz, sondern auch Ressourcen. Klingt toll. Aber automatisch besser für Umwelt und Klima ist es nicht. Forscher haben festgestellt, dass der online-Musikkonsum höhere Treibhausgasemissionen verursacht als die Produktion von CDs. Schließlich werden auch hier Ressourcen benötigt, um die Daten zu speichern und über die Netze bis in die Ohren der Hörer zu schicken.

Das Beispiel zeigt, wie notwendig es ist, die Digitalisierung aus ökologischer Perspektive zu betrachten. Ein bedeutsamer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist daher der Betrieb von grünen Netzen, in denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zum Einsatz kommt. Die Deutsche Telekom garantiert genau das: Seit 1. Januar 2020 telefonieren, surfen und streamen ihre Kunden in Deutschland im emissionsfreien Netz. Ab 2021 stellt der Konzern weltweit auf 100 Prozent Öko-Strom um. Das Netz der Telekom wird dann global grün betrieben. So sinken die Emissionen des Konzerns trotz geplantem Netzausbau.

Klimaneutraler Konzern – bis 2050

Für das Unternehmen ist diese Umstellung ein bedeutsamer Schritt, um seine ambitionierten Klimaziele zu erreichen: Bis 2030 will der Konzern im Vergleich zum Jahr 2017 mindestens 90 Prozent an CO2-Emissionen einsparen, spätestens ab 2050 will die Telekom komplett klimaneutral wirtschaften, dazu hat sich der Konzern verpflichtet. Entsprechend konsequent verfolgt das Unternehmen seine Schritte auf dem Weg in die Klimaneutralität. Und das nicht erst, seitdem immer mehr Länder und Städte den Klimanotstand ausrufen: Wichtige Weichen stellte die Telekom bereits Anfang der 90er-Jahre, in einer Zeit also, als ernsthafter Klimaschutz bei vielen Unternehmen kaum ein Thema war. Das zahlt sich heute aus: Externe Experten geben dem Konzern regelmäßig gute Noten in puncto Nachhaltigkeit. So hat es das Unternehmen 2019 bereits zum vierten Mal in Folge in die „Climate A List“ der unabhängigen Organisation CDP (vormals „Carbon Disclosure Project“) geschafft. In diesem Ranking aufgeführt werden nur Unternehmen, die im Bereich des Klimaschutzes echte Leadership-Qualitäten zeigen.

Schätze in deutschen Schubladen

Nun erkennt man Führerschaft daran, entschlossen und konkret zu handeln, sich niemals auf dem Erreichten auszuruhen. Entsprechend ruft die Telekom immer neue Maßnahmen ins Leben, wohl wissend, dass die eigenen Ziele nur durch eine Vielfalt nachhaltiger Innovationen erreichbar sind. Ein Beispiel dafür aus dem ländlichen Raum: Im unterfränkischen Dettelbach hatten die Menschen lange mit Funklöchern zu kämpfen, seit 2019 ist dort eine von der Telekom-Tochter PASM konstruierte provisorische Mobilfunk-Station im Einsatz. Sie wird – weltweit einmalig – klimaneutral mit einer Brennstoffzelle auf Basis von Bio-Methanol betrieben. Der Mobilfunk-Mast in Bayern ist damit ein Symbol dafür, wie es gelingen kann, kurzfristig, etwa auch in Katastrophenfällen, eine Netzabdeckung zu gewährleisten – und dennoch streng nachhaltig zu agieren.

In einem weiteren Schritt geht es der Telekom darum, auch positiv auf die Klimabilanz ihrer Zulieferer und Kunden einzuwirken und Schritt für Schritt insgesamt ökologischer zu werden. So startete der Konzern Ende 2019 einen nachhaltigen Smartphone-Kreislauf: Kunden können gebrauchte Geräte bei der Telekom in Zahlung geben, die professionell für den Wiederverkauf aufbereitet werden; auf diese Weise entsteht ein ganz neuer Markt mit günstigen, recycelten und voll funktionsfähigen Handys, zu erkennen am Telekom-Nachhaltigkeitssiegel „we care“. Was das bringt? Rund 124 Millionen gebrauchter Handys liegen allein in Deutschland in den Schubladen herum. Schon die Verlängerung der Nutzungsdauer um ein Jahr kann die CO2-Emissionen eines Smartphones um bis zu 31 Prozent senken. Daneben können seltene Metalle wie Gold, Silber oder Palladium wiederverwertet werden. Das schont natürliche Ressourcen und unsere Umwelt.

Kunden erwarten Nachhaltigkeit

Wie wichtig das Thema ist, zeigt auch die jüngste Anpassung der Konzernstrategie: „Verantwortungsvoll handeln“ ist seit diesem Jahr Bestandteil für diesen konzernweit gültigen Handlungsrahmen. „Wir wollen für die Zukunft bauen. Nicht die Zukunft verbauen“, bringt es der Vorstandsvorsitzende Tim Höttges auf den Punkt. Gleichzeitig seien die konkreten Klimaziele ein wichtiges Signal an die Verbraucher, denn: „Nachhaltigkeit wird auch als Kaufkriterium zunehmend wichtiger.“ Immer mehr Menschen wollen ihren CO2-Fußabdruck verringern. Grüne Netze sind eine wesentliche Voraussetzung dafür. Sie werden zum Standard von morgen werden. Bei der Telekom sind sie es in Deutschland schon jetzt – und ab 2021 auch weltweit.

Weitere Informationen über die Initiativen und Projekte der Deutschen Telekom AG können im aktuellen CR-Bericht nachgelesen werden. Interessantes rund um das Thema Nachhaltigkeit findet sich auch in We Care, dem Magazin der Deutschen Telekom.

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