Durch den Kakao. Botanik, Kolonialismus, Gegenwart

Samstag, 14. November 2020 von 14:30 bis 16:00 Uhr

Bei der Veranstaltung begeben wir uns online auf Spurensuche durch den Kakao. Die Teilnehmer*innen lernen die Botanik der Kakaopflanze kennen und erfahren mehr über die koloniale Geschichte der Schokolade und deren Auswirkungen bis heute. Mit Vertreter*innen aus Ghana diskutieren wir gemeinsam, was geschehen müsste, um die Ungerechtigkeit im globalen Schokoladengeschäft zu überwinden.

Die Spurensuche beginnt bei der Botanik des Kakaos: Steffen Ramm stellt im Rahmen einer Online-Führung durch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens Potsdam die Kakaopflanze vor und erläutert die Ursprünge des Kakaoanbaus.

Im Anschluss daran begeben wir uns mit INKOTA-Referent Leonard Rupp auf eine Reise durch die Geschichte: Denn beim Konsum von Schokolade ist nur wenigen Menschen bewusst, dass damit eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Obwohl die Kakaobohne ursprünglich in Lateinamerika entdeckt wurde, wurde sie im Zuge des Kolonialismus nach Westafrika gebracht. Und die „Spuren“ des Kolonialismus sind in der globalen Kakao- und Schokoladenproduktion bis heute präsent…

Von der aktuellen Situation im Kakaoanbau und den Problemen, mit denen Kakaobäuer*innen täglich konfrontiert sind, berichten Ismail Pomasi von der Kakao-Kooperative Cocoa Abrabopa aus Ghana und Sandra Kwabea Sarkwah von der INKOTA-Partnerorganisation SEND-Ghana.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam diskutieren, was geschehen muss, um die Ungerechtigkeit im globalen Schokoladengeschäft zu überwinden.

Referent*innen:

  • Leonard Rupp, INKOTA-netzwerk
  • Steffen Ramm, Botanischer Garten Potsdam
  • Sandra Kwabea Sarkwah, SEND-Ghana

Moderation:

  • Karl Hildebrandt, Oikocredit

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Eine Veranstaltung des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und Oikocredit Deutschland

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