Zu Gast in den Mosel Chalets. Ein Gastbeitrag von Charlott Tornow:

Wenn ich an den Sommer 2020 zurückdenke, dann werde ich mit Blick auf unsere aktuelle Situation richtig wehmütig. Fast wäre Urlaub in diesem Jahr gar nicht möglich gewesen und dann erlebte Deutschland als Reiseland einen Boom wie lange nicht. Während ich deutsche Destinationen vorher immer schamlos verschmähte, wurden sie nun zu meinem Sehnsuchtsort. Klar gab es Regionen, die ich schon immer mal sehen wollte, aber das hatte noch Zeit. Jetzt wollte ich gar nicht schnell genug nach Rügen, in die bayrischen Alpen oder an die Mosel. Die Mosel! Wenn mich jemand fragt, wo es mir dieses Jahr in Deutschland am besten gefallen hat, dann steht die Region in Rheinland-Pfalz auf Platz 1.

Die Mosel in Rheinland-Pfalz als Sehnsuchtsort

Das liegt einerseits an den vielen kleinen Märchenorten entlang des Flusses: An der Burg Eltz, versteckt im Eltz-Tal und unversehrt seit dem 13. Jahrhundert, kann man sich gar nicht satt sehen. Cochem mit seinen bunten Fachwerkhäusern und der mächtigen Reichsburg sieht so aus, als hätte jemand bei Disney zu viel Fantasie gehabt. Zwischen den Tausenden Weinbergen schlängeln sich wahnwitzige Wanderpfade, die nach einem schweißtreibenden Aufstieg geniale Aussichten auf die Mosel bieten. Und links- und rechtsseitig des Flusses warten unzählige Obstbäume darauf, bei Mundraubtouren ihrer prallen Früchte entlastet zu werden. Die Mosel ist ein Schlaraffenland für den Magen und die Sinne und wem das nicht schon genug ist, der kann es sich auch bei der Wahl der Ferienunterkunft mal richtig gönnen.

Mein Highlight an der Mosel waren nämlich die vier Nächte, die ich im Mosel Chalet übernachten durfte. Im kleinen Dorf Pommern, in der Nähe von Cochem, stehen drei Design-Ferienhäuser, die nicht nur durch ihre perfekte Lage mit Blick Richtung Westen und auf die Weinberge von Pommern bestechen, sondern vor allem architektonisch aus dem Fachwerkallerlei der Mosel-Städte herausragen.

Mein Highlight an der Mosel waren nämlich die vier Nächte, die ich im Mosel Chalet übernachten durfte. Im kleinen Dorf Pommern, in der Nähe von Cochem, stehen drei Design-Ferienhäuser, die nicht nur durch ihre perfekte Lage mit Blick Richtung Westen und auf die Weinberge von Pommern bestechen, sondern vor allem architektonisch aus dem Fachwerkallerlei der Mosel-Städte herausragen.

Der Sonne beim Aufgehen zusehen
Die Mosel Chalets von Außen
Blick ins Innere
Die Aussicht ist fantastisch

Die Front der drei Häuser erinnert mit ihren spitzen Dächern ans Haus vom Nikolaus, das wir als Kinder immer gemalt haben. Den Eingang erreicht man über eine steile Holztreppe, auf der man im Sommer mit einem Glas Wein in der Hand die wahnwitzig schönen Sonnenuntergänge beobachten kann. Wenn man erstmal durch eine große Schiebetür eines der Häuser betreten hat, hat man sogleich gar nicht das Gefühl, sich drinnen aufzuhalten: Große Glastfronten zieren die gesamte Vorderseite und fluten die Räume tagsüber mit Licht. Der Wohn- und Essbereich ist bis zum Dachstuhl nur durch eine schmale Galerie unterbrochen, über die man den Schlafbereich im hinteren Teil des Hauses erreicht.

In den Mosel Chalets trifft Nachhaltigkeit auf Design

Die Verbindung zur Natur zeigt sich nicht nur im architektonischen Konzept, sondern auch in kleineren Details. Beim Bau der Glasholzhäuser wurden Naturmaterialien wie unbehandeltes Fichtenholz aus heimischen Wäldern und Altholz verwendet. Die Möbel und Einrichtungsgegenstände sind frei von Kunststoffen. Auch umweltschädliche Klimaanlagen sucht man hier vergeblich, denn durch die großen Glasfronten wird das Haus natürlich aufgewärmt. Wem doch mal kalt wird, der nutzt eine portable Standheizung, die man guten Gewissens anschmeißen kann, denn der komplette Strom wird über eine Solar-Anlage auf den Dächern der Häuser und die Wärme für die integrierte Fußbodenheizung aus einer Wärmepumpe gewonnen.

Detailaufnahme im Schlafraum
Nahaufnahme im Badezimmer
Einen hübschen Ausblick genießt man im Chalet überall

Verantwortlich für die schönen und nachhaltigen Mosel Chalets zeichnet sich der Münchner Designer Holger Maurer, der selbst in Pommern aufgewachsen ist und sich in seiner Heimat verwirklichen wollte. Maurer hat alles selbst geplant, seine Familie zur Unterstützung mit ins Boot geholt und einen Ort geschaffen, den man so schnell nicht mehr verlassen will.

Mehr Informationen zu den Mosel Chalets findest du hier

Bei einem guten Glas Wein abschalten
Abendessen mit Ausblick
Die Gegend rund um die Mosel Chalets ist wunderschön
Charlott Tornow von Reisevergnügen

 

Charlott ist Head of Travel und Content beim Reisevergnügen. Sie hat das Reisen erst spät für sich entdeckt, ist dem Fernweh aber dann umso stärker verfallen. Für uns war sie in den Mosel Chalets und hat vor Ort einen Blick hinter die Kulissen geworfen.

Fotocredits: Charlott Tornow