Dass Fast Fashion unserem Planeten schadet ist vielen bewusst, aber was ist mit der Schönheitsindustrie? Wusstest du, dass Kosmetikhersteller zu einem der größten Verursacher der Umweltverschmutzung gehören? Das liegt vor allem an den enormen Mengen an Kunststoffverpackungen, die jedes Jahr anfallen. Glücklicherweise gibt es eine nordische Marke mit einer Vision für neue Industriestandards. Finde in diesem Beitrag heraus, wie die intelligente Nutzung der Natur mit dazu beitragen kann, eben jene zu retten.

Der nordische Weg, die Limits von Nachhaltigkeit zu verändern

Für MÁDARA war Nachhaltigkeit vom ersten Tag an einer der zentralen Werte, viele Jahre bevor es zu einer globalen Tendenz wurde. Seit der Gründung im Jahr 2006 hat das lettische Unternehmen versucht so nachhaltig wie möglich zu sein. Der beste Beweis? Während viele der bekannten Kosmetikhersteller noch viele Jahre davon entfernt sind, das Ziel zu erreichen 100 Prozent recycelbare Kunststoffe für die Herstellung ihrer Primärverpackungen zu verwenden, hatte MÁDARA es bereits erfüllt als ihre ersten Produkte auf den Markt kamen.

Nachhaltig & Schön – von innen wie von außen

Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht nur auf die Verpackung. Viele Kosmetikhersteller verwenden immer noch fragwürdige Inhaltsstoffe, die der Umwelt schaden können. Angesichts des Engagements des lettischen Unternehmens für Nachhaltigkeit ist es keine Überraschung, dass die Kosmetik von MÁDARA natürlich ist. Das bedeutet, dass sie biologisch abbaubar sind und keine Gefahr für die Wasser-, Luft- oder Bodenressourcen unseres Planeten darstellen.

Die Produkte, Inhaltsstoffe sowie Rezepturen von MÁDARA Kosmetik sind frei von Tierversuchen und als natürlich oder organisch zertifiziert. Das geschieht in Übereinstimmung mit den anspruchsvollen natürlichen Schönheitsstandards, die als ECOCERT/COSMOS bekannt sind. Sie umreißen und überprüfen nicht nur die Herkunft der Inhaltsstoffe, sondern auch die der Verpackungs- und Herstellungsprozesse. Die nordische Marke bemüht sich gleichermaßen um die Entwicklung ihrer Formulierungen als auch um die ständige Verbesserung ihrer Verpackungspraktiken.

Pflanzenstammzellen - eine bahnbrechende Technologie
Die Gewinnung pflanzlicher Stammzellen ist sauber, nachhaltig und umweltfreundlich

Pflanzenstammzellen – eine bahnbrechende Technologie

Heute macht die Naturkosmetik-Industrie glücklicherweise immer mehr auf sich aufmerksam. Aber wenige wissen, dass es einen weiteren Weg gibt, pflanzliche Rezepturen noch nachhaltiger zu machen. Die Technologie und Forschung im Bereich pflanzlicher Stammzellen belegt, dass diese Methode im Hinblick auf die Zukunft von nachhaltigen Rezepturen von unschätzbarem Wert ist.

„Angesichts der Tatsache, dass jede fünfte Pflanze auf unserem Planeten* vom Aussterben bedroht ist, ermöglicht die Pflanzenstammzelltechnologie von MÁDARA Wirkstoffe zu erhalten ohne Pflanzen zu ernten oder ihre natürlichen Lebensräume zu schädigen.“ – MÁDARA Cosmetics ESG Report 2018 (S. 14-15)

* 2016 State of the World’s Plants report (S. 59)

Der gesamte Prozess beginnt unter Aufsicht. Eine kleine Probe der Pflanze wird entnommen, im Anschluss mit antimikrobiellen Mitteln behandelt und in winzige Portionen geschnitten. In einer nährstoffreichen Umgebung produzieren diese dann pflanzliche Stammzellen.

Die Gewinnung von pflanzlichen Stammzellen ist sauber und umweltfreundlich

Die Technologie zur Gewinnung pflanzlicher Stammzellen ist extrem sauber und nachhaltig. Sie ist nicht nur umweltfreundlich, sondern liefert auch beeindruckende Ergebnisse in der Hautpflege. MÁDARA erforscht diese Vorteile weiter und verwendet Pflanzenstammzellen in einigen Ihrer Rezepturen. Die auf diese Weise gewonnenen Wirkstoffe sind biologisch abbaubar und frei von Pestiziden als auch anderen Verunreinigungen. Darüber hinaus werden die natürlichen Ressourcen Wasser und Land geschont die für den Pflanzenanbau auf traditionelle Weise notwendig wären.

Die Technologie ist nicht nur umweltfreundlich sondern liefert auch beeindruckende Ergebnisse in der Hautpflege.
Der gesamte Prozess beginnt unter Aufsicht.

Verschiedene Wege führen zum gleichen Ziel

Auf der Suche nach neuen nachhaltigen Lösungen hat MÁDARA erstmals eines seiner Produkte in einer vollständig recycelbaren Verpackung aus pflanzlichem Kunststoff vorgestellt. Während seines Lebenszyklus verbraucht pflanzlicher Kunststoff bis zu 40 Prozent weniger CO2. Allein im Jahr 2019 hat MÁDARA 349 Kilogramm pflanzliche Kunststoffe anstelle von Rohölkunststoffen verwendet. Das Unternehmen stellt alle Informationen über Ihre Bemühungen zur Nachhaltigkeit regelmäßig und öffentlich in den Jahresberichten, den ESG Reports, zur Verfügung.

Zusammenarbeit mit PACK-TECH, das Verpackungen aus Meeresabfall herstellt

Die Marke zielt darauf ab, so viel recycelte Kunststoffverpackungen wie möglich zu verwenden. Aus diesem Grund arbeitet MÁDARA eng mit PACK-TECH zusammen – einem dänischen Unternehmen, das am SDG (Sustainable Development Goals)-Programm der Vereinten Nationen teilnimmt und dessen Meeresabfall-Kunststoffverpackungen durch das Programmziel Nr. 12 genehmigt und validiert wurden und direkte positive Auswirkungen auf die Umwelt hat. Das Recycling von Kunststoffen die aus den Ozeanen stammen, ist von entscheidender Bedeutung da jedes Jahr allein in der EU 150.000 bis 500.000 Tonnen Kunststoffabfälle in den Ozeanen landen. MÁDARA verwendet Kunststoffe aus Meeresabfällen, die einem Umfang von 15.000 PET-Flaschen zu 500 Millilitern entsprechen.

MÁDARA verwendet bei ihren Verpackungen soviel recyceltes Plastik wie möglich
Außerdem setzt die Marke auf Verpackungen, die aus Meeresplastik gewonnen werden

Außerdem fokussiert sich MÁDARA Kosmetik auf recycelte PCR-Kunststoffe

MÁDARA Kosmetik verlässt sich auch stark auf PCR (post-consumer recycled) Kunststoffe. PCR-Kunststoffe verarbeiten bereits verwendete Plastikprodukte – wie zum Beispiel Plastikflaschen – erneut. Dafür werden die Kunststoffe zu Flocken verarbeitet, gewaschen und erneut für neue Produkte aufgearbeitet. Die Marke hat 6.200 Kilogramm PCR-Kunststoffe verwendet, um sie zu Verpackungen für ihre Produkte zu verarbeiten.

Durch die Verwendung von recycelten PCR-Kunststoffen und Verpackungen aus Meeresabfällen wird automatisch weniger neuer Kunststoff produziert. Dies ist eine Angelegenheit von größter Bedeutung, da die weltweite Kunststoffproduktion heute zwanzigmal höher ist als noch in den 1960er Jahren. Indem du dich für MÁDARA Produkte entscheidest, kannst auch du deinen Teil dazu beitragen, das Ziel zu erreichen, weniger herkömmlichen Kunststoff zu produzieren und misst dem Recycling in deinem Alltag mehr Bedeutung bei.

Die Zukunft unseres Planeten und der Schönheitsindustrie gestalten

Wir, als Menschen sind ein integraler Bestandteil des Planeten Erde. In einer Welt voller komplexer Zusammenhänge ist die Sorge um die Gesundheit und Schönheit der Menschen gleichbedeutend mit der Sorge um das Wohlbefinden und Schönheit unseres Planeten. Was für uns sicher und nützlich ist, ist auch gut für unseren Planeten. Nachhaltigkeit ist kein Ziel, das jetzt erreicht und später vergessen werden sollte. Vielmehr ist es eine Geisteshaltung, die auf einer Reise durch die einzige Konstante im Leben benötigt wird – Veränderung.

Mehr Informationen zu MÁDARA Kosmetik

Indem du dich für MÁDARA Produkte entscheidest, kannst auch du deinen Teil dazu beitragen