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Ich möchte euch die Gastgeberin Anne Vortmann, auch Annie genannt, vorstellen. Sie arbeitet und lebt seit März 2019 im Novanta in Bibbiena, Italien. Sie beschreibt sich selbst als Hotelmanagerin, als Host und Gesicht des Hotels. Sie ist die Person, zu der alle Gäste immer mit Fragen und Wünschen kommen dürfen, nicht dass dies bei anderen Mitarbeitenden anders wäre, doch Annie ist meistens von morgens bis nach dem Abendessen im Novanta und umsorgt die Gäste liebevoll. Annie versucht, die Gäste zu unterhalten und gleichzeitig ihr Team zu führen, sie jongliert Aufgaben und findet trotzdem die Zeit, hier und da mit dem ein oder anderen Gast eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein zu trinken. Sie liebt es, die Gäste kennenzulernen. Auch, weil sie sowieso schon bei der Buchung und anderen Anfragen vor dem Aufenthalt mit ihnen in Kontakt war.

Von Mexiko, über New York und Amsterdam bis in die Toskana

Das letzte Mal hat Annie 2011 in Deutschland gelebt und dort ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau abgeschlossen. Schnell war ihr klar, dass es sie in die Ferne zieht. Also erst einmal zurück nach Mexiko, das sie bereits als Austauschschülerin mit 16 Jahren kennen und lieben lernte. In Mexiko lebte sie sechs aufregende Jahre und arbeitete unter anderem als Englischlehrerin an einer Grundschule. Bis sie sich 2015 bei einem schlimmen Unfall einen Wirbel brach und durch diesen Schicksalsschlag ihr Leben hinterfragte: Bin ich hier noch glücklich? Die Antwort lautete: Nein. Sie packte ihre Sachen und erfüllte sich einen Traum: Einmal in New York wohnen. Sechs Monate lang kellnerte sie dort und genoss neben des guten Essens das Großstadtleben.

Und wie das mit dem Träumen oftmals so ist: ist ein Traum erfüllt, kommen neue. In Annie stieg der Wunsch auf, ein eigenes kleines Hotel zu führen. Dieser Wunsch brachte sie schließlich wieder zurück nach Europa. Sie zog nach Amsterdam und absolvierte dort in nur 1,5 Jahren ein International Fast Track Studium in Hospitality Administration und Management. Ein Praktikum brachte sie anschließend in das Novanta. Sie war von Anfang an fasziniert, wie im Novanta die Art der besonderen und gleichzeitig entspannten Gastfreundschaft gelebt wird. Annie erinnert sich an den Moment als sie auf dem Berg, der über dem Dorf Borgo di Gello liegt, stand und sich dachte „Wow, das ist es, hier will ich bleiben“. 

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La Dolce Vita – aber nur zu 90 %

Das Novanta war ursprünglich als Pop-Up Hotel von vier Holländern geplant, das nur 90 Tage bestehen sollte. Aus dem 90 Tagen sind mittlerweile sechs Jahre geworden, wobei sich das Motto „mit Gästen Urlaub machen“ nicht verändert hat. Die Gäste sind eingeladen, ein aktiver Teil des Hotels zu sein. Sie sollen sich wirklich wie Zuhause fühlen, was bedeutet, dass ihnen kein Wein gereicht wird, sondern sie ihn sich selbst aus der Honesty-Bar holen, einschenken und genießen. „Novanta 90“ steht nicht für Perfektion, sondern für 90 % von alle dem, was die Gastgeber:innen geben wollen und können. Die Unterkunft sieht sich selbst nie als 100 % vollendet und fertiggestellt, da es immer etwas zu tun gibt oder Dinge wieder verändert werden.

Auch für die Mitarbeitenden ist Novanta ein niemals langweilig werdender „Arbeitgeber“. Annie beflügelt es, wenn sie mehrere Dinge gleichzeitig tun kann, denn Routinen mag sie nicht. Sie braucht die Abwechslung, den Kontakt zu Gästen und nicht nur das Arbeiten vor dem PC. So kann es schon einmal vorkommen, dass die Gäste Annie beim Putzen des Haupthauses sehen.

Genau diese Art der Hospitalität lebt Annie und möchte sie anderen beibringen. Auch wenn sie diese als ehemalige Perfektionistin erst selbst erlernen musste. Sie weiß, wie man als Gastgeberin authentisch sein kann und gibt dies gerne weiter. Mit den Jahren hat sie gemerkt, wie gern ihre Gäste mithelfen und im wahrsten Sinne des Wortes anpacken, wenn beispielsweise eine neue Weinlieferung darauf wartet, in den Weinkellern getragen zu werden. Sie weiß aber auch, dass das Konzept hinter Novanta nicht für alle Gäste etwas ist. Kritik und neue Ideen nimmt sie deshalb gerne auf.

Novanta

Zeit an der frischen Luft und nachhaltiges Urlauben

An ihren freien Tagen verbringt Annie am liebsten Zeit in der Natur, ob mit Yoga, Wandern oder Tennisspielen, das sie kürzlich wiederentdeckt hat. Sie stellt immer wieder fest, dass sie Berge richtig gerne hat, aber ihr das Element Wasser fehlt. Vielleicht liegt es am Aufwachsen als Nordlicht an deutschen Gewässern oder der Tatsache, dass sie bisher immer in irgendeiner Form nahe am Wasser wohnte. Wann immer sie also Zeit findet, zieht es sie ans Meer, manchmal nur für ein paar Tage. Ihren Urlaub versucht sie, immer wieder an neuen Orten zu verbringen, außerhalb der Toskana. Wenn sie nicht gerade auf Heimaturlaub in Deutschland oder den Niederlanden (bei der Familie ihres Partners) ist, reist sie gerne durch Europa. Aufgrund der Coronapandemie war sie die letzten Jahre hauptsächlich in Italien unterwegs, wie in Matera, in der südlichen Region Basilicata, in der sie besonders von den Olivenhaine beeindruckt war. Aber auch das Campen auf der Insel Elba war eine wunderbare Erfahrung.

Yoga

Risotto und ein Glas Wein

Beim Verreisen findet sie übrigens das kulinarische Angebot am wichtigsten. Sie ist bekennende Risotto-Liebhaberin, genauso wie ein großer Fan von Melanzane alla Parmigiana. Auf Reisen darf ein guter Schluck Wein aber auch nie fehlen. Restaurantbesuche sind deshalb in jedem Fall ein fester Bestandteil ihrer Reisen. Wenn sie andere Hotels besucht, ist es ihr ganz wichtig zu wissen, woher die Lebensmittel, des dort angebotenen Essen, stammen. Sie liebt es, wenn Unterkünfte ihre eigenen Gärten bewirtschaften und die Lebensmittel frisch auf den Tisch kommen. Als Flexitarierin ist es für sie von Bedeutung zu wissen, woher das Fleisch kommt, das sie isst. Das Novanta bezieht beispielsweise Fleisch von einem benachbarten Bauern und pflegt selbst einen Gemüsegarten.

Nachhaltiges Urlauben fängt bei ihr beim Essen an, spielt aber auch eine Rolle bei noch so simplen Dingen wie der richtigen Mülltrennung. Zudem ist sie ein großer Fan davon, wenn beim Bau beziehungsweise Sanieren Altes bewahrt oder zumindest wieder getreu vorherigen Mustern nachgebaut wird. Das gilt auch für das Bewahren von Kulturen und Traditionen, die für sie Authentizität ausmachen.

Fabrizio der Nachbar

Ein Gefühl von Heimat und der Wille zur Veränderung

Als Heimat bezeichnet sie alle Orte, an denen sie bislang lebte. Natürlich auch Cloppenburg, der Stadt, in der sie aufgewachsen ist. Letztlich geht es ihr um keinen Ort, sondern ihre Familie und Freund:innen. Ihre Heimat trägt sie also in sich herum. Wobei es doch eine Sache gibt, die sie an Deutschland ganz besonders vermisst: weißen Spargel, auf den musste sie nämlich sowohl in Mexiko als auch jetzt in Italien verzichten.

Und eben das bereits angesprochene Leben am Wasser. Apropos Wasser: In den Pool vom Novanta hat sie sich verliebt. Sie erwischt sich oft dabei, wie sie den Pool anstarrt, kurz innehält und feststellt, wie glücklich sie ist; wie glücklich sie sich schätzen kann, an so einem Ort, mit einem so tollen, internationalen Team zu arbeiten. Glück kommt ihrer Meinung nach von innen. Nur wer mit sich im Reinen ist, kann wirklich glücklich sein, findet sie. Ein kürzlich erlebter Glücksmoment war als ihr Freund ihr eine Geburtstagsparty organisierte, mit Live Band, ihren italienischen Freund:innen und dem Novanta Team.

Team im Novanta

EIN TIPP ZUM AUSWANDERN

Wenn sie einen Tipp geben darf, für diejenigen, die auch mit dem Gedanken des Auswanderns spielen: Es braucht einen starken Willen. Ohne den geht es nicht. Am besten denkt man gar nicht viel darüber nach, sondern fokussiert sich mehr auf das Machen. Denn hätte Annie alle Risiken abgewägt und überlegt, was alles hätte passieren können, wäre sie nicht mutig genug gewesen, um den Weg zu gehen. Die Erfahrungen, an denen man oft lernt, sieht sie als Lektionen, um zu wachsen und neues Vertrauen zu finden. Auch glaubt sie daran, dass am Ende sowieso alles so kommt, wie es kommen soll. Sie träumt immer noch von ihrem eigenen Hotel – das bestimmt noch kommen wird.

 

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