Sonnentor

Bio-Pionier will dank Holz und Sonne mit kleinem Fußabdruck hoch hinaus

Lesezeit:
3 Minuten
Datum:
14 March 2023
Themen:
Advertorial
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Lesezeit: 3 Minuten / Datum: 14 March 2023
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Der Kräuterspezialist SONNENTOR hat beim jüngsten Ausbau des Unternehmensstandorts neue Maßstäbe für Kreislaufwirtschaft gesetzt. Inzwischen produzieren die Andersmacher aus Österreich ein Drittel ihres Energiebedarfs selbst. So gelingt es auch die Emissionen und damit den Fußabdruck des Unternehmens weiter zu reduzieren.

Neuer Lagerplatz dank innovativer Holzbauweise

„Himmel Hoch“ lautet der Name Hochregallagers, das vergangenen Herbst vom Kräuterexperten SONNENTOR feierlich eingeweiht wurde. Der Sitz des Unternehmens liegt im nordwestlichen Niederösterreich, im sogenannten Waldviertel. Holz ist ein wichtiger Rohstoff in dieser Region. Ihn als Baustoff für ein so großes Projekt einzusetzen ist dennoch eine Pionierleistung, die gerade in diesem Baufeld seinesgleichen sucht. Auf 3000 m2 erstrecken sich 19 Meter hohe Regale, die komplett aus Holz gefertigt sind. In Summe ergibt das 8.500 neue Stellplätze. Die Kräuter und Gewürze von SONNENTOR haben nun viel Platz zum Rasten, bevor sie ihren Weg in Tassen und Kochtöpfe in über 50 Ländern der Welt antreten.

Natürlich war eine nachhaltige Bauweise der Grundstein dieses Gebäudes. Neben dem vorrangig eingesetzten Baustoff Holz, lag auch bei den ausführenden Betrieben der Fokus auf der Zusammenarbeit mit Firmen aus der Region. Baustart für das Projekt war bereits im Dezember 2020. Der Betrieb konnte, nach nur wenigen Monaten Bauzeit, im März 2022 aufgenommen werden.

In Summe wurden in diesem Projekt 2400 m3 Brettsperrholz, 60 m3 Brettschichtholz und 330 m3 Konstruktionsvollholz verbaut. Die Holzfassade umfasst eine Gesamtfläche von 1400 m2. SONNENTOR hat mit diesem Projekt definitiv einen neuen Maßstab für den Holzbau gesetzt.

„Uns ist bewusst, dass jeder Bau ein Eingriff in die Natur ist, deshalb bemühen wir uns, das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen“, erklärt Geschäftsführer Gerhard Leutgeb und ergänzt: „Um weite Transportwege zu sparen, wurde gleich hinter der Baustelle eine Humusdeponie angelegt. So wurden der Umwelt ca. 5000 LKW-Fuhren erspart. Auf der Fläche wurden bereits 200 verschiedene Wildblumen ausgesät und 600 Sträucher gepflanzt.“ Viele Pflanzen, die vor dem Start der Bauarbeiten auf dem Gelände verwurzelt waren, haben ein neues Zuhause auf dem SONNENTOR Frei-Hof gefunden.

Die Dachflächen des Unternehmens werden für Photovoltaikanlagen genutzt.

Nachhaltige Nutzung der Dachflächen

Die weitläufige Dachfläche des Gebäudes wurde genutzt, um die bestehende Photovoltaikanlage des Betriebes auszubauen. SONNENTOR kann in Summe bereits die Hälfte seines Energiebedarfs dank der Kraft der Sonne decken. Ein wichtiger Schritt, auch um den Ökologischen-Fußabdruck des Unternehmens weiter zu reduzieren.

Die andere Hälfte der Energie, die noch nicht selbst produziert werden kann, wird aus nachhaltigen Quellen bezogen. Hier gibt es bereits seit 1992 eine Kooperation mit einem heimischen Ökostrom-Anbieter.

Sonnenstrom als Futter für E-Fuhrpark

Vor dem Hochregallager befindet sich eine E-Tankstelle die eigens für einen neuen E-LKW errichtet wurde. Diese wird mit Sonnenstrom, der auf dem Dach gesammelt wird, gespeist. Mit dem Fahrzeug werden Woche für Woche die Kräuterschätze der Bäuerinnen und Bauern in der Region abgeholt und auch ein nahes SONNENTOR Geschäft beliefert. Bei 35.000 km pro Jahr, spart das Unternehmen somit ganze 7000 Liter Diesel. Das entspricht 22 Tonnen CO2eq.

Auch der restliche Fuhrpark des Unternehmens wird Schritt für Schritt auf E-Mobilität umgestellt. Energie zum Laden gibt es dank der Kraft der Sonne jedenfalls genug.

Der E-LKW fährt mit der Kraft der Sonne und spart Emissionen.

Kreislaufwirtschaft als Teil der Philosophie

Kreisläufe zu nutzen und bestmöglich zu schließen, ist für SONNENTOR nicht nur bei neuen Projekten wichtig. Viel mehr war es von Anfang an Teil der Unternehmensphilosophie. So werden auch Kräuterstängel die in der Produktion übrig bleiben, am zum Unternehmen gehörenden Frei-Hof, als Mulchmaterial eingesetzt. In der Produktion werden außerdem Kartons die nicht wieder eingesetzt werden können zerkleinert und als Füllmaterial zum Schutz der Produkte verwendet, die über den Webshop versendet werden. Sogar das Regenwasser wird gesammelt und zur Spülung der Toiletten verwendet. So soll jeder Kreislauf bestmöglich geschlossen und so viele Emissionen wie möglich gespart werden. Hier geht’s zur Videostory über Kreislaufwirtschaft bei SONNENTOR.

Der kleine Fußabdruck soll irgendwann ganz verschwinden

Durch die vielen Kreisläufe und den Mut neue technische Möglichkeiten zu nutzen, konnte das Unternehmen schon enorme Erfolge erzielen. So werden an allen Firmenstandorten, die gemeinsam bereits mehr als 500 Mitarbeitende zählen, in Summe nur noch 235 Tonnen CO2eq pro Jahr direkt ausgestoßen. Das entspricht etwa 13 Privat-Haushalten in Österreich. Solange man das langfristige Ziel Null Emissionen noch nicht erreicht hat, werden die noch nicht vermeidbaren Emissionen kompensiert. Dazu wurde auch eine eigene Humusgruppe ins Leben gerufen, die gemeinsam mit Anbaupartner:innen Emissionen reduzieren möchte.

 

Sonnentor

In diesem Jahr feiern die Andersmacher aus Österreich ihr 35-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde das Unternehmen von Johannes Gutmann. Er startete damals als One-Man-Show. Bis heute ist er Eigentümer und auch Teil der Geschäftsleitung. Das Sortiment an Tees, Kräutern und Gewürzen aus biologischer Landwirtschaft, zählt bereits rund 900 Produkte. Um ausreichend Rohwaren in bester Qualität zu beziehen, arbeitet das Unternehmen mit rund 1.000 Anbaupartner:nnen weltweit zusammen. sonnentor.com
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