Die Cittaslow und Fairtrade Städte in Deutschland entdecken

Ihr plant mal wieder eine Reise innerhalb Deutschlands und wisst nicht recht, wohin es gehen soll? Wie wäre es denn mit einem Urlaub in einer der Cittaslow oder Fairtrade Städte in Deutschland? Citta-was, Fairtrade in einer Stadt? Was genau hinter diesen Begriffen steckt und wo sich diese Städte befinden, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Das Fairtrade-Siegel fördert einen fairen Handel weltweit Beginnen wir dabei zuerst mit den Fairtrade Städten. Das internationale Siegel „Fairtrade“ ist sicherlich vielen bereits ein Begriff. Man findet es häufig auf Produkten wie Schokolade, Bananen, Kaffeebohnen und Keksen. Dabei kennzeichnet das Siegel Produkte, bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Durch den fairen Handel werden den Kleinbauernfamilien einerseits stabilere Preise für ihre Produkte und langfristige Handelsbeziehungen garantiert und für die Beschäftigten auf den Plantagen in den Entwicklungs- und Schwellenländern werden andererseits menschenwürdige Arbeitsbedingungen sichergestellt. Auch Umweltschutz und demokratische Organisationsstrukturen spielen bei dem Siegel eine Rolle. Die Fairtrade Städte in Deutschland setzen sich für einen fairen Handel auf lokaler Ebene ein Die Fairtrade Städte fördern den fairen Handel auf …

One World Foundation: Zwischen Yogaklasse und Ayurvedakur Gutes tun

Sri Lanka ist eine Inselnation, die südlich von Indien liegt und oftmals auch als „Perle“ des indischen Ozeans bezeichnet wird. Hier gibt es neben weißen Sandstränden und üppigen Teeplantagen noch viel mehr zu entdecken: Egal ob Regenwald, Savanne, Berglandschaften oder alte, königliche Städte, bei denen man in das alltägliche Leben der Einheimischen eintauchen kann – Sri Lanka ist vielseitiges und attraktives Reiseziel, das zu ausgiebigen Erkundungen einlädt. Einen nachhaltigen Tourismus in Sri Lanka fördern Daher verwundert es auch nicht, dass seit dem Ende des Bürgerkrieges in 2009 die Touristenzahlen kontinuierlich steigen und das Land unter aufgeschlossenen Reisenden immer beliebter wird. Und nicht nur Reisende zehren noch lange von den Eindrücken des Landes; auch die Einheimischen profitieren vom sich entwickelnden Tourismus, der mittlerweile neben der Produktion und dem Export von Tee, zu den wichtigsten Einnahmequellen des Landes gehört, immer mehr Arbeitsplätze schafft und den Wohlstand innerhalb des Landes fördert. Vor allem nachhaltige Tourismusangebote, die einen entscheidenden und auch langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung bringen, gilt es dabei zu bevorzugen. Ein sehr gutes Beispiel für ein …

Leadership

Was achtsame (Selbst-) Führung mit einem zufriedenen Team zu tun hat

Führungsansätze werden oft als Instrument für die zwischenmenschliche Kommunikation, Management und Organisation von Mitarbeiter*innen verstanden. Gute Führung bedeutet jedoch vor allem Selbstführung. Was ist Selbstführung und wie wirkt sich diese auf die Stimmung im Team aus? Arbeitsanforderungen an die Führungskraft Selbstführung und persönliches Wohlbefinden sind eng mit dem Wohlergehen der Organisation verbunden. Unsere digitale Geschäftswelt ist gekennzeichnet von den sogenannten „VUCA“ Faktoren – volatile, uncertain, complex und ambiguous. Unsere Arbeit ist also geprägt von Unbeständigkeit, Unbestimmtheit, Komplexität und Ambivalenz. Aus diesen Faktoren ergeben sich bestimme Arbeitsanforderungen. Mentale und emotionale Anforderungen korrelieren mit der Arbeitsbelastung der Führungskraft. Zusammen mit den zwischenmenschlichen und Rollenkonflikten sind diese die einflussreichsten Arbeitsanforderungen. Die Stimmung im Team ist dabei eine der wichtigsten Ressourcen. Der Führungsstil bestimmt die Teamdynamik Jeder 6. Mitarbeiter in Deutschland zeigt innere Resignation aufgrund von fehlendem Interesse der Führungskraft, aufgrund wenig individueller Betreuung, fehlendem und wenig konstruktivem Feedback. Die Qualität und „Gesundheit“ der Führung kann nur vollkommen beurteilt werden, wenn auch das Team und die Leistung der Organisation berücksichtigt werden. Um Jobzufriedenheit, Erfüllung, Wohlbefinden und bewusste Entscheidungsprozesse zu fördern, …

Kulinarik-Buch „Lob des Unscheinbaren“

Pommes rot-weise

Der Philosoph Malte Härtig erklärt in „Lob des Unscheinbaren“ die Schönheit unseres alltäglichen Essens. Die Weisheiten werden knackig und mundgerecht serviert. Die einfachen Sachen sind, wenn die Zutaten stimmen, meist die besten – diese Erfahrung kennt jeder: das herzhafte Butterbrot, das gute Glas Wein oder auch die knusprigen Pommes frites, mehr braucht es manchmal nicht. Die Einfachheit zum Prinzip erhoben haben die Japaner in ihrer Kaiseki-Küche, die dem Einfachen und Unscheinbaren den Rang einer großen Kunst verleiht. Aber wie geht große Kunst zusammen mit unserer Pommesbude? Der Philosoph Malte Härtig, der sich intensiv mit der japanischen Kulinarik beschäftigt hat, legt einen kleinen Band über das „Lob des Unscheinbaren“ vor. Er fragt sich, wie der japanisch inspirierte Blick auf die Einfachheit einer Speise deren Schönheit und sogar Weisheit hervortreten lässt. In einem größeren Zusammenhang, so der Autor, gehe es mit dem japanischen Kaiseki-Prinzip um die Kenntnis des richtigen Maßes und somit um eine wertvolle Orientierung in unserem alltäglichen Konsum. Geschult hat Härtig seine Wahrnehmung während des Studiums der japanischen Tee-Zeremonie, in der jedes Element, auch die …

Schüler-Lehrer-Beziehung

„Jedes Kind muss sich gesehen fühlen“

Straffer Lehrplan, strenger Stundenplan – im Schulalltag bleibt selten Raum für individuelle Begegnungen zwischen Schülern und Lehrern. Waldorfpädagoge Henning Kullak-Ublick nimmt sich jeden Schultag die Zeit und begrüßt seine Schüler einzeln per Handschlag. Ein Gespräch über Achtsamkeit  Herr Kullak-Ublick, Sie schütteln vor dem Unterricht jedem ihrer Schüler erst einmal die Hand. Welcher Gedanke steckt da dahinter? An Waldorfschulen ist es wichtig, dass sich jedes Kind gesehen fühlt. Wenn die Kinder morgens kommen, dann geht es erstmal darum, sich gegenseitig wahrzunehmen. Da ist das Händeschütteln ein Teil davon. Aber genauso wichtig ist, dass man sich in die Augen sieht und einen Eindruck von dem Kind bekommt. Ist der Schüler heute blass, hat er kalte Hände, rote Backen? Wenn man sich nach der Schule verabschiedet, auch per Handschlag, dann sieht man das Kind wieder. Dann kann man erkennen, wie der Unterricht gelaufen ist. Wenn die Schüler jetzt alle blass sind, dann habe ich garantiert etwas falsch gemacht. Wenn man Kinder nur im Kopf anspricht, dann werden sie nämlich blass. Wenn sie aber aktiv werden können, zwischendrin Lachen …