So können Städte Lichtverschmutzung verhindern

Menschen können sich gegen Lichtverschmutzung schützen, Tiere nicht. Was nicht dramatisch klingt ist aber für viele Arten mehr als bedrohlich. Doch es gibt längst intelligente Lösungen, die helfen und zudem massiv Energie sparen können – bestenfalls Milliarden Kilowattstunden Strom. Der Trend zu nächtlichen Dauerbeleuchtung ist für viele Tiere eine Qual. Zwar feierte die UN-Kulturorganisation Unesco am 16. Mai, dem internationalen Tag des Lichts, die segensreiche Rolle der Beleuchtung für Wissenschaft, Technologie, Kultur und Kunst. Aber Licht hat auch Schattenseiten: „Lichtverschmutzung ist wahrscheinlich eine Hauptursache des globalen Artensterbens“, sagt Chronobiologin Stefanie Monecke. Beispiel Straßenlaterne, wo man oft dichte Insektenschwärme sehen kann: „Das Licht zieht abertausende Insekten an, die um die Lichtquelle surren, ermüden oder verbrennen. Die ganze Nahrungskette gerät damit durcheinander: Die Tiere, die Insekten im Dunkeln jagen, finden weniger Nahrung.“ Viele Fledermausarten sind lichtempfindlich, meiden Lichtquellen und haben deshalb immer kleinere Jagdgebiete, berichtet die Schweizer Naturschutzorganisation Bird Life. Rotkehlchen, die eigentlich früh in der Dämmerung singen, sängen bei heller Beleuchtung manchmal die ganze Nacht. Selbst Jogger:innen, sagt Monecke, könnten Wildtiere mit lichtstarken Stirnlampen aus dem …

Mögliche Ursache für plötzlichen Kindstod entschlüsselt, Schottland: Homosexuelle Protestant*innen dürfen kirchlich heiraten, Logistik-Revolution südlich der Sahara

In Sydney wurde womöglich die Ursache des plötzlichen Kindstodes entschlüsselt; in Schottland dürfen nun auch homosexuelle Protestant*innen kirchlich heiraten; und auf dem afrikanischen Kontinent soll das erste Drohnen-Liefernetzwerk der Welt entstehen: Das sind die Good News des Tages