Ursprünglichkeit in den Bergsteigerdörfern erleben

Die Kritik am Alpentourismus ist nichts Neues. Bereits in den 1980er Jahren formierte sich eine erste Widerstandsbewegung gegen den aufkommenden Tourismus in der Alpenregion, der bis heute zu massiven Negativ-Eingriffen in den Naturhaushalt verantwortlich ist. Damals wurden viele Bergorte von dem aufkommenden Bauboom regelrecht überrollt. Alte Bauernhöfe und Einfamilienhäuser mussten Platz machen für große Hotels und Seilbahnen. Auch heute werden immer noch fortlaufend neue Regionen und Gletscher erschlossen, unter denen die empfindlichen, alpinen Ökosysteme sehr leiden. Ursprüngliche Naturlandschaften werden zerstört, damit Straßen, Parkplätze und Seilbahne Einzug erhalten können. Bergsteigerdörfer haben dem Massentourismus abgeschworen In den sogenannten „Bergsteigerdörfern“ positioniert man sich ganz bewusst gegen diese Form des Tourismus. Die Initiative vereint alpine Regionen, die ihre einzigartige Naturlandschaft als Kulturgut und Naturschatz wertschätzen und nutzen. Hier ist das Bewusstsein für ein harmonisches Leben in Einklang zwischen Menschen und Natur noch allgegenwärtig und die natürlichen Grenzen werden respektiert. Nähe ohne Respektlosigkeit Meist abseits großer Zentren oder versteckt in einem Talschluss gelegen, gelten viele der insgesamt 35 Bergsteigerdörfer unter Alpinist:innen noch als wahre Geheimtipps. Als Gast darf man sich …

Ein generationenübergreifendes Refugium in den Bergen

Auf insgesamt 1.200 Höhenmetern und hoch oben auf dem Berg gelegen, thront das Parkhotel Holzner und offeriert einen wunderschönen Blick in die Weite, hinaus auf das satte Grün der umliegenden Weiden und Wälder, auf sanfte Hügel und schroffe Gipfelspitzen gleichermaßen. Wenn dann auch noch das Licht der Morgensonne durch die hohen Sprossenfenster des Hauses einfällt, lässt sich erahnen, dass man hier von einer ganz besonderen Atmosphäre umgeben ist. Eine Familientradition der Gastfreundschaft und des Weitblicks Das im Jahre 1908 im Alpinen Jugendstil erbaute Bergrefugium wird heute in vierter Generation von Monika und Wolfgang Holzner geführt. Mit jungen Ideen und frischen Konzepten haben die beiden das Haus von Wolfgangs Eltern vor 13 Jahren übernommen und beweisen seither, dass Traditionsbewusstsein und zukunftsorientiertes Handeln keine Gegensätze darstellen. Vielmehr ergänzen und bereichern sich beide Ansätze fast schon auf eine symbiotische Art und Weise. Zeitgenössische Architektur trifft auf historische Struktur In den vergangenen Jahren wurde das Haus immer wieder liebe- und rücksichtsvoll saniert und zuletzt mit nachhaltig ausgerichteten Erweiterungen ausgestattet. Die Zusammenarbeit mit dem Architektenduo BergmeisterWolf erwies sich dabei als …

Hier wird gejodelt und gepaddelt: Ein Jahresausblick der Casa Santo Stefano

Ein ganz persönlicher Jahresrückblick und -ausblick auf das neue Jahr 2021 von Angeli und Christian Wehrli, den Gastgebern der Casa Santo Stefano Eigentlich wären wir ja jetzt mit unserer Casa Santo Stefano in unserem sogenannten „Winterschlaf“, also in der Saisonpause. Statt im schönen Tessin zu verweilen, würden wir irgendwo in Indien oder Thailand unterwegs sein, vielleicht wären wir jetzt aber auch zu Besuch bei unserer Tochter auf der ostfriesischen Insel Juist. Diesen Winter verbringen wir – wie wahrscheinlich viele – ganz anders Da wir jedoch diesen Winter aufgrund der ganzen Restriktionen keine Reisepläne geschmiedet haben und auch den Frühlings-Lockdown 2020 finanziell mit zusätzlichen Einnahmen etwas „kompensieren“ wollten, haben wir beschlossen unser Hotel im Winter geöffnet zu lassen, mit einem sogenannten „Opening light“. Denn glücklicherweise dürfen in der Schweiz, zu der unser schönes Tessin gehört, Hotels nach wie vor unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte geöffnet bleiben. Ein Frühstückskorb versorgt unsere Gäste im „Opening light“ In einer unserer kreativen Phasen haben wir etwas Neues erfunden, nämlich Übernachtungen für Selbstversorger*innen mit „Frühstückskorb“. Während der drei Wintermonate können sich unsere …

Tiny Adventures im Chiemgau

Die Bayerischen Alpen bieten alles, was das Outdoorherz begehrt: feinste Wanderrouten, Badebuchten und Brotzeitglück auf der Alm. traumhafte Berge, Bäche, Flüsse, Wälder, Wiesen, Moore, Aulandschaften, aber auch Burgen, Klöster, idyllische Dörfer, entzückende mittelalterliche Städtchen, Kunst, Kultur und Brauchtum. Wer einmal in dieser zwischen Bayern und Österreich eingeklemmten Romantikregion geurlaubt hat, weiß, dass er dringend nochmal wiederkommen muss. Besonders gut gefällt uns der sogenannte Alpenplan, der die Naturbelassenheit des Kulturraums Alpen garantieren soll. Die altüberlieferte Biervorliebe wiederum beschert dem Besucher unzählige kleine Brauereien in der Gegend. Also: Prost! Und hin da. Ein traumhaftes Fleckchen Deutschland wartet auf alle, die gerne draußen, wanderlustig und hungrig sind. Unsere liebsten Orte im Chiemgau Der „Alpakahof Hasenoehrl“ am Chiemsee. Der Besuch des alten Bauernhofs ist für jedes Alter geeignet und tatsächlich magisch. Hier bekommt man weder ein Hipster- noch ein Luxushotel, sondern echtes Oberbayerngefühl. Der Chieminger Badestrand ist von dort aus mit dem Auto in wenigen Minuten erreichbar. Der „Hochberg“ ist ein wunderbarer Ort, um den Sonnenuntergang über dem Chiemsee anzuschmachten. Im Biergarten des Alpengasthofs kann man gut essen und …

Roadtrip in die Ramenai: Waldurlaub vom Feinsten

Endlich wieder unterwegs. Nachdem auch wir coronabedingt den ein oder anderen Reiseplan canceln mussten, haben wir uns Anfang Juli wieder aufgemacht, um rauszufahren. Nach Wochen im Homeoffice, erwartete uns nun eine lang ersehnte Waldauszeit. Im Gepäck mit dabei: feinste Roadtripmusik und spannende Podcasts für unterwegs. Unsere Reise führte uns in die Ramenai, die wir nach gut sechs Stunden Fahrtzeit aus Berlin erreichen. Die letzten Kilometer folgen wir geschwungenen Landstraßen mit wunderschönen Ausblicken auf die sanfte Hügellandschaft des österreichischen Böhmerwalds. Sanfte Hügel, geschwungene Straßen und ein würziger Holzduft in der Nase Beim Einfahren in die Parkbucht der Ramenai steigt uns bei heruntergelassenen Fenstern ein angenehm würziger Holzduft in die Nase und an der Rezeption erwarten uns bereits der Gastgeber Günter und sein Sohn Florian, der hier nach der Schule immer mal wieder gerne aushilft. Das Hüttendorf ist bewusst autofrei gehalten und somit ist noch ein kurzer Spaziergang zu Fuß erforderlich. Doch keine Sorge: Das Gepäck wird mit einem Quad zur Hütte gebracht, sodass man sich ganz ohne Last vollends auf die neue Umgebung einlassen kann. Der …

Architektur, Natur und Südtiroler Lebensart im Bühelwirt

Der Bühelwirt ist ein ganz besonderer Ort, ein Kraftplatz in den Bergen. Hier kann man aufatmen, die Ursprünglichkeit der Natur erleben und Pause machen vom Trubel der Welt. Mehr und weniger Alles weglassen, was unnötig ist. Zurück zum Echten, kein Schnickschnack – weder im Zimmer noch im Wellnessbereich. Das ist die Art von Luxus, die einen im Bühelwirt erwartet. Das ist das Geheimrezept der beiden Wirtsleute Michaela und Matthias, welches die Gäste glücklich macht und an diesem Rückzugsort so richtig abschalten lässt. Auge in Auge mit den Bergen sitzt man in gemütliche Decken gewickelt in den Erkerfenstern, die dem Haus ihr charakteristisches Gesicht geben. Die Aussicht vermag es eben, einen hinaus in die ursprüngliche Natur des Ahrntals zu locken. Schon sehr zeitig, am liebsten bei schönem, aber eigentlich bei jedem Wetter. Zwischen den Ecken und Kanten im Bühelwirt findet jeder seinen Lieblingsplatz, der zum Entdecken und Versinken einlädt. Umso schöner ist das, wenn die Waden noch zwicken, vom frühmorgendlichen Gipfelerklimmen. Dann hat man sich die Kräuterstempelmassage und die Spinatknödel nämlich so richtig verdient. Die besten …

Mea Via: Ein besonderer Ort für besondere Momente

Das Slow Farm Hotel Mea Via liegt am Sonnenhang des Südtiroler Bergdörfchens Pufels, am Fuße der legendären Seiser Alm. Das Haus von Familie Pitschieler ist ein Paradies für Naturliebhaber, Slow-Food-Enthusiasten, Architekturfans und alle, die sich nach kleinen Momenten des großen Glücks sehnen. Bënunì im Mea Via! Südtirol. Schon der Name allein weckt Sehnsüchte: Nach dolomitengrauen Berggipfeln und sattgrünen Almwiesen. Nach unbändiger Lebenslust und richtig gutem Geschmack. Das Mea Via ist die Essenz der Südtiroler Seele. Die Familie Pitschieler beschreitet mit ihrem einzigartigen Urlaubskonzept neue Wege. Hier oben, auf über 1.400 Metern ist die Berglandschaft des Grödnertals viel mehr als eine hübsche Ferienkulisse. Der Pulsschlag der Natur gibt den Takt vor. Im und rund um das Mea Via. Die Familie Pitschieler hat ein Urlaubszuhause geschaffen, das moderne Architektur und jahrhundertealte Traditionen verbindet. Sie leben und lieben den Slow Farm-Hotel Gedanken: Wertvolles Holz, naturbelassener Stein und pures Glas dominieren die zurückhaltende Eleganz der Zimmer und Suiten. Im Restaurant Bulla werden die Gäste mit nachhaltig und direkt am Hof produzierten Köstlichkeiten verwöhnt. Der kleine, feine Spabereich schmeichelt mit …

Fünf Orte für Wintersport

An diesen fünf Orten kann man einen wunderbaren Winterurlaub verbringen. Mit Blick auf schneebedeckte Berge und Gletscher, dampfendem Atem und knirschenden Schnee unter den Füßen kommt man hier schnell zur lang ersehnten Ruhe. Dazu locken mancherorts Unternehmungen wie Skifahren, Langlauf und Schneeschuhwanderungen hinaus in den Schnee, während man sich woanders in Aktivitäten wie Rodeln und Eisklettern ausprobieren kann. Fünf Orte für Wintersport eben. Wir wünschen dir viel Spaß beim Entdecken! 1 Veitenhof, Tirol, Österreich Eine schneesicheren Winterurlaub kann man auf dem „Veitenhof“ im Tiroler Ötztal verbringen. Aufgrund ihrer Höhenlagen sorgen dort die Skigebiete Niederthai, Sölden, Obergurgl und Hochoetz für zuverlässiges, üppiges Weiß – von der Adventszeit bis hinein ins späte Frühjahr. Neben den Skipisten gibt es auch zahlreiche Skating- und Loipenkilometer, die zum ausgiebigen Langlaufen einladen sowie die Möglichkeit, Schneeschuhwanderungen zu unternehmen. Wäre das nicht schon genug, kann man sich zusätzlich beim Rodeln oder Eisklettern ausprobieren. Der Veitenhof fährt mit einem vielfältigen Angebot an Wintersport auf Ein weiteres Highlight ist die hofeigene Haflingerzucht. Die blondleuchtenden Pferde sind auch im Winter trittsicher und robust, weshalb sie …

Mit Zug und Fähre in die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz mit dem imposanten Elbsandsteingebirge ist ein tolles Reiseziel für alle, die mal wieder Lust darauf haben, frische Bergluft zu schnuppern. Vor allem Berliner und Dresdner finden dort einen Ort mit kurzer Anreisezeit. Zweieinhalb Stunden dauert es mit dem Zug aus Berlin, 45 Minuten aus Dresden. Selbst Tagesausflüge sind also möglich. Vor allem jetzt zur kälteren Jahreszeit bringt die Landschaft eine ganz besondere Atmosphäre mit sich. Im Herbst bestaunt man beispielsweise den Farbwechsel der Bäume, die zum Teil in Nebelwolken gehüllt sind und im Winter liegt hier genügend Schnee, die die Landschaft in ein richtiges Winterwunderland verwandelt. Die Sächsische Schweiz ist geprägt von bizarren Felsformationen Die Sächsische Schweiz liegt wie der Name schon verrät in Sachsen und unmittelbar vor der tschechischen Grenze. Daher wird die Region auch oftmals Sächsische-Böhmische Schweiz genannt. Hier prägen bizarre Felsformationen das Landschaftsbild und vor allem im Sommer ist die Region ein beliebtes Reiseziel. Zur kälteren Jahreshälfte hingegen kann man, wenn man Glück hat, ganze Wanderwege für sich alleine haben. Dann geht alles ein bisschen gemütlicher zu. Bereits die …