Mein Blut kann Leben retten

Seit Beginn der Pandemie sind Blutkonserven knapper denn je, Spender:innen werden händeringend gesucht. Unsere Autorin Theresa Lang hat sich überwunden. Nadeln, Spritzen, Blut – alles, was unter die Haut geht, ist mir nicht geheuer. Aber mein Blut kann Leben retten, dafür lohnt sich doch ein kleiner Pieks in die Armbeuge, oder? Das habe ich gedacht, als ich vor einer Woche meinen Termin beim DRK-Blutspendedienst vereinbart habe. Heute, auf dem Weg zum Spendezentrum im Leipziger Osten, bin ich mir nicht mehr so sicher. Schon am Empfang gibt es den ersten Pieks. Ein Blutstropfen aus meiner Fingerkuppe verrät der Mitarbeiterin meinen Hämoglobinwert. Liegt der zu niedrig, fällt es dem Körper schwerer, sich von dem Blutverlust zu erholen. Weiter geht es mit einem Fragebogen. Um die Empfänger:innen nicht zu gefährden, muss ich als potenzielle Spenderin einige Voraussetzungen erfüllen. Wer vor Kurzem tätowiert oder gepierct wurde oder bestimmte Medikamente einnimmt, kann vorübergehend kein Blut spenden. Aber auch ein „risikoreiches Sexualverhalten“ kann dazu führen, dass man von einer Spende ausgeschlossen wird. Das betrifft zum Beispiel Sexarbeiter:innen oder Menschen, die Sex …

Good News

Großbritannien schafft diskriminierende Blutspende-Regel ab, Hamburg präsentiert digitale S-Bahn, Mit Montessoris „Finger-Tracing“-Methode Lerninhalte besser verinnerlichen

Die britische Regierung hat eine diskriminierende Regelung zur Blutspende abgeschafft; das Projekt „Digitale S-Bahn für Hamburg“ soll den Nahverkehr nachhaltig vorantreiben; und ein Forschungsteam aus Sydney hat in einer Studie festgestellt, dass „Finger-Tracing“ beim Lernen hilft: Das sind die Good News des Tages