Coworking im Grünen

Nach wie vor befinden sich viele von uns im Homeoffice. Während das heimische Arbeiten für viele Branchen vor der Krise noch eher eine Ausnahme darstellte, ist das Homeoffice seit einigen Monaten für einen Großteil der Arbeitenden zum neuen Berufsalltag geworden. Nicht wenige von uns sehnen sich nach gut einem halben Jahr im Homeoffice nach einem Tapetenwechsel und neuer Inspiration. Großstadtgeplagte zieht es mehr denn je aufs Land, wo sie zum Feierabend oder in der Mittagspause noch frische Luft und pure Natur genießen können. Gut, dass es immer mehr Unterkünfte rund um Berlin gibt, in denen das Coworking im Grünen möglich ist. „Terezas Gästehaus“ in Stolzenhagen bietet einen ruhigen und inspirativen Rahmen Etwa eine Stunde von Berlin entfernt, kann man fernab der Ruhelosigkeit der großen Stadt bei „Terezas CoworkingColiving“ in entspannter Atmosphäre arbeiten. Das Gästehaus bietet inmitten von üppigen Grün einen ruhigen und inspirativen Rahmen für jedermann. Neben klaren und freundlichen Arbeitsräume finden sich hier auch (Holz-)Werkstätten für künstlerisch und handwerklich Arbeitende. Wer möchte, nimmt sich also den Lieblingskollegen mit oder fährt direkt mit dem gesamten …

Wie sich Overtourism-Destinationen in der Krise neu erfinden

Amsterdam verbietet die private Vermietung von Ferienwohnungen im Stadtzentrum und Venedig verbannt Kreuzfahrtschiffe bis zum Jahresende aus der Lagune: Das sind nur zwei Entwicklungen, die man in den letzten Monaten in der Nachrichtenlandschaft lesen konnte. Immer mehr Destinationen, die mit Overtourism konfrontiert sind, bzw. waren, stellen sich dem Problem und möchten einen fairen Tourismus in ihrer Region fördern. Die Wichtigkeit von staatlichen Maßnahmen und zivilgesellschaftlichen Initiativen Neben staatlichen Regulatoren wie Gesetzen, spielen dabei auch Initiativen aus der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle. Das zeigt das Beispiel aus Venedig: So ist das Verbot von Kreuzfahrtschiffen der jahrelangen Arbeit des Bürgerkomitees „No grandi navi“ (zu deutsch: „Keine großen Schiffe“) zu verdanken. Dabei spielte auch die Coronakrise eine entscheidende Rolle: Die Pandemie sorgte für ein Umdenken bei vielen Venezianer*innen, die in der Krise eine Chance sahen. Eine Chance, den Tourismus neu aufzustellen und nachhaltiger zu gestalten. Ein nachhaltiges Miteinander zwischen Reisenden und Bereisten fördern So steigert die Organisation „Venezia Autentica“ mit ihrer Plattform beispielsweise die Akzeptanz zwischen den Touristen und Einheimischen. Reisende können auf der Plattform Aktivitäten buchen und …

Tapetenwechsel

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen verreisen. Der Lockdown hat wahrscheinlich vielen Lust auf einen Tapetenwechsel gemacht – Zeit in der Natur verbringen oder einfach mal was Neues sehen. Von manchen Reisen kommt man voller Anregungen für die eigenen vier Wände zurück. Inspiriert von Unterkünften mit besonderem Interior-Charme Wir haben noch nie so viel Zeit zu Hause verbracht wie seit der Pandemie. Nachdem das Office ins Home gezogen und die Situation akzeptiert ist, wurde ausgemistet, umgestaltet und repariert. „Home improvement“ nennen das die US-Amerikaner. Warum das in so vielen Haushalten passiert ist, liegt wahrscheinlich daran, dass der Corona-Lockdown uns viel Zeit zum Nachdenken lässt und es keinen lästigen Grund mehr gibt, lästige Alltagskleinigkeiten aufzuschieben. Vielleicht hat auch das ein oder andere Zoom-Meeting, das den Blick in die Wohnungen anderer erlaubte, dazu geführt, den eigenen Wohnungs-Lebensstil zu hinterfragen: Möchte ich wirklich so wohnen, wie ich es gerade tue? Was sagt mein Einrichtungsstil über mich aus? Welche Möbel oder Habseligkeiten benutze ich kaum? Nächster Schritt: Umräumen, neugestalten. Schön und gut, doch die Lust aufs Reisen vertreibt das …

Good News

Supreme Court stoppt Öl-Pipelines, neuer Corona-Schnelltest, erste Transgender-TV-Moderatorin in Bolivien

Das Oberste Gericht der USA hat den Baustopp der umstrittenen Erdöl-Pipeline Keystone XL besiegelt; Forscher der Uni Bielefeld haben einen PCR-Test entwickelt, der zehn Mal schneller zum Ergebnis kommt als herkömmliche Verfahren; und die 26-jährige Leonie Dorado gibt der LGBTQ-Community im konservativ geprägten Bolivien eine Stimme: Das sind die Good News des Tages.

Welche Werte in der Krise wichtig sind

Mit Einstellungen zu Menschlichkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit vielleicht sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen: Das zeigen aktuell nicht nur unsere Good Travel Partner, sondern auch viele Kund*innen der GLS Bank. Kein Wunder, diese Werte werden bereits seit der Gründung der Bank im Jahr 1974 von der GLS Gemeinschaft gelebt. In der jetzigen Zeit, die mit viel Unsicherheit verbunden ist, zeigt sich, wie wertvoll diese Werte sind. Die Krise hat bei vielen GLS Kund*innen einen Schub an kreativen Aktionen ausgelöst, mit denen sie durch diese besondere Zeit kommen. Sie engagieren sich nicht nur für das eigene Fortbestehen des Unternehmens, sondern auch für die Gemeinschaft. Dieser Beitrag stellt dir einige dieser Aktionen vor, die dich inspirieren sollen, nicht den Mut und die Hoffnung zu verlieren. Der #stayhome Club liefert dir deine nachhaltigen Basics an die Haustür Der stayhome-Club liefert dir deine Isolationsbasics direkt an die Haustür, damit du selbst nicht vor die Tür musst. Bestellen kannst du zahlreiche Produkte in Bio-Qualität und ausgewählte Retterboxen. Mit deinem Einkauf unterstützt du ganz nebenbei die Berliner Kunst- und Clubkultur, denn …

Grüne Wege durch die Krise

Ein Partner erzählt: Ein Gastbeitrag von Ann-Kristin Hauberg-Lahoud und Dany Lahoud, Gastgeber der Ferienwohnung Green Phoenicia Und auf einmal ist da Corona, ein neues Virus, das unsere Leben per Vollbremsung zum Halten bringt. Wir halten doch sonst nie, sind ständig im Stress, halsen uns zu viel auf, kaufen zu viel und zu oft ein und um es mit Pippi Langstrumpf zu sagen: Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt – Damit ist dann jetzt erstmal Schluss. Noch vor vier Wochen dachte ich, was geht uns das hier an? Und schwupps, jetzt sitze ich selbst im Home Office, zoome mich durch Videokonferenzen, kann meine Familie nicht mehr sehen und gehe einen großen Bogen um Leute, die mir auf dem schmalen Fußweg entgegenkommen. Wie absurd das alles ist! Und doch habe ich die Überzeugung, dass am Ende alles gut wird! https://video.wixstatic.com/video/31a045_10925b9610f84d6bbea1e07178506be4/1080p/mp4/file.mp4 Wir haben alles gehört Wir haben alles gehört, es ist alles gesagt! Die Medien überspülen uns mit Panikmache, die Einschätzungen der Virologen bewegen sich zwischen hoffnungvoll und desaströs, die Pandemie-Szenarien werden hin- und hergedreht, …

Unfreiwillige Auszeit in den Bergen

Ein Partner erzählt: Ein Gastbeitrag von Kirsten Gassner & Klaus Kirchlechner, Betreiber von „Auszeit in den Bergen“ Durch die Corona-Krise haben wir jetzt selbst eine unfreiwillige „Auszeit in den Bergen“. Seit dem 15. März 2020 dürfen wir nicht mehr arbeiten Dabei haben wir hier – im Gegensatz zu den meisten anderen Tourimusbetrieben der Region – immer „Saison“. Unsere Auszeitgäste lieben ja besonders die Zeiten, in denen es ruhiger zugeht, also die Zwischensaison von März bis Juni zum Beispiel. Da wir immer nur einen einzigen Gast bei uns betreuen und recht abgelegen am östlichen Rand des Hochplateaus Ramsau am Dachstein liegen, wäre es gerade jetzt bei uns besonders „safe“. Und viele Menschen, denen in ihrer kleinen Stadtwohnung jetzt die Decke auf den Kopf fällt, würde eine Auszeit hier in der Natur so guttun, um ihr Immunsystem zu stärken und Kraft und Zuversicht zu tanken. Aber ok, das geht jetzt leider nicht. Da es hier in Österreich auch eine Ausgangsbeschränkung gibt, wir also die freie Zeit selbst nicht für größere Ausflüge etc. nutzen können, machen wir das …

Solidarität in Corona-Zeiten: So unterstützt ihr unsere Unterkünfte

Wie unsere Good Travel Partner die aktuelle Corona-Situation erleben und am Ende – gemeinsam mit der Unterstützung von den Gästen – bewältigen, könnt ihr in diesem Beitrag lesen. Mit ihren kreativen Aktionen zeigen sie, dass es wichtig ist, den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren – auch in dieser außergewöhnlichen Zeit. Märchen lauschen aus den „Schöngeister“-Apartments Schönen Geschichten kann man derweil aus den Apartments der „Schöngeister“ lauschen. Hier hat die Tochter der Betreiberin die Bibliotheken ihrer Ferienwohnungen durchgeforstet und ihre persönlichen Favoriten zusammengestellt. Aus diesen liest sie dann ihren großen und kleinen Gästen vor. Eingekuschelt mit der gesamten Familie kann man diesen märchenhaften Geschichten dann zuhause in den eigenen vier Wänden gespannt zuhören. Homeoffice ins Baumhaus oder Winzerhäuschen verlegen Wem beim Arbeiten zuhause aktuell die Decke auf den Kopf fällt, der kann sein Homeoffice ganz einfach woanders hin verlegen. Unweit von Frankfurt bietet so beispielsweise das „Baumhaushotel Seemühle“ luxuriöse Workingspaces inmitten der Baumkronen an. Und auch das „Weingut Longen-Schlöder“ bietet an der Mosel und bereits für 25,- Euro pro Tag schöne Arbeitsplätze in ihren …

Leben wie im „Decamerone“ von Boccaccio

Ein Partner erzählt: Ein Gastbeitrag von den Gastgebern der Villa La Rogaia. Leben in einem Landhaus im Zentrum der „Pandemie“ Damals „Es war im Jahr 1348, als in der herrlichen Stadt Florenz – unstreitig der schönsten in Italien – die Pest ausbrach, ein Schicksal, das entweder der Einfluß der himmlischen Körper oder vielmehr der gerechte Zorn Gottes unserer boshaften Handlungen und unserer Besserung wegen über die Sterblichen verhängte.“ So beginnt das „Decameron“ des italienischen Dichters Giovanni Boccaccio, geschrieben um das Jahr 1350 zur Zeit der Pest in Florenz. Zehn junge Adlige flüchten sich in ein Landhaus vor den Toren der Stadt und versuchen sich gegenseitig durch Geschichtenerzählen zu unterhalten. So entstehen an zehn Tagen insgesamt hundert Geschichten, die in der Folgezeit für alle Novellen der abendländischen Literatur zum Vorbild wurden und – zumindest in Italien – zur Pflichtlektüre zählen. Heute „Es war im Jahr 2020, als im herrlichen Land Italien – unstreitig einem der schönsten der Welt – das Corona-Virus ausbrach, ein Schicksal, das weder der Einfluß der himmlischen Körper noch der gerechte Zorn Gottes …

Ein Hotelalltag in Zeiten des Corona-Virus

Ein Partner erzählt: Ein Gastbeitrag von Angeli & Christian Wehrli, Betreiber des Albergo Casa Santo Stefano Unsere Situation Nachdem wir uns erst einmal durch einen Wust von bürokratischer Arbeit „gewühlt“ haben, berichten wir Ihnen jetzt gerne etwas aus unserem momentanen Alltag: Unser Hotel ist seit 14 Tagen wieder geschlossen, nachdem wir gerade eine Woche normalen Hotelbetrieb hatten. Offiziell dürfen wir es zwar offen behalten, aber kein Gast wagt zur Zeit Ferien zu machen. Alle Kurse und Seminare sind seit Mitte März bis Anfang Mai storniert worden und wir stehen vor der Situation, dass wir und die Kursleiter von den Mai-, Juni- und Julikursen sich fragen, ob wohl diese Kurse zustande kommen oder auch noch abgesagt werden müssen? Und natürlich kommen zur Zeit auch keine Buchungen für diese Kurse rein. Wir sehen uns einem Liquiditätsengpass konfrontiert Da wir den Teilnehmern, von unseren annullierten Kursen die schon bezahlten Kursgebühren erstatten müssen, haben wir zur Zeit statt Einnahmen nur Ausgaben und bereits sehen wir uns mit einem Liquiditätsengpass konfrontiert. Hätten wir gewusst was in diesem Jahr 2020 auf …