Good News

Erstmals Richterinnen in Ägyptens Staatsrat, USA und EU wollen „ewige Chemikalien“ stoppen, New Yorker Stadtrat entfernt Sklavenhalter-Statue

In Ägypten wurden erstmals weibliche Richterinnen in den Staatsrat vereidigt; die USA und die EU wollen schädliche Chemikalien in Pizzakartons, Kaffeebechern und Co. verbieten; und in New York wurde die umstrittene Statue Thomas Jeffersons aus dem Sitzungssaal des Stadtrates entfernt: Das sind die Good News des Tages

Good News

Großbritannien schafft diskriminierende Blutspende-Regel ab, Hamburg präsentiert digitale S-Bahn, Mit Montessoris „Finger-Tracing“-Methode Lerninhalte besser verinnerlichen

Die britische Regierung hat eine diskriminierende Regelung zur Blutspende abgeschafft; das Projekt „Digitale S-Bahn für Hamburg“ soll den Nahverkehr nachhaltig vorantreiben; und ein Forschungsteam aus Sydney hat in einer Studie festgestellt, dass „Finger-Tracing“ beim Lernen hilft: Das sind die Good News des Tages

25.02. - 28.02.2021

#ArtSocial21

#ArtSocial21 Innovation Festival Social Hackathon + Art Festival = #ArtSocial21 Wie keine Generation vor uns, sehen wir uns täglich mit umwälzenden, gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert: Die digitale Revolution, der Klimawandel, gesellschaftlich-soziale Megatrends und nicht zuletzt eine weltweite Pandemie vereinnahmen unsere Lebenswelten und beeinflussen in großem Maße unser Zusammenleben. Auf der anderen Seite stehen uns aber auch so zahlreiche materielle und ideelle Wege offen wie noch nie zuvor – alles was wir tun müssen ist, die Möglichkeiten sinnstiftend gemeinschaftlich zu nutzen! Aus diesem Grund plant der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg und der Social Impact gGmbH das Innovation Festival #ArtSocial21. Eine Plattform, auf der wir gemeinsam im Rahmen eines Social Hackathons kreative Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme erarbeiten und positive Zukunftsbilder schaffen wollen. Mit dem Leitgedanken „Kreativität ist der Rohstoff der Zukunft“ sollen die Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit unterstützt und so der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden. Hier heißt es für interdisziplinäre Teams aus Sozial-, Kreativ- und Digitalwirtschaft sowie der Zivilgesellschaft: Zusammendenken, was (bislang) nicht zusammengehört, neue Perspektiven einnehmen, Unmögliches möglich machen. Grundlage für den Social Hackathon …

Online-Training für die Psyche

Wenn die Stimmung sinkt und Schokolade nicht mehr hilft, nun, dann tut es vielleicht ein Online-Training für die Psyche. Gibt’s kostenfrei von der Krankenkasse. Ein Versuch. Manchmal hilft selbst der Griff zur Schokolade nicht mehr. Dann ist es da, das Stimmungstief. Schwere, graue Wolken vernebeln die Weltsicht und verhindern klare, positive Gedanken. Meine Seele hat leider manchmal eine Erkältung – unangenehm, aber es geht vorüber, das weiß ich mittlerweile. Dennoch interessiere ich mich für „Coping“-Strategien, wie die Bewältigung von Krisen jeglicher Art im psychologischen Jargon heißt. Das ist wie Sporttraining fürs Gemüt, auch wenn meine Disziplin manchmal zu wünschen übrig lässt. Ein Online-Programm des Get.On-Instituts, das meine Krankenkasse kostenfrei zur Verfügung stellt, soll mich nun gegen künftige Stimmungstiefs wappnen. Computer an und los – so einfach? Auch auf enorm: Mit Angst und Stress besser umgehen Das Versprechen des Programms: Es helfe mit praxisorientierten Übungen negative Denkspiralen zu durchbrechen, wenn der Stress überhandnehme. Es gelte, wieder schöne Routinen im Alltag einzubauen. Als ich mich anmelde, kündigen sich in Form der beginnenden Corona-Krise Stimmungstiefs ganz anderer Dimension …

Satellitenbilder und Drohnen

Wie Technik dem Frieden dienen kann

Atomwaffen, Drohnen, Smartphones – jede technologische Entwicklung kann zur Waffe werden. Doch Technik kann auch helfen, Frieden zu stiften. Seit zehn Jahren wütet die Terrorgruppe Boko Haram im Nordosten Nigerias. Fast zwei Millionen Menschen wurden seither vertrieben, 80 Prozent davon Frauen und Kinder. Der Terror hat das Land immer weiter in die Armut getrieben: Etwa zwei Drittel der rund 23 Millionen Menschen im Nordosten des Landes leben unter der Armutsgrenze. Gerade junge Nigerianer ohne Perspektive werden von Boko Haram rekrutiert. „Es sieht sehr düster aus”, sagt Mohammed Danjuma von der nigerianischen Regierungskommission North East Development Commission (NEDC) während einer Podiumsdiskussion auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu „Peace Building and Technology”, ausgerichtet von der Weltbank. Die NEDC soll sich vor allem um eine bessere Infrastruktur- und sozioökonomische Defizite kümmern. Kurzzeitig geht es insbesondere darum, die besonders betroffenen und abgelegenen Gegenden besser zu erreichen. „Es stellt uns vor große Herausforderungen, dorthin zu gelangen, auch aus Sicherheitsgründen”, sagt er. Denn beinahe täglich würden Menschen im Nordosten des Landes umgebracht. „Erst gestern starben 35 Menschen.” …

Neues Lehrkonzept

„Die Vorlesung ist ein Auslaufmodell“

Der Marburger Professor Jürgen Handke setzt auf ein neues Lehrkonzept, in dem Roboter mit helfen und Professoren zu Tutoren werden Herr Handke, Sie benutzen in Ihren Vorlesungen Roboter … Das ist schon nicht ganz richtig. Ich gebe keine Vorlesungen mehr. Inhalte zu vermitteln, die längst im Internet stehen, ist eine Verschwendung menschlicher Ressourcen. Deswegen ist die Vorlesung ein Auslaufmodell. Unser Konzept heißt „Inverted Classroom“. Das muss man verstehen, um überhaupt den Einsatz von Robotern nachvollziehen zu können. Okay, wie funktioniert das? Die Studierenden lernen bei diesem Konzept alle Inhalte online über eine Lernplattform, die gesamte Wissensvermittlung findet über das Internet statt. Überspitzt gesagt: Der Computer wird zum Lehrer. Anschließend findet die Inhaltsvertiefung in einem Seminar statt. Dort ist der Mensch wieder dabei, allerdings nicht in belehrender, sondern beratender Form, diese Veranstaltungen sind auch sehr interaktiv, da wird mal ein Quiz gemacht, mal spielerisch gelernt, mal diskutiert. Im Idealfall haben dabei alle Studierenden einen eigenen Tutor, was wir aber natürlich nicht leisten können. Da kam uns 2016 die Idee, gewisse niedere Assistenztätigkeiten von humanoiden Robotern erledigen …