Good News

Nachhaltiger Kaffee aus dem Labor, ein riesiger Speicher für erneuerbare Energien, ein Computerspiel für mehr Empathie

In Finnland ist es einem Forschungsteam erstmals gelungen, Kaffeepulver im Labor herzustellen; an der TU Dresden arbeiten Wissenschaftler*innen an einem Speicher, der Windenergie vor Ort in großen Mengen speichern kann; und im Computerspiel „Life Is Strange: True Colors“ ist Empathie eine Superkraft: Das sind die Good News des Tages

Buddhas Ökonomen

Mindful Finance macht den Kapitalismus menschlicher

Mindful Finance klingt ein wenig verträumt – hat aber das Potenzial, unser Wirtschaftsleben spürbar auf Menschen und deren Beziehungen auszurichten. Es fühlt sich merkwürdig an, einen Workshop über Finanzen mit einer Meditation zu beginnen. Erst einmal zwei Minuten lang in sich hineinhören, und dann erst die eigenen Antennen auf Empfang stellen? Allerdings scheine ich der einzige im Raum zu sein, dem das seltsam vorkommt. Für alle anderen Teilnehmer*innen bei diesem Seminar zu Mindful Finance in München wirkt das wie selbstverständlich, die meisten von ihnen erzählen auch in der Vorstellungsrunde, was Meditation für sie bedeutet. Selbstfindung als Geschäftsgrundlage? Nicht ganz. Es handle sich nicht um eine individuelle, sondern um eine gemeinsame Meditation, erläutert Friedhelm Boschert, Gründer des Mindful Finance Institute und Initiator der Veranstaltung. Auf diese Weise wird eine Beziehung zwischen allen Teilnehmer*innen hergestellt. Und Beziehungen sind wichtig bei diesem Thema. Beziehungen sind zwar auch in der herkömmlichen Wirtschaftswelt bedeutend – wie alle wissen, die sich schon einmal um einen Job oder einen Auftrag beworben haben. Aber in der Mindful-Welt spielen sie noch einmal eine ganz …

Mindful Finance

Wie Buddhas Ökonomen den Kapitalismus menschlicher machen

Mindful Finance klingt ein wenig verträumt – hat aber das Potenzial, unser Wirtschaftsleben spürbar auf Menschen und deren Beziehungen auszurichten. Es fühlt sich merkwürdig an, einen Workshop über Finanzen mit einer Meditation zu beginnen. Erst einmal zwei Minuten lang in sich hineinhören, und dann erst die eigenen Antennen auf Empfang stellen? Allerdings scheine ich der einzige im Raum zu sein, dem das seltsam vorkommt. Für alle anderen Teilnehmer*innen bei diesem Seminar zu Mindful Finance in München wirkt das wie selbstverständlich, die meisten von ihnen erzählen auch in der Vorstellungsrunde, was Meditation für sie bedeutet. Selbstfindung als Geschäftsgrundlage? Nicht ganz. Es handle sich nicht um eine individuelle, sondern um eine gemeinsame Meditation, erläutert Friedhelm Boschert, Gründer des Mindful Finance Institute und Initiator der Veranstaltung. Auf diese Weise wird eine Beziehung zwischen allen Teilnehmer*innen hergestellt. Und Beziehungen sind wichtig bei diesem Thema. Beziehungen sind zwar auch in der herkömmlichen Wirtschaftswelt bedeutend – wie alle wissen, die sich schon einmal um einen Job oder einen Auftrag beworben haben. Aber in der Mindful-Welt spielen sie noch einmal eine ganz andere Rolle. …