Mütter der Wildtiere

Das Akashinga-Projekt schult marginalisierte Frauen als Rangerinnen. Der Kampf gegen Wilderei gibt ihnen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. In militärischen Uniformen streifen die Akashinga-Rangerinnen durch das hohe Gras der Savanne Simbawes. Sie tragen schwere Stiefel und Gewehre über den Schultern. Diese Bilder gehen um die Welt. Denn Akashinga ist Simbabwes erste Anti-Wilderei-Einheit, die nur aus Frauen besteht. Und noch etwas ist besonders: Alle Mahlzeiten der Rangerinnen sind vegan. Das khakigrüne Hemd ihrer Uniform hat Nyaradzo Hoto an diesem Nachmittag gegen ein sandfarbenes T-Shirt getauscht. Sie sitzt unter einem Baum im Schatten. Per Video erzählt sie mit Kopfhörern im Ohr von ihrer Arbeit als Rangerin im Sambesi-Tal im Norden Simbabwes. Trotz der wackeligen Internetverbindung erkennt man im Hintergrund den beigen Stoff der Zelte des Camps. Bei Akashinga hat Hoto ihre Liebe zu den Tieren entdeckt. „Wir müssen sie schützen“, sagt sie. „Wir sind die Mütter der Wildtiere.“ Das Wort Akashinga stammt aus der Bantusprache Shona und bedeutet „die Tapferen“. Damien Mander, ein Australier mit vielen Tattoos und breiten Schultern, gründete die Anti-Wilderei-Einheit 2017. Sie ist …

08.03.2021

Gemeinsam für Geschlechtergerechtigkeit weltweit

Am 8. März ist Weltfrauentag! Oikocredit und Fairtrade wollen aus diesem Grund das Thema Geschlechtergerechtigkeit genau betrachten – und zwar aus globaler Sicht und aus erster Hand! Daher veranstalten die beiden Organisationen einen Online-Workshop und eine Diskussionsrunde bei denen Arbeiter*innen und Expert*innen aus Ruanda, Kenia, den Philippinen und Peru ihre Lebens- und Arbeitssituationen aufzeigen und diskutieren. Mit dabei ist beispielsweise Agnes Chebii, sie ist Arbeiterin auf einer Fairtrade zertifizierten Blumenfarm in Kenia. Oder auch Jimmy A. Ramos, er leitet die Geschäfte der Mikrofinanzinstitution ASHI auf den Philippinen. Gemeinsam mit den anderen Workshop- und Diskussionsteilnehmer*innen zeigen sie die verschiedenen Dimensionen von Empowerment vor Ort auf – und was das mit der Gesellschaft macht. Machen auch Sie mit! Am 8. März können Sie von 10 bis 12 Uhr sowie von 19 bis 21 Uhr unsere Partner*innen und Projekte aus dem globalen Süden kennenlernen und sich direkt mit ihnen austauschen. #choosetochallenge Hier gehts lang!

Ethischer Luxus bei THE WEARNESS

„THE WEARNESS“ ist ein liebevoll kuratierter Onlineshop, der ethisch produzierte Mode, Beauty und nachhaltigen Luxus anbietet. Mit ihrem Online-Marketplace wollen die Gründerinnen die bisherige Wahrnehmung von ethisch einwandfreiem Luxus ändern. Ästhetisch, mit gutem Gewissen und ohne Verzicht auf Stil und Qualität Den Kundinnen und Kunden wird mit THE WEARNESS eine positive Shopping-Alternative angeboten. Ästhetisch, unkompliziert, aber mit gutem Gewissen und ohne Verzicht auf Stil und Qualität kann man auf dem Online-Marketplace seit 2018 shoppen. Dabei wurde jedes Produkt, das es hier zu kaufen gibt, von den Gründerinnen persönlich kuratiert. Jedes Produkt hat eine Geschichte und jede dieser Geschichten füllt den Kleiderschrank mit Stolz, Glück und Respekt. 10 Icons weisen das nachhaltige Engagement der Marken aus Um das nachhaltige Engagement der jeweiligen Marken besser zu verstehen, haben die Gründerinnen zehn Sustainability-Icons entwickelt. Nur wenn eine Marke mindestens eines der Kriterien erfüllt, werden die Kollektionen zum Kauf angeboten. Und je mehr Icons eine Marke bekommt, desto nachhaltiger ist es. So zeichnen die Icons unter anderem faire Arbeitsbedingungen, Bio-Stoffe und Müllvermeidung während der Herstellung aus. Auch Marken, die …