Charmante Badebuchten und Postkartenidylle: Unterwegs im Norden von Korfu

Alles begann im Jahr 2019, als meine Füße das erste Mal griechischen Boden betraten. Genauer gesagt, verschlug es mich damals nach Kreta, der größten Insel des Landes. Nach einem Urlaub voller Gastfreundschaft und Herzlichkeit stand danach ziemlich schnell fest, dass dies wohl nicht die letzte Reise in das sonnenverwöhnte Land mit seinen über 3.000 Inseln gewesen sein würde. Natürlich ist es völlig utopisch alle Inseln des Landes zu besuchen, zumal ein Großteil unbewohnt sind. Aber das Interesse die anderen griechischen Inseln zu erkunden, war nun definitiv geweckt. Und tatsächlich sollte es dieses Jahr – nach vollständiger Impfung und viel Vorfreude im Gepäck– nun endlich wieder losgehen. Das ersehnte Ziel: Korfu – siebtgrößte Insel Griechenlands und zweitgrößte der Ionischen Inseln. Sie befindet sich südöstlich von Italien und im Norden der Insel kann man die albanische Küste am Horizont erkennen. Korfu ist touristisch sehr gut erschlossen Korfu ist – wie auch Kreta – touristisch sehr gut erschlossen, was wie Vieles nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich bringt. Wer, wie wir, zum Beispiel keine Lust auf …

Ohne Flieger in die Ferne reisen

Ein Gastbeitrag von Luise Müller, Mitgründerin von NoMoreFlights Es gab nicht viele gute Nachrichten in den letzten 17 Monaten. Aber zu den vereinzelten Lichtblicken für mich gehörten definitiv Bilder von Großstädten, die zum ersten Mal seit Jahrzehnten smog-frei waren; erstaunliche NASA-Daten über eine historische Luftqualität mit einer Reduktion von 60 Prozent an Treibhausgasen. Auch die News, die von einem 39 Prozent Anstieg des Nestbaus der stark gefährdeten Karettschildkröte an Floridas Stränden berichtete, gehörte dazu. Schließlich ein Corona-bedingt lahmgelegter Flugverkehr und ausbleibender Massentourismus, die die Natur mal wieder aufatmen ließen. Die Coronakrise ließ die Natur seit langem mal wieder aufatmen Das sind alles so gute Nachrichten, dass es ganz schön heavy wäre, diese Fortschritte nun einfach wieder ungeschehen zu machen. Mich jedenfalls beschleicht das pure schlechte Gewissen und ich frage mich, ob es nicht besser wäre, weiterhin zuhause zu bleiben anstatt sich wieder auf Reisen zu begeben. „Stay at home“ anstelle von Reisen also? Aber nein, natürlich ist dies kein Artikel gegen das Reisen. Reisen ist fundamental wichtig. Nicht nur für die persönliche Erholung und Inspiration, …

Mit Zug und Fähre in die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz mit dem imposanten Elbsandsteingebirge ist ein tolles Reiseziel für alle, die mal wieder Lust darauf haben, frische Bergluft zu schnuppern. Vor allem Berliner und Dresdner finden dort einen Ort mit kurzer Anreisezeit. Zweieinhalb Stunden dauert es mit dem Zug aus Berlin, 45 Minuten aus Dresden. Selbst Tagesausflüge sind also möglich. Vor allem jetzt zur kälteren Jahreszeit bringt die Landschaft eine ganz besondere Atmosphäre mit sich. Im Herbst bestaunt man beispielsweise den Farbwechsel der Bäume, die zum Teil in Nebelwolken gehüllt sind und im Winter liegt hier genügend Schnee, die die Landschaft in ein richtiges Winterwunderland verwandelt. Die Sächsische Schweiz ist geprägt von bizarren Felsformationen Die Sächsische Schweiz liegt wie der Name schon verrät in Sachsen und unmittelbar vor der tschechischen Grenze. Daher wird die Region auch oftmals Sächsische-Böhmische Schweiz genannt. Hier prägen bizarre Felsformationen das Landschaftsbild und vor allem im Sommer ist die Region ein beliebtes Reiseziel. Zur kälteren Jahreshälfte hingegen kann man, wenn man Glück hat, ganze Wanderwege für sich alleine haben. Dann geht alles ein bisschen gemütlicher zu. Bereits die …