Good News

Durchbruch in der HIV-Prävention, neues Kühlsystem funktioniert ohne Strom, Norwegen erweitert den Schutz von LGBTQ vor Diskriminierung

Eine klinische Studie konnte zeigen, dass ein neues Präparat zur HIV-Prävention bei Frauen besonders wirkungsvoll ist; inspiriert von dem Kühlprinzip von Kamelhaut haben Forscher*innen des MIT eine Kühltechnologie entwickelt, die ohne Elektrizität funktioniert; und in Norwegen ist die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechteridentität und der sexuellen Orientierung ab sofort gesetzlich verboten: Das sind die Good News des Tages

Ein ganzheitliches Rezept für ein langes Leben

Die sogenannten „Blue Zones“ hüten ein ganz besonderes Geheimnis: Ein Rezept für ein langes, erfülltes Leben. Insgesamt fünf Regionen dieser Welt bezeichnet man als blaue Zone. Neben fernen Zielen wie der Nicoya-Halbinsel auf Costa Rica, einer kalifornischen Gemeinde namens Loma Linda und der japanischen Insel Okinawa schaffen es auch zwei europäische Inseln auf die Liste: Sardinien in Italien und die kleine Insel Ikaria in Griechenland. Hier leben überdurchschnittlich viele Neunzig- und Hundertjährige, die sich bester Gesundheit erfreuen. Doch was steckt eigentlich dahinter und was ist das Geheimnis hinter den „Blue Zones“? Können wir uns davon vielleicht sogar etwas abgucken? Abgeschiedenheit und viele Sonnenstunden Zuallererst fällt auf, dass sich fast alle „Blue Zones“ auf Inseln befinden oder recht abgelegen liegen. Gleichzeitig herrscht an allen Orten ein überwiegend warmes Klima vor und es gibt viele Sonnenstunden. Nun leben längst nicht alle von uns an abgeschiedenen Orten, die regelmäßig von der Sonne geküsst werden. Das Schöne: Neben den geografischen und klimatischen Bedingungen, gibt es weitere Gemeinsamkeiten der blauen Zonen, die man ganz einfach in den eigenen Alltag integrieren …

Good News

Elektromagnetische Felder können Blutzuckerwerte regulieren, Friedensnobelpreis für das UN World Food Programme

Ein Forschungsteam aus Iowa hat entdeckt, dass elektromagnetische Felder helfen können, den Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ 2 zu normalisieren; für ihren Kampf gegen den Hunger hat das UN World Food Programme den Friedensnobelpreis 2020 erhalten; und Kanada verbietet ab 2022 verschiedene Einwegprodukte aus Plastik: Das sind die Good News des Tages

Good News

Luftreiniger beseitigen 90 Prozent der Aerosole in Klassenzimmern, Tasmanischer Teufel kehrt zurück

Eine experimentelle Studie der Goethe-Universität Frankfurt a. M. zeigt, dass kommerzielle Luftreiniger 90 Prozent der Aerosole in Klassenzimmern beseitigen; der Tasmanische Teufel kehrt nach 3000 Jahren auf das australische Festland zurück; und Pantone will Menschen, die menstruieren stärken und bringt den neuen Farbton „Periodenrot“ auf den Markt: Das sind die Good News des Tages

Good News

Freiwillige befreien Flussufer von 320 Tonnen Müll, Jane Fraser wird erste Chefin einer Wall Street-Bank

Beim diesjährigen Rhine Clean Up haben Zehntausende Helfer die Flussufer von Rhein, Mosel und Ruhr von 320 Tonnen Abfall befreit; Jane Fraser wird die erste Frau an der Spitze einer Wall Street Bank; und laut einer Studie profitieren Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen von regelmäßigem Tanzen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Pandemie verursacht Bio-Boom, hybrider Solarkonverter mit hohem Wirkungsgrad, plastikfreie Onlineshops

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie haben Verbraucher in Deutschland so viele Bio-Lebensmittel gekauft wie noch nie; Forscher haben einen hocheffizienten Solarenergie-Konverter entwickelt, der sowohl Strom als auch Dampf erzeugen kann; und die acht wichtigsten Online-Shops für den plastikfreien Einkauf: Hier kommen die Good News des Tages.

Kein Bodyshaming in der Coronakrise!

Die Warnungen vor dem After-Corona-Body sind gefährliches Bodyshaming. Denn die Krise zeigt: Es ist nicht unsere Kleidergröße, die jetzt wirklich zählt. Mein Teller wird politisch, die Fitnessmatte systemrelevant, die Kleidergröße kritisch. Iss weniger, aber gesünder, sagen mir Lifestyle-Magazine während der Coronakrise. Treibe mehr Sport, rät mir die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Und wehe, die Jeans zwickt trotzdem nach der Zeit der Selbstisolation in Jogginghosen! Was für ein Unsinn, möchte ich schreien: Als hätten wir derzeit nichts Besseres zu tun, als in der Coronakrise um uns selbst und unsere Körper zu kreisen. Es ist höhnisch, von Menschen, die in Vollzeit im Homeoffice schuften, während sie vielleicht ihre Kinder oder ältere Menschen versorgen, zu fordern: Kümmert euch um euren Bizeps, kurbelt die Kondition an und wehe ihr kocht nicht mit frischem Brokkoli, sondern mit Tiefkühlgemüse. Denn all das kostet – sowohl Zeit als auch Geld. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewegen sich 38 Prozent der Erwachsenen in Deutschland während der Corona-Pandemie weniger, 12 Prozent gaben hingegen an, sie seien mehr in …

Mit Angst und Stress besser umgehen

Die Corona-Krise kann die psychische Gesundheit belasten und stellt psychisch erkrankte Menschen vor besondere Herausforderungen. Doch es gibt Wege, um es gut durch diese Zeit zu schaffen.  Alleine zuhause, jeden Tag, vielleicht voller Sorgen um Familie, Freund*innen oder den Job: Die meisten Menschen belastet die Corona-Krise. Viele haben ältere, mitunter geschwächte Menschen in ihrem Umfeld, gehören vielleicht selbst einer Risikogruppe an. Und wie sollen jetzt die kleinen Kinder betreut werden? Solche Fragen können Stress oder Angst auslösen – gar zu einer depressive Episode führen. Für psychisch erkrankte Menschen bedeutet diese Situation mitunter eine besondere Belastung. Doch es gibt Wege, um mit der Krise besser umzugehen. Struktur schaffen Monika Lederer, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin in München, sagt: „Wir müssen uns klar machen, dass es eine Zeit danach geben wird und dass die Lebenslust dann dreifach zurückkommen wird. Aber sich das als Ufer, an das man sich retten muss, ständig vor die Nase zu halten, fände ich fatal, weil die Situation, wie sie jetzt ist, dann umso frustrierender wäre.” Man solle stattdessen versuchen, auch die aktuellen Tage …