Der stille Charme der Nachhaltigkeit

Eine Hand voll Häuser, schnurgerade Apfelbaumreihen, ein schmuckes Kirchlein und ganz viel Ruhe. So lässt sich die kleine Naturnser Fraktion Tschirland nahe der Kurstadt Meran beschreiben. Auf den ersten Blick nichts allzu Besonderes im gepflegten Südtiroler Landschaftsbild. Aber eben nur auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, dann verbirgt sich in diesem beschaulichen Örtchen eine wirklich besondere Herberge. Ein Zuhause auf Zeit, in dem ganz viele Liebe zum Detail dem Urlaub neue Nuancen gibt. Denn ob mit den Gastgebern, nachhaltigen Werten, der Natur selbst oder den heimischen Köstlichkeiten, in den Cirna Gentle Luxury Lodges sind viele besondere Begegnungen möglich, die weit über den bloßen Aufenthalt hinaus Eindruck hinterlassen. Wo die Entspannung daheim ist Zwischen einem denkmalgeschützten Hof und dem traditionellen Stammhaus Schwarzlehen, hat Familie Linter einen einstigen Apfelhain in ein nachhaltiges Urlaubsparadies verwandelt. Eingebettet in einen weitläufigen Garten verschmelzen hier drei Massivholzhäuser mit der Natur, die sie umgibt. Wettergegerbte Lärchenholzfassaden, unterbrochen von großflächigen Fensterfronten, die den Blick auf das gegenüberliegende Schloss Juval freigeben, schaffen einen markanten Anblick ohne vom Wesentlichen abzulenken. Nur drei Lodges …

Mach es wie die Finnen und übernachte in einem Cottage mit Sauna direkt am See

Zu Gast im Hawkhill Resort. Ein Gastbeitrag von Charlott Tornow: Die Finnen lieben wie wahrscheinlich kein anderes europäisches Volk ihre Cottages: Wochenendferienhäuser im Wald und meistens direkt am See. Immerhin ist 65 Prozent der Fläche Finnlands von Wald bedeckt, dazu kommen fast 190.000 Seen! Die Finnen wachsen quasi mit der Natur im Blut auf, kein Wunder also, dass in Finnland ein regelrechter Kult um Cottages herrscht. Es gibt cottage holiday, cottage meetings, eine cottage road, cottage socks, ja sogar einen Song, der dem Konzept Cottage gewidmet wurde. Der Musiker Arttu Wiskari singt in seinem Lied „Mökkitie“: „Dad please let me drive the cottage road, I promise I’ll carry the water to sauna, I remember the pebbles and stumps of this gravel road.“ Den Urlaub typisch finnisch in einem Ferienhaus am See verbringen Wer also einen Urlaub in Finnland plant, sollte definitiv nach einem Ferienhaus am See Ausschau halten. Wie gut, dass ich schon das passende für euch gefunden habe. Das Schöne an Finnland ist ja, dass es eh nie weit ist bis zum nächsten Wald …

Hier wird gejodelt und gepaddelt: Ein Jahresausblick der Casa Santo Stefano

Ein ganz persönlicher Jahresrückblick und -ausblick auf das neue Jahr 2021 von Angeli und Christian Wehrli, den Gastgebern der Casa Santo Stefano Eigentlich wären wir ja jetzt mit unserer Casa Santo Stefano in unserem sogenannten „Winterschlaf“, also in der Saisonpause. Statt im schönen Tessin zu verweilen, würden wir irgendwo in Indien oder Thailand unterwegs sein, vielleicht wären wir jetzt aber auch zu Besuch bei unserer Tochter auf der ostfriesischen Insel Juist. Diesen Winter verbringen wir – wie wahrscheinlich viele – ganz anders Da wir jedoch diesen Winter aufgrund der ganzen Restriktionen keine Reisepläne geschmiedet haben und auch den Frühlings-Lockdown 2020 finanziell mit zusätzlichen Einnahmen etwas „kompensieren“ wollten, haben wir beschlossen unser Hotel im Winter geöffnet zu lassen, mit einem sogenannten „Opening light“. Denn glücklicherweise dürfen in der Schweiz, zu der unser schönes Tessin gehört, Hotels nach wie vor unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte geöffnet bleiben. Ein Frühstückskorb versorgt unsere Gäste im „Opening light“ In einer unserer kreativen Phasen haben wir etwas Neues erfunden, nämlich Übernachtungen für Selbstversorger*innen mit „Frühstückskorb“. Während der drei Wintermonate können sich unsere …

Die Mosel Chalets machen alles anders und dabei alles richtig

Zu Gast in den Mosel Chalets. Ein Gastbeitrag von Charlott Tornow: Wenn ich an den Sommer 2020 zurückdenke, dann werde ich mit Blick auf unsere aktuelle Situation richtig wehmütig. Fast wäre Urlaub in diesem Jahr gar nicht möglich gewesen und dann erlebte Deutschland als Reiseland einen Boom wie lange nicht. Während ich deutsche Destinationen vorher immer schamlos verschmähte, wurden sie nun zu meinem Sehnsuchtsort. Klar gab es Regionen, die ich schon immer mal sehen wollte, aber das hatte noch Zeit. Jetzt wollte ich gar nicht schnell genug nach Rügen, in die bayrischen Alpen oder an die Mosel. Die Mosel! Wenn mich jemand fragt, wo es mir dieses Jahr in Deutschland am besten gefallen hat, dann steht die Region in Rheinland-Pfalz auf Platz 1. Die Mosel in Rheinland-Pfalz als Sehnsuchtsort Das liegt einerseits an den vielen kleinen Märchenorten entlang des Flusses: An der Burg Eltz, versteckt im Eltz-Tal und unversehrt seit dem 13. Jahrhundert, kann man sich gar nicht satt sehen. Cochem mit seinen bunten Fachwerkhäusern und der mächtigen Reichsburg sieht so aus, als hätte jemand …

Ein luxuriöses Versteck mitten in der Natur

Zu Gast in den Lütetsburg Lodges. Ein Gastbeitrag von Milena Magerl: Eine kalte Brise weht durch das geöffnete Fenster und ich kann das Knacken der Äste um mich herum wahrnehmen. Ich öffne die Augen, rolle mich ganz langsam zur Seite und versuche mich möglichst unauffällig aufzurichten, um unbemerkt durch das große Fenster über meinem Kopf schauen zu können. Denn ich will nachsehen, welche tierischen Nachbarn in dem Blätterdach, das mich umgibt, gerade unterwegs sind. Mein Blick geht direkt in die dichten Baumkronen und ich staune nicht schlecht, als mir ein kleines Eichhörnchen entgegenblickt. Ich lege mir die weiche Decke um die Schultern und beobachte von meinem gemütlichen Nachtlager aus das lebendige Leben, das sich hier oben abspielt. Statt das Treiben wie gewohnt vom Boden aus zu erleben, fühle ich mich der Natur hier ganz nah. Das Gefühl erinnert mich ein wenig an einen Tauchgang – nur eben über Wasser: Während Meerestiere bei Schnorchlern, die an der Wasseroberfläche rumplantschen, schnell die Flucht ergreifen, scheinen Taucher teil der Unterwasserwelt zu werden. Auch ich fühle mich gerade, als …

Roadtrip in die Ramenai: Waldurlaub vom Feinsten

Endlich wieder unterwegs. Nachdem auch wir coronabedingt den ein oder anderen Reiseplan canceln mussten, haben wir uns Anfang Juli wieder aufgemacht, um rauszufahren. Nach Wochen im Homeoffice, erwartete uns nun eine lang ersehnte Waldauszeit. Im Gepäck mit dabei: feinste Roadtripmusik und spannende Podcasts für unterwegs. Unsere Reise führte uns in die Ramenai, die wir nach gut sechs Stunden Fahrtzeit aus Berlin erreichen. Die letzten Kilometer folgen wir geschwungenen Landstraßen mit wunderschönen Ausblicken auf die sanfte Hügellandschaft des österreichischen Böhmerwalds. Sanfte Hügel, geschwungene Straßen und ein würziger Holzduft in der Nase Beim Einfahren in die Parkbucht der Ramenai steigt uns bei heruntergelassenen Fenstern ein angenehm würziger Holzduft in die Nase und an der Rezeption erwarten uns bereits der Gastgeber Günter und sein Sohn Florian, der hier nach der Schule immer mal wieder gerne aushilft. Das Hüttendorf ist bewusst autofrei gehalten und somit ist noch ein kurzer Spaziergang zu Fuß erforderlich. Doch keine Sorge: Das Gepäck wird mit einem Quad zur Hütte gebracht, sodass man sich ganz ohne Last vollends auf die neue Umgebung einlassen kann. Der …

Kraftorte findet man nicht nur in den Bergen

Zu Gast in der Villa Hygge. Ein Gastbeitrag von Charlott Tornow: Was fällt dir ein, wenn du an Rügen denkst? Ostsee, klar, und lange Sandstrände. Casper David Friedrich und die berühmten Kreidefelsen. Prora, war da nicht noch was? Ahja, die langen Betonbauten aus Zeiten des Nationalsozialismus. Rügen weckt viele Assoziationen, vor allem bei jenen Menschen, die noch nie Urlaub auf der größten deutschen Insel gemacht haben. Ja, Rügen hat eine bewegte Vergangenheit, mit der man sich ruhig auch auseinander setzen sollte – aber was die Insel so besonders und spannend macht, ist ihre wunderschöne, artenreiche Natur, und immer mehr innovative Unternehmer*innen, die hier hübsche Kleinode aufbauen, um Touristen auf die Insel zu locken. Eines dieser Kleinode ist die Villa Hygge in Binz. Wer Urlaub in dem bekannten Seebad plant, will ja vor allem direkt am Strand mit Blick aufs Meer wohnen. Aber wenn du dich von dieser stereotypen Vorstellung eines perfekten Sommerurlaubs trennen kannst und stattdessen lieber besonders, ruhig und vor allem nachhaltig nächtigen willst, solltest du unbedingt die Villa Hygge in Betracht ziehen. Die …

Architektur, Natur und Südtiroler Lebensart im Bühelwirt

Der Bühelwirt ist ein ganz besonderer Ort, ein Kraftplatz in den Bergen. Hier kann man aufatmen, die Ursprünglichkeit der Natur erleben und Pause machen vom Trubel der Welt. Mehr und weniger Alles weglassen, was unnötig ist. Zurück zum Echten, kein Schnickschnack – weder im Zimmer noch im Wellnessbereich. Das ist die Art von Luxus, die einen im Bühelwirt erwartet. Das ist das Geheimrezept der beiden Wirtsleute Michaela und Matthias, welches die Gäste glücklich macht und an diesem Rückzugsort so richtig abschalten lässt. Auge in Auge mit den Bergen sitzt man in gemütliche Decken gewickelt in den Erkerfenstern, die dem Haus ihr charakteristisches Gesicht geben. Die Aussicht vermag es eben, einen hinaus in die ursprüngliche Natur des Ahrntals zu locken. Schon sehr zeitig, am liebsten bei schönem, aber eigentlich bei jedem Wetter. Zwischen den Ecken und Kanten im Bühelwirt findet jeder seinen Lieblingsplatz, der zum Entdecken und Versinken einlädt. Umso schöner ist das, wenn die Waden noch zwicken, vom frühmorgendlichen Gipfelerklimmen. Dann hat man sich die Kräuterstempelmassage und die Spinatknödel nämlich so richtig verdient. Die besten …

Gastlichkeit und kretisches Lebensgefühl in der Villa Zoé

Eine warme Sommerbrise weht uns um die Nase – auch jetzt noch, weit nach 21 Uhr. Wir befinden uns inmitten der kretischen Hauptstadt Heraklion. Mittlerweile sieht man in der Stadt nur noch wenige Touristen, die vor allem tagsüber von vielen Kreuzfahrttouristen aufgesucht wird. Stattdessen tummeln sich auf den Straßen immer mehr Kreter, die sich auf den Weg zu ihrer Lieblingstaverne begeben. Darunter auch wir. Wir sind auf der Suche nach einem Restaurant, das uns Daniela, unsere Gastgeberin aus der Villa Zoé, erst wenige Stunden zuvor empfohlen hat. In der Taverne soll es erstklassige „Bougatsa“ geben, ein griechisches Gebäck aus Blätterteig, gefüllt mit Fetakäse, dass man wahlweise herzhaft oder süß getoppt mit Honig und Nüssen genießen kann. Direkt am Löwenbrunnen werden wir fündig und sichern uns direkt einen Platz draußen mit hervorragendem Blick auf das bunte Treiben im Stadtzentrum. Als uns dann der Kellner auf Griechisch anspricht, breitet sich das erste Mal seit unserer Ankunft ein kretisches Lebensgefühl in uns aus. Wir bestellen sowohl süß und salzig und freuen uns, dass wir Danielas Empfehlung nachgegangen sind. …

Mea Via: Ein besonderer Ort für besondere Momente

Das Slow Farm Hotel Mea Via liegt am Sonnenhang des Südtiroler Bergdörfchens Pufels, am Fuße der legendären Seiser Alm. Das Haus von Familie Pitschieler ist ein Paradies für Naturliebhaber, Slow-Food-Enthusiasten, Architekturfans und alle, die sich nach kleinen Momenten des großen Glücks sehnen. Bënunì im Mea Via! Südtirol. Schon der Name allein weckt Sehnsüchte: Nach dolomitengrauen Berggipfeln und sattgrünen Almwiesen. Nach unbändiger Lebenslust und richtig gutem Geschmack. Das Mea Via ist die Essenz der Südtiroler Seele. Die Familie Pitschieler beschreitet mit ihrem einzigartigen Urlaubskonzept neue Wege. Hier oben, auf über 1.400 Metern ist die Berglandschaft des Grödnertals viel mehr als eine hübsche Ferienkulisse. Der Pulsschlag der Natur gibt den Takt vor. Im und rund um das Mea Via. Die Familie Pitschieler hat ein Urlaubszuhause geschaffen, das moderne Architektur und jahrhundertealte Traditionen verbindet. Sie leben und lieben den Slow Farm-Hotel Gedanken: Wertvolles Holz, naturbelassener Stein und pures Glas dominieren die zurückhaltende Eleganz der Zimmer und Suiten. Im Restaurant Bulla werden die Gäste mit nachhaltig und direkt am Hof produzierten Köstlichkeiten verwöhnt. Der kleine, feine Spabereich schmeichelt mit …

Hinter den Kulissen

Im Potamos die Ursprünglichkeit und Natur Kretas erleben

Es liegen noch gut zwei Stunden Autofahrt vor uns, bevor wir unser Ziel für die nächsten Tage erreichen sollen: Aspros Potamos, das im Südosten von Kreta liegt. Schon nach wenigen Minuten auf der Autobahn merke ich, wie sich mein Freund der lokalen Fahrweise der Kreter anpasst. Statt auf der Spur zu bleiben, fahren wir immer weiter rechts und befinden uns mit dem Auto bereits zur Hälfte in der Standspur. So werden aus einer bzw. zwei Spuren schnell mal zwei bzw. drei Spuren und andere Autos können problemlos überholen. Wenn sie es denn wollen. Doch die meisten wollen gar nicht, sondern reihen sich hinter uns in die neu erschaffene Spur und fahren ein entspanntes Fahrtempo von durchschnittlich 80 Stundenkilometern. „So entspannt kann Autofahren sein“, ruft mein Freund begeistert aus und auch ich, die nicht so gerne Auto fährt, merke, dass mir diese Fahrweise eigentlich ganz gut gefällt. Vorbei an ursprünglichen Dörfern und durch die Bergwelt von Kreta In den nächsten zwei Stunden führt uns unsere Fahrt durch die atemberaubende Bergwelt Kretas, vorbei an ursprünglichen Dörfern, aber …