Vom Auswandern und Träumen

Ich möchte euch die Gastgeberin Anne Vortmann, auch Annie genannt, vorstellen. Sie arbeitet und lebt seit März 2019 im Novanta in Bibbiena, Italien. Sie beschreibt sich selbst als Hotelmanagerin, als Host und Gesicht des Hotels. Sie ist die Person, zu der alle Gäste immer mit Fragen und Wünschen kommen dürfen, nicht dass dies bei anderen Mitarbeitenden anders wäre, doch Annie ist meistens von morgens bis nach dem Abendessen im Novanta und umsorgt die Gäste liebevoll. Annie versucht, die Gäste zu unterhalten und gleichzeitig ihr Team zu führen, sie jongliert Aufgaben und findet trotzdem die Zeit, hier und da mit dem ein oder anderen Gast eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein zu trinken. Sie liebt es, die Gäste kennenzulernen. Auch, weil sie sowieso schon bei der Buchung und anderen Anfragen vor dem Aufenthalt mit ihnen in Kontakt war.

Bienvenue à Château Plagne

Eine Reise Richtung Süden ist immer gut, vor allem wenn es in den Süden von Frankreich geht. Doch falsch gedacht, meine Reise ging nicht an die Côte d’Azur – viel besser noch, wie ich feststellen durfte, die Reise ging für mich in das in Deutschland noch recht unbekannte Dordogne-Tal. Um genau zu sein in den 15 Häuser Ort Plagne. Eingeladen haben mich Martina und Achim Schriever, die bezaubernden Gastgeber des malerischen Château Plagne. Ich verbrachte dort eine ganze Woche. Und was soll ich sagen, die Zeit war unvergesslich toll! Vom morgendlichen Croissant mit hausgemachter Pfirsichmarmelade, der Erkundung kleiner pittoresker Dörfer im Dordogne-Tal bis hin zu entspannten Nachmittagen am Salzwasserpool. Gewohnt habe ich in einem ehemaligen und renovierten Taubenturm, ohne Strom und Internet – eine ganz neue Erfahrung. Dabei haben mich Martina und Achim liebevoll umsorgt und auch kulinarisch verwöhnt. Wie sagt man so schön: Ich habe wie die Göttin in Frankreich gelebt! Aber nochmal ganz zum Anfang meiner Reise … … bienvenue à Château Plagne Willkommen im Château Plagne. Château, zu Deutsch Schloss, trifft es …

Bienvenue à Château Plagne

Eine Reise Richtung Süden ist immer gut, vor allem wenn es in den Süden von Frankreich geht. Doch falsch gedacht, meine Reise ging nicht an die Côte d’Azur – viel besser noch, wie ich feststellen durfte, die Reise ging für mich in das in Deutschland noch recht unbekannte Dordogne-Tal. Um genau zu sein in den 15 Häuser Ort Plagne. Eingeladen haben mich Martina und Achim Schriever, die bezaubernden Gastgeber des malerischen Château Plagne. Ich verbrachte dort eine ganze Woche. Und was soll ich sagen, die Zeit war unvergesslich toll! Vom morgendlichen Croissant mit hausgemachter Pfirsichmarmelade, der Erkundung kleiner pittoresker Dörfer im Dordogne-Tal bis hin zu entspannten Nachmittagen am Salzwasserpool. Gewohnt habe ich in einem ehemaligen und renovierten Taubenturm, ohne Strom und Internet – eine ganz neue Erfahrung. Dabei haben mich Martina und Achim liebevoll umsorgt und auch kulinarisch verwöhnt. Wie sagt man so schön: Ich habe wie die Göttin in Frankreich gelebt! Aber nochmal ganz zum Anfang meiner Reise … … bienvenue à Château Plagne Willkommen im Château Plagne. Château, zu Deutsch Schloss, trifft es …

Mehr Wien geht nicht: Zu Gast im Hotel Altstadt Vienna

Unsere Autorin Nadine durfte Urlaub in ihrer eigenen Stadt machen. Sie übernachtete im Hotel Altstadt Vienna und erlebte dort ein Wien wie aus dem Bilderbuch. Angefangen vom „Wiener Schmäh“ der Angestellten über die mit Kunst ausgestatteten Räumlichkeiten bis hin zum klassischen Wiener Frühstück mit Semmerl, Butter und Marmelade. Als ich mich auf den Weg ins Hotel Altstadt Vienna mache, scheint die Sonne vom Himmel. Wir haben warme 13 Grad und der Frühling steht bereits in den Startlöchern. Ein perfekter Tag also, um die Stadt von einer neuen Seite kennenzulernen. Das Hotel liegt in der Kirchengasse inmitten von Wiens hippem Bobo-Bezirk „Neubau“. Dort war ich als langjährige Wahlwienerin zwar schon öfter, das Altstadt ist mir bis dato aber verborgen geblieben. Mit der Straßenbahn und zu Fuß mache ich mich also auf den Weg zu meiner Unterkunft für die Nacht. Schnell finde ich sie, denn wie gesagt, die Kirchengasse kenne ich. Beim Eintreten in das alte Patrizierhaus kommt meiner Begleitung und mir gleich ein angenehmer Duft entgegen, der blumig und gleichzeitig pudrig riecht. Er erinnert mich an …

Gut Neuwerk: Raus aufs Land!

Selbstversorgung, Familienidyll und Natur pur: 2019 kehrten Sara und Michael Niedrig dem Kölner Großstadtleben den Rücken und zogen mit ihren Kindern aufs Land. Unsere Autorin Ina hat die heutigen Good Travel-Gastgeber:innen auf Gut Neuwerk in der Eifel besucht – und fühlte sich gleich wie zuhause. Hätte mir als Jugendliche jemand prophezeit, dass ich irgendwann mal mit einer Spur Melancholie in den Fingerspitzen einen Artikel mit dem Titel „Raus aufs Land“ schreiben und damit auch noch ausgerechnet die Eifel meinen würde – ich hätte laut gelacht. Ich bin im Hunsrück aufgewachsen und in der Eifel aufs Gymnasium gegangen. Ich weiß, was es bedeutet, wenn außer dem Schulbus niemand fährt. Habe mit dem Fahrrad bei Wind, Regen und tiefster Finsternis Freundschaften aufrechterhalten, den Führerschein als heiligen Grahl herbeigesehnt und wollte mit 18 vor allem eins: Raus aus dem Dorf, rein in die Stadt. Doch das ist lange her. Zuhause bei Familie Niedrig Wir sitzen am Tisch in der geräumigen Küche. Draußen hat sich eine samtige Dunkelheit über das Gut gelegt, hier drinnen ist es hell, laut und …

Der Vulkan begräbt einen Lebenstraum: Wiederaufbau der Casa Federle

Mit ihrem Umzug nach La Palma und dem Kauf eines alten Bauernhauses, erfüllte sich die Familie Federle vor über 30 Jahren einen Lebenstraum. Die „Casa Federle“ sollte eine kreative Oase werden, an dem Menschen und vor allem Familien, gerne Zeit verbringen würden. Hier sollten ihre Gäste die Gemeinsamkeit genießen, wieder frische Energie tanken können und vor allem der Natur und den Tieren nahe sein. Eine familiäre Rückzugsoase mit vielen verspielten Details An diesem Ort, an dem auch die eigenen Kinder geboren und aufgewachsen sind, hat die Familie über viele Jahre eine wunderschöne Anlage mit Gärten und insgesamt vier Apartments geschaffen. Von den verspielten Mosaiken, dem Spielplatz samt Holzschildkröten-Unterschlupf und Baumhaus, den Tieren bis hin zum hautfreundlichen Salzwasser-Pool sorgten allerlei Details dafür, dass sich hier vor allem auch kleine Gäste jahrelang rundum wohlgefühlt haben. Nachhaltigkeit in der Casa Federle Ein einzigartiges Lebenswerk war geboren, bei dem auch die Nachhaltigkeit nie zu kurz kam. So wurden zum Bauen und Gestalten der Häuser und Möbel möglichst natürliche Materialien verwendet. Während sich ein Teil des Strombedarfs aus Solarenergie speiste, …

Der Weg der Heritage Boutique Apartments Bad Ischl zum Umweltzeichen

Ein Gastbeitrag von Martha Ecker, Gastgeberin der Heritage Boutique Apartments. Mit Gewinnspiel am Ende. Mit Jahresende 2021 war es so weit – die Heritage Boutique Apartments Bad Ischl sind nun offiziell Träger des österreichischen Umweltzeichens. Das wollen wir gemeinsam feiern und verlosen ein Wochenende für zwei Personen im Wert von 250,- Euro in einem unserer Luxusapartments im Herzen des Salzkammerguts. Kaiserlich urlauben im Herzen des Salzkammerguts Seit 2020 findest du uns in der Kaiserstadt Bad Ischl, im Zentrum des Salzkammerguts, nur einen Steinwurf von der ehemaligen Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph und Sisi entfernt. Unser Familienbetrieb bietet fünf einzigartige Apartments, die wir mit handverlesenen Einzelstücken eingerichtet haben. Von Beginn an hatten wir den Anspruch, nachhaltiges Urlauben auf höchstem Niveau zu bieten. Auch unser Name – Heritage – ist eine Anspielung auf das reiche kulturelle und natürliche Erbe der Region, welches wir mit unseren Gästen gemeinsam wahren und wertschätzen möchten. Warum ein Umweltzeichen? Schnell war uns klar, dass wir über die Verwendung historischer Möbel und den „grünen Hausverstand“ hinaus noch mehr machen möchten. Vieles davon liegt …

Zu Gast auf Menorca: Kunsthandwerk, wilde Strände und eine besondere Lebensphilosophie

„In Harmonie mit dem Planeten Erde Leben!” – Ein Gastbeitrag von Ina Hiester. Während einer sechswöchigen Erkundungstour auf den Balearen hat es mir die Insel Menorca mit ihren wilden Stränden und bezaubernden Städtchen ganz besonders angetan. Hier gewährte mir Good Travel-Gastgeber Ignasi nicht nur Einblick in seine Unterkünfte, sondern auch in seine Lebensphilosophie. „Ich möchte gern über dich schreiben.“ „Wann?“ – „Ähm – morgen?“ „Vale – Okay!“ Von Anfang an ist mir Ignasi Truyol mit seiner unkomplizierten Spontaneität sympathisch. Wenn er lacht – und das tut er oft – legt er seinen Kopf ein wenig in den Nacken, als ob er ansonsten vor Lebensfreude und Enthusiasmus überlaufen würde. Ich treffe ihn im Hevresac in der menorquinischen Inselhauptstadt Mahon. Alt und hipp, vollgepackt und durchgestylt: das Hevresac Das „Hevresac”, ehemaliges Wohnhaus des Kaufmanns und Kapitäns Joan Roca i Vinent, hat er gemeinsam mit seiner Frau Stéphanie zu einem Boutique-Hotel der besonderen Art umgestaltet. Der Geist des 1826 verstorbenen Kapitäns i Vinent, der die Insel sowohl unter englischer, französischer als auch spanischer Herrschaft kulturell und wirtschaftlich erblühen …

Wurzenberg – Urlaub für’s ich in der Südsteiermark

Das „Wurzenberg“ ist ein familiengeführtes Lodge-Hotel. Ursprünglich hervorgegangen aus dem Winzerhaus des Vaters, befindet sie sich in einer unendlich weiten und grünen Weinhügellandschaft inmitten der Südsteiermark. Und auf genau diese hübsche Naturlandschaft blickt man hier zu jeder Zeit, wenn man für den Urlaub eines der Naturparkzimmer oder eine der Panorama-Lodges des Hauses bezieht. Dabei hören die Lodges auf wohlklingende Namen wie „Marille“, „Birke“ und seit kurzem auch „Thymian“. Komplett verglaste Panorama-Spiegel-Lodge inmitten einer Orchideenwiese Die „Thymianlodge 360°“ ist der neueste Zuwachs am Wurzenberg und ganzer Stolz der Gastgeberfamilie. Entstanden im Lockdown-Winter 2020, befindet sich die Lodge an einem der atemberaubendsten Plätze des Wurzenbergs und überzeugt mit moderner Architektur. Mit ihren norwegischen Wurzeln war es der Gastgeberin dabei besonders wichtig, sowohl beim Bau als auch beim Einrichten skandinavische Elemente einfließen zu lassen. Die moderne Architektur der Wurzenberg-Lodges sind damit eine echte Nische in der Südsteiermark. Neben der modernen Architektur ist es die Alleinage der Thymianlodge am Hang, die verzaubert. Vom höchsten Punkt des Südsteirischen Weinlandes genießt man einen atemberaubenden Panoramablick. Die Rundumverglasung der Lodge gibt den …

Ein Jahresrückblick von Good Travel

In einem ganz besonderen Jahresrückblick nehmen wir euch mit auf unsere vergangenen Reisen in 2021. Denn wenngleich dieses Jahr aufgrund der aktuellen Lage immer wieder sehr herausfordernd war, gab es auch viele tolle, glückliche Momente, auf die wir nun gerne zurückblicken wollen. Das Good Travel Team stellt sich vor… Inzwischen ist unser Instagram-Kanal mit über 15.000 Followern zu unserem wichtigsten Social-Media-Kanal geworden. Daher stellt sich dort ab dem 25. Dezember jeden Tag ein anderes Teammitglied vor, erzählt von der eigenen Rolle bei Good Travel und berichtet, wo es 2021 besonders schön war. Also Save the Date! Und wer weiß, vielleicht inspirieren wir den ein oder anderen damit, es uns gleichzutun und die Good Travel Unterkünfte demnächst mal selbst zu besuchen – denn nach wie vor wird nicht nur unseren Gastgeber:innen, sondern der gesamten Reisebranche viel abverlangt. Mit einem Besuch einer Good Travel Unterkunft unterstützt ihr somit nicht nur die Betreiber:innen ganz direkt, sondern helft auch dabei, einen nachhaltigen Tourismus vor Ort zu fördern. Denn in Zeiten wie diesen ist dieses Engagement der Gastgeber:innen so wertvoll …

Auf Händen getragen: zu Gast im Miramonte

Unsere Autorin Cécile durfte in den Kurort Bad Gastein in Österreich reisen. Dort besuchte sie das Designhotel Miramonte. Der Aufenthalt war so angenehm, dass sie sich wie auf Händen getragen fühlte. Dahinter steckte der permanente, nicht aufdringliche Service von den Teams von Evelyn und Ike Ikrath und den Gastgeber:innen selbst. Der goldene Herbst strahlte in seiner Farbenpracht, schon als ich im Zug durch Österreich fuhr. Bei der Ankunft in Bad Gastein waren die Bergspitzen der Ankogelgruppe mit Schnee bedeckt und die Wälder leuchteten in verschiedenen Grün-, Gelb- und Rottönen. Einfach herrlich! Ein Shuttleservice wartete auf mich und machte die Ankunft im Hotel Miramonte angenehm. Genauso ging es weiter, denn das Team war nicht nur sehr freundlich, sondern machte mich bestens mit dem Hotel, Restaurant- und Spa-Zeiten sowie den regionalen COVID-19 Bestimmungen vertraut. Vintage trifft auf Design-Klassiker In dem geräumigen und stilechten Retro-Zimmer im 2. Stock mit Panoramablick konnte ich mein Glück kaum fassen, so schön war die Aussicht. Während ich auspackte, ging die Sonne unter und die beleuchteten Almhütten in den Bergen kamen zum Vorschein. …

Schamper Mühle: Außergewöhnlicher Landurlaub mit tollem Ausblick

Und plötzlich kann man sie aus der Ferne am Horizont erspähen – die „Schamper Mühle“, eine denkmalgeschützte Windmühle aus dem 19. Jahrhundert und die wohl außergewöhnlichste Unterkunft, die wir bisher bereisen durften. Ich kann kaum erwarten, das Mühlengelände zu entdecken und beginne etwas kraftvoller in die Pedale meines Fahrrads zu treten. Ich erahne, wie sich die jetzigen Betreiber Robin und Antje gefühlt haben müssen, als sie die Mühle auf einem ihrer vielen Urlaube in der Mecklenburgischen Seenplatte entdeckt haben. Fasziniert vom architektonischen Potenzial der Schamper Mühle Mit großen Augen betreten wir das Gelände und während wir das Drumherum für uns entdecken, sind wir immer wieder fasziniert von dem beeindruckenden Erscheinungsbild der Mühle. Man sieht dem Gebäude an, dass hier jemand vom Fach zugange war. So ist der Betreiber Robin hauptberuflich als Architekt tätig und bei der Renovierung war es ihm besonders wichtig, markante Merkmale der Mühle zu betonen, neu zu beleben oder gar neu zu denken. So wurden beispielsweise die alten Mühlensteine umfunktioniert zu Tischen für den Außenbereich. Apropos Außenbereich: Vom Garten kann man nicht …

Vom Pauschalhotel zur nachhaltigen Rückzugsoase

Der „Cretan Malia Park“ blickt auf eine interessante Geschichte zurück. Das einstige All-Inclusive-Resort auf Kreta ist heute ein wunderbarer Rückzugsort geworden, bei dem ein verantwortungsbewusster Tourismus an erster Stelle steht. Im Interview erzählt Aris Skyvalakis, Geschäftsführer des Cretan Malia Parks, von den Beweggründen, diesen Weg zu gehen, den Herausforderungen und wie die nachhaltigen Praktiken des Hotels von den Gästen angenommen werden. 1.     Vom Pauschalhotel zum nachhaltigen Boutique-Hotel. Was waren die größten Herausforderungen bei diesem Prozess? Vor COVID-19 fühlten wir uns, wie viele andere Fachleute des Tourismussektors, durch den raschen Tourismuswachstum und die Art und Weise, wie es unsere lokale Wirtschaft, Gemeinschaft und Umwelt beeinflusst, herausgefordert. Wir waren überzeugt, dass es unbedingt notwendig ist, die Auswirkungen des Tourismus gleichmäßiger zu verteilen. Deshalb war uns schon vor der Renovierung des Resorts klar, dass eine gezielte Strategie für die nachhaltige Entwicklung unseres Betriebs der einzige Weg war. Abgesehen von der dringenden Notwendigkeit, dass dies eine einzigartige Gelegenheit ist, unsere Strategien und Finanzierungsmodelle auf einen nachhaltigeren Weg zu bringen. 2.     Erzähle uns von einem besonders motivierenden Ereignis, das euch …

Von der Morgensonne geweckt – Zu Gast im Gutshaus Lexow

„Habe ich auch wirklich an alles gedacht?“ – dieser Gedanke kommt plötzlich auf, als ich mittags im Zug in Richtung Mecklenburgische Seenplatte sitze. Während der Zug so vorbeisaust an grünen und sich langsam bunt verfärbenden Wäldern, befinde ich, dass ich alles eingepackt habe – einschließlich der Sehnsucht nach einer erholsamen Auszeit auf dem Lande. Letztere – so hoffe ich – soll im „Gutshaus Lexow“ gestillt werden. Nachdem die Augen genügend über die Landschaft geschweift sind, gehe ich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen beim Zugfahren nach und hole mein Buch hervor. Die nächste Stunde lese ich darüber, dass Menschen im Grunde gut sind und so langsam stellt sich ein wunderbares Gefühl der Entspannung ein. Entspannt mit Zug und Rad an die Mecklenburgische Seenplatte Nach knapp zwei Stunden mit dem Zug steigen meine Reisebegleitung Adam und ich in Waren an der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands, aus. Von hier aus ist es noch eine gute Stunde mit dem Fahrrad in das beschauliche Dörfchen Walow, wo sich das „Gutshaus Lexow“, befindet. Umrahmt von Wiesen und Feldern steht das denkmalgeschützte Landhaus, …