Ursprünglichkeit in den Bergsteigerdörfern erleben

Die Kritik am Alpentourismus ist nichts Neues. Bereits in den 1980er Jahren formierte sich eine erste Widerstandsbewegung gegen den aufkommenden Tourismus in der Alpenregion, der bis heute zu massiven Negativ-Eingriffen in den Naturhaushalt verantwortlich ist. Damals wurden viele Bergorte von dem aufkommenden Bauboom regelrecht überrollt. Alte Bauernhöfe und Einfamilienhäuser mussten Platz machen für große Hotels und Seilbahnen. Auch heute werden immer noch fortlaufend neue Regionen und Gletscher erschlossen, unter denen die empfindlichen, alpinen Ökosysteme sehr leiden. Ursprüngliche Naturlandschaften werden zerstört, damit Straßen, Parkplätze und Seilbahne Einzug erhalten können. Bergsteigerdörfer haben dem Massentourismus abgeschworen In den sogenannten „Bergsteigerdörfern“ positioniert man sich ganz bewusst gegen diese Form des Tourismus. Die Initiative vereint alpine Regionen, die ihre einzigartige Naturlandschaft als Kulturgut und Naturschatz wertschätzen und nutzen. Hier ist das Bewusstsein für ein harmonisches Leben in Einklang zwischen Menschen und Natur noch allgegenwärtig und die natürlichen Grenzen werden respektiert. Nähe ohne Respektlosigkeit Meist abseits großer Zentren oder versteckt in einem Talschluss gelegen, gelten viele der insgesamt 35 Bergsteigerdörfer unter Alpinist:innen noch als wahre Geheimtipps. Als Gast darf man sich …

Das Gitschberg bereitet Lärchenspitzen-Buchtel für uns zu

Ein Wildkräuterrezept von Barbara, Gastgeberin vom Hotel Gitschberg Unser Südtiroler Berghotel vis à vis der Dolomiten auf insgesamt 1.400 Höhenmetern lockt nicht nur mit der einzigartigen Lage, sondern auch mit etwa 280 Sonnentagen pro Jahr. Neben zahlreichen Aktivitäten gibt es hier klare Bergluft vom Feinsten zu genießen. Und da frische Luft bekanntlich hungrig macht, gibt es in unserem Panorama-Restaurant naturinspirierte Bergküche zu Genießen. Viele der verwendeten Lebensmittel stammen von traditionell arbeitenden Kleinerzeuger:innen und Produzent:innen aus der Region, darunter sind auch Slow-Food-Produkte zu finden oder einfach wild gesammelte Wald- und Wiesenkräuter. Passend zu unserem Aperitif, den wir euch letztes Jahr vorgestellt haben, gibt es heute ein raffiniertes Rezept mit köstlichen Wildkräutern aus der Gitschberg-Küche: Lärchenspitzen-Buchtel mit feinem Spargelragout, Giersch-Wildkräutersalat und im Bierteig gebackenen Birkenblättern. Mhhm! Zutaten für Lärchenspitzen-Buchtel: Für 4 Personen 100 g Lärchenspitzen 80 g Butter 80 ml lauwarmes Wasser 10 g Hefe Etwas Zucker 280 g Mehl Etwas Salz 2 Eier Giersch Frische Wildkräuter Zitronensaft ½ Bund weißer Spargel ½ Bund grüner Spargel 1 Tomate 100 ml Bier 2 EL Weizenmehl und 2 EL …

Torre Marabino kocht Kutteln und gesalzenen Kabeljau für uns

Ein feines Rezept von Francesca, Gastgeberin von Torre Marabino In einer abgeschiedenen Oase im Südosten Siziliens gelegen, befindet sich unser Relais „Torre Marabino“. Dank unserer Bio-Farm und unseres biodynamisch betriebenen Weinguts bieten wir unseren Gästen im hauseigenen Restaurant „La Moresca“ unsere Erzeugnisse vorwiegend nach dem „farm to table“ -Prinzip an. Alles, was wir nicht selbst produzieren können, beziehen wir aus der Region. Meine liebste Spezialität ist Fisch mit sizilianischen Zutaten und daher freue ich mich, heute ein ganz persönliches Lieblingsrezept mit euch zu teilen: Kutteln mit gesalzenem Kabeljau. Ein sizilianischer Wein schmeckt nicht nur ausgezeichnet dazu, sondern rundet das Gericht wunderbar ab. Zutaten für Kutteln mit gesalzenem Kabeljau: Für 4 Personen Für die Kutteln (erste Phase): 600 g saubere Kalbskutteln 4 l Wasser 40 cl Weißwein 10 cl Weißweinessig 1 grüne Zitrone 50 g Meersalz 4 Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter 5 g Petersilie Für die Kutteln (zweite Phase): 480 g gekochte Kalbskutteln 70 g doppeltes Tomatenmark 200 g gewürfelte rohe Kartoffeln 150 g weiße Zwiebel in Julienne 10 g Basilikum 70 cl Gemüsebrühe Für den Stockfisch: …

Stilvoll inmitten sizilianischer Barockstädte

Zu Gast in Südost-Sizilien: Ein Gastbeitrag von Ina Hiester Dass Sizilien so viel mehr ist als Sonne, Strand und Meer, beweisen die Unterkünfte von Luca Giannini im Südosten der italienischen Sehnsuchtsinsel. Inmitten der Barockstädte Modica und Syrakus, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, hat Luca alten Gemäuern neues Leben eingehaucht und kleine Wohlfühloasen geschaffen, in denen Ökologie, Design und zeitgenössische Kunst Hand in Hand gehen. Viele Winter habe ich nun schon auf Sizilien verbracht, und doch schafft es die Insel immer wieder aufs Neue, mich zu berühren und zu überraschen. So auch dieses Mal. Als Vollzeit-Seglerin, die mit ihrem Boot meist in gebührendem Abstand zum Festland an den Küsten vor Anker geht, hätte der Kontrast zu Lucas drei wunderschönen Unterkünften kaum größer sein können – denn sie alle befinden sich direkt im Herzen malerischer sizilianischer Städte. Mein ausgeprägtes Bedürfnis nach Ruhe statt Stadtlärm, nach Gelassenheit statt Hektik, nach echtem Wohlfühlen statt hypermodernem Schick wurde jedoch an allen Orten rundum befriedigt. Und so fühlte sich meine kleine Boots-Flucht viel mehr nach Oasen-Hopping als nach Städtetrip an. Einkehr …

Süd-Ost-Sizilien: So viel mehr als Strandurlaub

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester Großartige Panoramen, mit Wildblumen gesäumte Straßen, tiefe Schluchten, Wanderungen durch herrliche Naturparks. Prachtvolle Barockbauten, zahlreiche Treppenstufen, verschlafene Gässchen, ein geschäftiger Markt. Und dazwischen ganz besondere Oasen, an denen ich die vielen Eindrücke einer Reise sacken lassen kann, die zugleich ein kleiner Abschied ist. Mein vierter und letzter Winter auf Sizilien neigt sich seinem Ende zu. Ein guter Anlass, sich zumindest einen Teil der Insel noch einmal genauer anzuschauen. Von Land aus, ohne Segel, ohne Anker. „Die viele Zeit auf dem Wasser hat mich landhungrig gemacht“ Skeptisch beäuge ich meinen Mietwagen am Flughafen in Catania. Als Vollzeit-Seglerin fehlt es mir nach fast vier Jahren ohne Auto nicht nur an Fahrpraxis, sondern ich weiß auch nur allzu gut, wie „kreativ“ der Fahrstil der Sizilianer sein kann. Ob das mal gutgeht? Mein erstes Ziel Modica befindet sich 120 Kilometer südlich von hier, und ich muss ein bisschen schmunzeln, als mir mein Smartphone beim Losfahren prophezeit, dass ich in gut anderthalb Stunden dort sein müsste. Denn erstens fahre ich immer viel langsamer, als es …

Good News

Mit Homeoffice und halber Miete gegen Landflucht, Spanien macht Städte zu Tempo-30-Zonen, wie ein Landgut in Sussex zur artenreichen Wildnis wurde

Santa Fiora und Rieti übernehmen für alle, die im Homeoffice arbeiten und für längere Zeit in den Ort ziehen, bis zu 50 Prozent der Miete; Spanien hat innerorts auf einem Großteil der Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingeführt; und Charlie Burrell hat sein 1400 Hektar großes Landgut in Sussex in eine artenreiche Wildnis verwandelt: Das sind die Good News des Tages

Mafiafreies Reisen auf Sizilien

Plant unsereins nach Sizilien zu reisen, bereitet einem bereits die Aussicht darauf pure Freude. Wir freuen uns auf den erstklassigen Kaffee, köstlichen Ricotta, saftige Tomaten und Oliven und natürlich auf die wunderschönen Strände, Berglandschaften und den atemberaubenden Vulkan Ätna. Was bei der Reiseplanung hingegen oftmals weniger Beachtung findet, sind die mafiösen Machenschaften vor Ort. Tatsächlich bekommt man als Reisende*r davon auch nur wenig mit. Dennoch ist es für viele Sizilianer*innen ganz normaler Alltag. Viele Unternehmen, darunter auch eine Vielzahl touristischer Betriebe, zahlen wie selbstverständlich Schutzgeld („pizzo“) an die Mafia. Es wird als eine Art Steuer angesehen, die sich auf Sizilien über Jahrzehnte entwickeln konnte und eine lange Tradition hat. Darüber spricht so gut wie niemand, aber noch immer agiert die sizilianische Mafia wie eine Art Schattenregierung, die in der von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Region oftmals sogar Jobs, Wohnungen und die medizinische Versorgung stellt. Die Coronakrise und die schwierige wirtschaftliche Situation haben dafür gesorgt, dass das organisierte Verbrechen ihre Position sogar eher stärken als schwächen konnte. Wie gesellschaftliche Bewegungen mutig gegen die Mafia kämpfen Glücklicherweise gibt …

Der stille Charme der Nachhaltigkeit

Eine Hand voll Häuser, schnurgerade Apfelbaumreihen, ein schmuckes Kirchlein und ganz viel Ruhe. So lässt sich die kleine Naturnser Fraktion Tschirland nahe der Kurstadt Meran beschreiben. Auf den ersten Blick nichts allzu Besonderes im gepflegten Südtiroler Landschaftsbild. Aber eben nur auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, dann verbirgt sich in diesem beschaulichen Örtchen eine wirklich besondere Herberge. Ein Zuhause auf Zeit, in dem ganz viele Liebe zum Detail dem Urlaub neue Nuancen gibt. Denn ob mit den Gastgebern, nachhaltigen Werten, der Natur selbst oder den heimischen Köstlichkeiten, in den Cirna Gentle Luxury Lodges sind viele besondere Begegnungen möglich, die weit über den bloßen Aufenthalt hinaus Eindruck hinterlassen. Wo die Entspannung daheim ist Zwischen einem denkmalgeschützten Hof und dem traditionellen Stammhaus Schwarzlehen, hat Familie Linter einen einstigen Apfelhain in ein nachhaltiges Urlaubsparadies verwandelt. Eingebettet in einen weitläufigen Garten verschmelzen hier drei Massivholzhäuser mit der Natur, die sie umgibt. Wettergegerbte Lärchenholzfassaden, unterbrochen von großflächigen Fensterfronten, die den Blick auf das gegenüberliegende Schloss Juval freigeben, schaffen einen markanten Anblick ohne vom Wesentlichen abzulenken. Nur drei Lodges …

Das Haller kocht Ricotta-Tortelli mit frischem Spinat und glasierten Erbsen für uns

Ein köstliches Rezept von Levin Grüten, Koch im AO Restaurant by Haller Umgeben von Weinreben, liegt das familiengeführte Hotel „Haller“ im nördlichsten Weinbaugebiets Italiens und bietet in seinen 18 großzügigen, nachhaltig gestalteten Suites alles für einen genussreichen Urlaub. Neben köstlichen Wein, gibt es im hauseigenen „AO Restaurant“ eine ausgezeichnete Küche zu Genießen. Dabei wird vor allem auf kurze Wege und Saisonalität geachtet und das Menü überzeugt mit regionalen, abwechslungsreichen Gerichten. Auch vegetarische Speisen findet man hier zuhauf. Beim Bio-Frühstück, dass bei jedem Aufenthalt im Preis inbegriffen ist, wird zudem darauf geachtet, dass kein unnötiger Müll entsteht. Dafür wird jeder Gast nach der eigenen Hungerstärke und den Vorlieben gefragt, damit möglichst viel Verpackungsmaterial eingespart und gleichzeitig 100 Prozent Frische und Genuss garantiert werden kann. Das heutige Rezept gehört zu den Lieblingsrezepten von Levin Grüten, der im AO Restaurant mit viel Fingerspitzengefühl hinter den Kochtöpfen steht. Die Ricotta-Tortelli mit frischem Spinat und glasierten Erbsen eignen sich wunderbar als Mittags- oder Abendessen und ist ideal für alle, die schon immer einmal Pasta selbst machen wollten! Zutaten für die …

1477 Reichhalter bereitet eine RH Torte für uns zu

Ein selbstkreiertes Rezept von Martina und Andreas Heinisch vom Restaurant 1477 Reichhalter Unsere Küchenphilosophie setzt auf Lokalität und Nachhaltigkeit. Bei der Zubereitung unserer Speisen verwenden wir keinerlei Fertigprodukte, sondern stellen alles selbst her. Von der Limonade bis hin zur Marmelade ist alles hausgemacht. Auch das Tortenrezept, welches wir heute mit euch teilen, wurde von Martina und Andreas Heinrich vom Restaurant 1477 Reichhalter selbst kreiert. Das Rezept schmeckt super zu einer warmen Tasse von guten Kaffee oder frisch aufgebrühten Tee und soll euch ein wenig Reichhalter-Gefühl in die eigenen vier Wände zaubern. Viel Spaß beim Ausprobieren! Zutaten für die RH Torte: Für die Biskuitmasse 200g Butter 300g Butter 1 Päckchen Vanillezucker Prise Salz 1 TL Zeste von Bio-Zitrone 150g Ingwer 90g Milch 120g Eigelb 300g Mehl 10g Backpulver Für die RH-Creme (einen Tag vorher vorbereiten) 3 Stangen Zitronengras 30g Ingwer 5 Wacholderbeeren 500ml Sahne 30g Zucker Zeste von 3 Bio-Zitronen 3-4 Blatt Gelatine (Silver) 150g RH Sirup 330g geschlagene Sahne Für den Lemoncurd 200g Zucker 300g Zitronensaft 150g Eier 30g Butter Zubereitung: 1. Für die RH-Creme …

Fünf Orte für den Sommer

Ich denke, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass man sich aktuell mehr denn je gen Sonne und Meer sehnt. Mal wieder an einen Ort zu reisen, an dem es Sonne satt und eine angenehme Meeresbrise zu genießen gibt. Nach den für uns alle außergewöhnlichen letzten Monaten wünscht man sich nichts mehr als eine Rückkehr zur Normalität in 2021. Und tatsächlich stimmt es angesichts der aktuellen Nachrichtenlage vorsichtig optimistisch, dass uns 2021 wieder ein reisefreudigeres Jahr und mehr Unbeschwertheit bevorsteht. Im Sommer 2021 zieht es uns gen Sonne und Meer Blicken wir auf den bevorstehenden Sommer, möchten wir euch daher in diesem Beitrag fünf Orte vorstellen, die euer Bedürfnis nach Sonne und Meer in besonderer Art und Weise stillen. Von einem malerischen Küstendorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint über luxuriöse Villen, die jeden Wünsche erfüllen bis hin zu nahezu unberührter Natur, die man unter der atemberaubenden Mitternachtssonne Norwegens bewundern kann, findet sich in dieser Auswahl sicherlich für jeden Geschmack etwas. Auch bei der Reiseplanung für den Sommer 2021 und aufgrund der …

La Mugletta serviert uns Couscous mit Joghurt, Orange und Zimt

Ein leckeres Frühstücksrezept von Ulla und Eberhard, Gastgeber vom La Mugletta Unser schönes Bed & Breakfast soll unseren Gästen mehr bieten als „nur eine angenehme Übernachtung mit gutem Frühstück“. Zum Frühstück servieren wir daher Eier von den eigenen Hühnern, Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten und präsentieren hochwertige, ökologische Produkte aus der Region mit viel Liebe zum Detail. Dabei gehen wir übrigens auf jeden Gast individuell ein und fragen bereits vor der Ankunft nach Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten – so beginnt der Urlaub stressfrei und entspannt. Eines unserer liebsten Frühstücksrezepte teilen wir heute mit euch: Couscous mit Griechischem Joghurt, Orange und Zimt. Die bekömmliche Getreideart schmeckt auch schon früh am Morgen himmlisch und ist eine gelungene Frühstücksabwechslung. Zutaten für Couscous mit Griechischem Joghurt, Orange und Zimt: Für 2 Personen 240 g Griechischer Joghurt 40 g Vollkorn Couscous XXL 1 unbehandelte Bio-Orange 1 TL Honig ½ TL gemahlener Zimt 1 Handvoll Haselnüsse – gehackt 1 Handvoll Walnüsse oder Mandeln – gehackt 4 getrocknete Datteln – entkernt und kleingeschnitten (alternativ 4 getrocknete Aprikosen) Saft von 1 Mandarine …

Auf zwei Rädern durch die Berge nach Venedig

Seit 2015 verbindet der Radfernweg München-Venezia die bayrische Landeshauptstadt und die Lagunenstadt Venedig miteinander. Auf bis zu 1.530 Metern umfasst der Weg nach Süden eine Länge von insgesamt 560 Kilometern und passiert dabei drei Länder. Genau diesen Weg über den Brenner in Richtung Italien kenne ich von mehreren Urlauben im Süden nur zu gut, jedoch bisher lediglich von dem Blick aus dem Autofenster. Diesen Sommer aber, sollte genau dieser Weg mit bloßer Beinkraft auf dem Fahrrad zurückgelegt werden. Beim Gedanken daran, wurde ich getrieben durch große Begeisterung aber auch ein wenig Bammel, schließlich galt es die Alpen zu überqueren! Gemeinsam mit einer Freundin entschieden wir, mit einer kleinen Abänderung des Startpunktes, innerhalb von zwei Wochen in Venedig anzukommen. Mit jeweils zwei dick gepackten Fahrradtaschen, inklusive Campingausrüstung starten wir die Tour in Rosenheim, einer Kleinstadt am Inn, die rund 60 Kilometer südöstlich von München liegt. Los geht’s in Rosenheim, einer idyllischen Kleinstadt am Inn Los geht es gemütlich entlang des Inns durch das Alpenvorland in Richtung Innsbruck. Nach guten 30 Kilometern überqueren wir vor Kufstein die …

Das Ottmanngut bereitet Sauerteig-Focaccia für uns zu

Ein alpin-mediterranes Rezept von Martin, Gastgeber vom Ottmanngut Das Ernährungsprinzip vom Ottmanngut folgt den Prinzipien von Slow Food: gut, sauber und fair. Dabei servieren wir vor allem regionale Speisen, die aus biologischen und saisonalen Zutaten. Ein Teil kommt dabei aus eigenem Anbau, den Rest liefern verschiedene kleine Bauern drumherum. Bei unseren Gästen sehr beliebt sind unsere selbstgebackenen Sauerteigkreationen. Gerne teilen wir daher heute mit euch ein Rezept für hausgemachtes alpin-mediterrane Sauerteig-Focaccia. Herkömmliche Focaccia wird üblicherweise aus Hefeteig zubereitet, doch wir bevorzugen die Variante mit Sauerteig! Die leicht säuerliche Note schmeckt wunderbar und die Sauerteig-Focaccia hält sich außerdem länger frisch. Zudem enthält der Sauerteig Milchsäurebakterien, die wiederum dafür sorgen, dass es bekömmlicher ist. Genügend Gründe also, um diese Variante einmal auszuprobieren. Wir wünschen viel Freude beim Nachmachen! Zutaten für hausgemachte alpin-mediterrane Sauerteig-Focaccia: Ergibt ein Blech 875 g Weizenmehl (für Pizza, Ciabatta usw.) 770 g Wasser (lauwarm ~ 26°C) 22 g Salz 260 g reifen Sauerteig 2 g frische Hefe 80 g bestes Olivenöl Für den Belag: ½ Mozzarella di Bufala (in Scheiben geschnitten) 4 dünne Scheiben …