Veranstaltungstipp: Nachhaltig reisen mit Kindern

Wie man sich nachhaltig auf Reisen mit Kindern verhält, erklärt Anna-Katharina Frank von gruenesherz.marketing am 16. August 2020 im Klima-Pavillon in Gera. In ihrem Vortrag gibt sie den Besucher*innen nicht nur praktische Tipps mit auf den Weg, sondern stellt auch verschiedene Buchungsportale vor und gibt einen Überblick über hilfreiche Zertifikate und Siegel. Die Teilnahme an den Veranstaltungen im Klima-Pavillon sind kostenfrei. Im Anschluss an den Vortrag, gibt es einen Less-Waste-Workshop Im Anschluss an den Vortrag findet dann noch ein Workshop zum Thema „less waste“ statt, der sicherlich nicht nur für Familien interessant ist. Gemeinsam werden Anna-Katharina Frank und unverpackt-Ladeninhaberin Nicole Metzner den Teilnehmer*innen näherbringen, wie man ganz einfach aus natürlichen Zutaten Waschpulver, Spülmaschinenpulver sowie Deocreme selbst herstellen kann. Getreu dem Motto „Wir brauchen nicht eine Handvoll Leute, die „zero waste“ perfekt umsetzen. Wir brauchen Millionen von Menschen, die es unperfekt machen!“, lernt man hier, wie man mit einfachen Mitteln zu einer klimafreundlichen Welt beitragen kann. Die Veranstaltungen finden im Klima-Pavillon in Gera statt. Der Klima-Pavillon ist ein Ort des Thüringer Umweltministeriums und der Landesenergieagentur ThEGA …

Fünf familienfreundliche Orte

Einen wunderbaren Urlaub mit der ganzen Familie kann man an diesen fünf familienfreundlichen Orten verbringen. Dafür sorgen nicht nur die weitläufigen Naturlandschaften vor der Tür, in denen die Kinder einfach Kind sein können und frei herumlaufen können, ohne sich vor lärmenden und vollen Verkehrsstraßen sorgen zu müssen. Auch die vielfältigen Aktivitäten, die man von hier aus unternehmen kann, bringen Kinderaugen zum Leuchten. Ob Badevergnügen in Pool oder Meer, an Reitstunden teilnehmen oder niedliche Hoftiere, die gestreichelt werden wollen – hier findet sich für jeden Geschmack etwas. Und das Angebot lässt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen – versprochen. Entdeckt jetzt unsere fünf familienfreundliche Orte: 1.     Villa Hygge, Ostsee, Deutschland Die behutsam und mit Liebe zum Detail restaurierte „Villa Hygge“ aus den 1920er Jahren liegt direkt am Wald und nicht weit entfernt vom langen, feinen Sandstrand des Seebads Binz. Hier kann man einen hyggeligen – dänisch für „gemütlichen“ – Familienurlaub verbringen und diverse Ausflüge unternehmen. Ob ausgiebige Spaziergänge im großen Buchenwald, der direkt hinter dem Garten beginnt, ein Besuch des Jagdschlosses Granitz oder eines der alten …

Hilfe für "Problemschüler"

Der Schlüssel ist die Eltern-Kind-Beziehung

Wohl in jeder Klasse gibt es das ein Kind, das durch sein Verhalten auffällt und damit oft den Unterricht stört. Oft beschweren sich Eltern deshalb über ungleich verteilte Aufmerksamkeit, Mitschüler sind genervt, und der Störenfried selbst leidet auch unter der Situation. Das Projekt “FiSch” hat einen klugen und wirksamen Ansatz gefunden, um verhaltensauffälligen Kindern zu helfen In jeder Klasse sind sie zu finden: Kinder die sich nicht an Regeln halten können, die Streit anfangen und sich teilweise sogar prügeln. Diese Verhaltensprobleme unterbrechen den Unterricht und führen oft dazu, dass solche Störenfriede aus der Schule abgeholt werden, oder im schlimmsten Fall sogar den Klassenverband verlassen müssen. Das Besondere: Die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung Hier setzt das “FiSch”-Projekt an. Das Besondere daran: Es setzt auf die Einbindung der Eltern. Einmal in der Woche kommen maximal sechs Kinder mit ihren Eltern an einem neutralen Ort außerhalb der Schulräume in die FiSch-Klasse. Betreut werden die Kinder von einer Lehrerin, einer Sozialpädagogin und einem Förderschullehrer. Das Ziel der wöchentlichen Sitzungen ist es, den Kindern beizubringen sich an Regeln zu halten und Ziele zu erreichen. Dabei reichen kleine …

Frühwarnsystem per Algorithmus

Wie lassen sich Kindesmisshandlungen verhindern?

Sozialarbeiter beurteilen oft nach Bauchgefühl, welche Kinder gefährdet sein könnten. Besser wäre ein neues Werkzeug aus den USA – das Experten bereits als wichtigste Neuerung im Kinderschutz der letzten 20 Jahre loben Das Problem: Jede Woche werden in Deutschland etwa 250 Kinder sexuell missbraucht, sehr viele mehr werden misshandelt und vernachlässigt. Die Lösung: Ein spezieller Algorithmus hilft den oft überlasteten Jugendämtern einzuschätzen, welche Kinder besonders gefährdet sind. Der Fall des neunjährigen Jungen bei Staufen, der von seiner eigenen Mutter zu Vergewaltigungen angeboten wurde, wird in ganz Deutschland mit Erschütterung beobachtet. Ein monumentales Fragezeichen steht im Raum: Hätte sich die Gewalt verhindern lassen? Immer wieder machen Fälle Schlagzeilen, in denen Kinder sterben oder ihnen Gewalt angetan wird, obwohl die Jugendämter die Risikofaktoren eigentlich kennen oder kennen sollten. Der Bub in Staufen, das wissen wir inzwischen, hätte nicht nur geschützt werden können, sondern müssen. Der Stiefvater war als pädophil bekannt, der Junge war schon einmal aus der Familie genommen worden. Aber ein Gericht entschied, den Kleinen trotz der Bedenken des Jugendamts an die Mutter zurückzugeben, die ihn mit ihrem …

Alleinerziehend

Mama Courage

In jeder fünften Familie zieht heute nur ein Elternteil den Nachwuchs groß. Wer es nicht selbst erlebt, ahnt nicht, wie nahe viele Alleinerziehende dem Burnout oder der Armutsgrenze sind. Selbst dann, wenn sie ihren Alltag gut im Griff haben Am Morgen, wenn ihre beiden Söhne noch schlafen oder gerade aus der Tür sind, hat Ulrike Jürgens ein paar Minuten für sich. Sie rollt ihre Yoga-Matte aus und beginnt mit dem Sonnengruß – Tadasana, die Berghaltung, ein paar tiefe Atemzüge, dann weiter in die stehende Vorbeuge, Uttanasana. In dieser halben Stunde sei sie ganz bei sich, erzählt Jürgens. Sie schöpft Energie aus Yoga und Meditation. Die braucht sie auch. 2,7 Millionen Alleinerziehende Jürgens ist alleine zuständig für die Familie, wie 2,7 Millionen andere Eltern in Deutschland auch. Ihre Lebensplanung sah ganz anders aus, lange hatte sie ein ganz klassisches Familienleben. Zwei Söhne, zwei Jobs, eine schöne Wohnung in Hamburg. Ihr Mann kümmerte sich liebevoll, den Haushalt machten beide. Sie spielten mit dem Gedanken, aufs Land zu ziehen. Aber dann zerbrach alles, Jürgens Partner verließ die Familie. …

Flexible Arbeit

Papa, leg’ das Handy weg!

Julia Oertel wollte den Gründern und Kreativen im Hamburger Coworking-Space Betahaus eine flexible Kinderbetreuung anbieten. Ihr Projekt hat sie schnell mangels Interesse eingestellt. Und daraus gelernt: Auch die neue Arbeitswelt braucht feste Regeln Eigentlich fand Julia Oertel, 33, ihre Idee ziemlich gut. Neben flexiblen Arbeitsplätzen, schnellem WLAN und trendigen Limonaden wollte sie im Betahaus eine eigene Kita-Gruppe für die Kinder ihrer kreativen Mieter gründen. Zwei Tagesmütter sollten in der Hebammenpraxis nebenan eine feste Runde von Kleinkindern betreuen, Babysitter sich zusätzlich um spontane Gäste kümmern – so der Plan. „Wir wollten vor allem Eltern ansprechen, für die normale Kita-Öffnungszeiten nicht ausreichen oder die während stressiger Projektphasen zusätzliche Betreuung brauchen“, sagt Oertel, die selbst Mutter eines kleinen Sohnes ist. An Vorbildern für ihre Idee mangelt es nicht; in Leipzig, Hannover oder Berlin funktioniert die Verbindung zwischen Coworking-Space und Kinderbetreuung gut. Auch viele große Unternehmen setzen auf Betriebskindergärten mit flexiblen Öffnungszeiten. Die räumliche Nähe von Schreibtisch und Kitagruppe spart Fahrwege und gibt den Eltern das Gefühl, zumindest in der Nähe ihrer Sprößlinge zu sein. Flexibles Arbeiten stört das …