In Mosambik wächst die Hoffnung

An der Küste von Mosambik zerstören immer heftigere Tropenstürme Ernten und Häuser. Effektiven Schutz bieten Mangrovenwälder. Die Aktivistin Antonia Teixeira Chikono kämpft für ihren Erhalt – und gegen die Klimakrise. Ein Krater zieht sich durch Erftstadt-Blessem, braune Fluten reißen Gebäude und Ackerland mit sich. Autos schwimmen an Fachwerkhäusern vorbei, als wären sie Spielzeug. Der Regen lässt nicht nach, tagelang suchen Einsatzkräfte nach Vermissten, einige Ortsteile in der Eifel sind nicht einmal mit dem Boot erreichbar. Diese Bilder flimmern auch rund 8.000 Kilometer entfernt in Mosambik auf dem Fernseher von Familie Chikono. „Es hat mir sehr wehgetan, diese Nachrichten zu sehen, ich habe richtig mitgelitten“, sagt Antonia Teixeira Chikono im Juli am Telefon. Es ist erst zwei Jahre her, dass auch sie ihr Haus verloren hat, als der Zyklon Idai über die mosambikanische Küste fegte. Auch auf enorm: Inselstaat Kiribati: Starke Stimmen einer sinkenden Nation Ortsbesuch in Nhangau im Frühjahr 2020. Antonia Chikono wohnt fünf Kilometer vom Indischen Ozean entfernt, die Fahrt von der Hafenstadt Beira führt auf einer sandigen Piste vorbei an Feldern mit Maniok, …