Richtig auftanken: 5 Kraftplätze in Österreich, die du unbedingt besuchen solltest

Wer kennt’s nicht – die Geschehnisse der Welt prasseln auf einen ein, man verliert sich in Gedanken, ist ständig am Grübeln, und das Loslassen und Runterkommen fällt so richtig schwer. Gerade in Zeiten wie diesen ist das regelmäßige Krafttanken deshalb besonders wichtig. Eine Möglichkeit zu neuer Energie und innerer Ruhe zu kommen, ist der Besuch eines Kraftplatzes. Doch was ist zeichnet einen Kraftplatz eigentlich aus? Schon in frühzeitlichen Kulturen wurden Kraftplätze besucht, um Zeremonien abzuhalten. Aus dieser Zeit stammen auch Menhire (hochragende Steinblöcke), Steinkreise (Stichwort Stonehenge) oder Ringwälle, die man auch jetzt immer noch vielerorts findet. Bis heute haben diese Orte eine anziehende und mystische Wirkung und bewegen jedes Jahr viele Menschen dazu, dorthin zu pilgern. Kraftplätze sind also Orte, die sich im Sinne von Beruhigung, Stärkung oder Entspannung positiv auf uns Menschen auswirken. Sie weisen sogar tatsächlich oftmals verschiedene Energien auf, manchmal werden sie aber auch einfach nur subjektiv als beruhigend und erholsam wahrgenommen. So oder so – an diesen Orten lautet das Motto immer gleich: Take it slow. Langsam machen kann man vor allem in Österreich …

Hochmoore, Wasserfälle, riesige Wälder: Entdecke das natürliche Erzgebirge

Das Erzgebirge im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet gehört zu den schönsten Mittelgebirgslandschaften des Landes. Hier gibt es so ziemlich alles zu entdecken, was einen naturnahen Urlaub so ausmacht: Vom größten zusammenhängenden Waldgebiet in Sachsen/Tschechien über Biosphärenreservate und Hochmoore bis hin zu beeindruckenden Talsperren und Stauseen. Zahlreiche Rad- und Wanderwege machen die natürliche Umgebung zugänglich und sorgen dafür, dass man ihr ganz nah kommen kann. Komfortabel in einem ehemaligen Herrschaftssitz übernachten Für alle jene, die dabei auf keinerlei Komfort verzichten wollen, empfiehlt sich ein Aufenthalt in der „Alten Försterei Wildenthal“. Die ehemalige königlich-sächsische Oberförsterei von Wildenthal befindet sich in idyllischer Alleinlage auf einem fast zwei Hektar großen Bergwiesenland. Gerade im Mai und Juni, wenn die Bergwiesen beginnen zu blühen, lässt sich hier ein Naturschauspiel der besonderen Art beobachten. Der große Garten des Hauses mit Holzkohlegrill, Sitzplätzen und Sonnenschirmen sorgt dafür, dass man diesen schönen Anblick, umgeben von grün leuchtenden Wäldern, in vollen Zügen genießen kann. In dem aufwändig sanierten denkmalgeschützten Gebäude aus 1834 befinden sich insgesamt fünf geschmackvoll gestaltete Ferienwohnungen. Bei der Ausstattung wurde viel Wert auf Bilder …

Homeoffice mal anders: 3 Coworking Spaces auf den kanarischen Inseln

War das Homeoffice lange Zeit nur wenigen vorbehalten, hat es sich spätestens seit der Pandemie zum neuen Berufsalltag für viele Arbeitende entwickelt. Auch wenn mittlerweile eine halbwegs normale Rückkehr zum Büroalltag – unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen und individueller Teststrategien – eingetreten ist, verbringen viele von uns nach wie vor viel Zeit zuhause. Einige befinden sich vielleicht sogar noch immer komplett im heimischen Büro. Die Sehnsucht nach einer Veränderung ist groß Ganz egal, wie man aktuell arbeitet: Bei vielen ist nach einer so langen Zeit in den eigenen vier Wänden der Wunsch nach einem Tapetenwechsel groß. Zunehmend erleichterte Reisebedingungen sorgen dafür, dass man sich etwas weiter träumt. Die kanarischen Inseln mit ihrem frühlingshaft-milden Klima über das gesamte Jahr hinweg sind ein solcher Sehnsuchtsort. Vor allem in den jetzigen Monaten, da das Wetter doch oftmals noch sehr unbeständig und grau gefärbt ist. Wer es also wagt, sein Homeoffice auf die Kanaren zu verlegen, darf sich dabei nicht nur auf einen vorgezogenen Frühling, sondern auch auf viele neue Eindrücke freuen – wie zuletzt auch unser Kollege …

Workation auf Teneriffa – Arbeiten im ewigen Frühling

Dass die Winter in Deutschland, besonders in Berlin, vor allem kalt und grau sind, wissen wir alle. Mit der angespannten Corona-Lage obendrauf ist das Leben auf der einen Seite gerade noch eingeschränkter und bedrückender; auf der anderen Seite tun sich gerade jetzt auch neue Möglichkeiten auf. Zum Beispiel in der Art, wie wir arbeiten können. Vielen meiner Freund:innen geht es gerade ähnlich Für mich bedeutete dies, dass ich sowieso im Home Office arbeiten muss soviel es geht, um die Kontakte einzuschränken. Vielen meiner Freund:innen geht es gerade ähnlich. Sie arbeiten ebenfalls in Jobs, die flexibles Arbeiten erlauben. Also machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach einer Unterkunft, irgendwo im Süden, Hauptsache warm und ein bisschen Sonne. Auch wenn wir zunächst versuchten eine Destination zu finden, die auch ohne zu Fliegen erreichbar gewesen wäre, so entschieden wir uns am Ende doch für eine Workation auf der Sonneninsel Teneriffa. Nach Silvester waren die Flüge deutlich günstiger als jegliche Zugfahrt. Und wir konnten den Flug durch einen CO2-Ausgleich kompensieren, immerhin. Ein kompensierter Flug brachte uns auf die …

Wochenendausflug zum Gletscher – Kai für uns im Kaunertal

Für ein verlängertes Wochenende in die Berge, gerade bei diesem nassen Nieselwetter, das klingt nach einer wunderbaren Vorstellung. Aber gerade von Berlin aus, ist das doch immer eine ganz schön ordentliche Strecke. Lohnt sich das überhaupt? Lohnt sich ein verlängertes Wochenende von Berlin in die Berge? Um das herauszufinden, bin ich – Kai – gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin Franzi von Donnerstag bis Sonntag ins Kaunertal nach Österreich gefahren.  Dafür ging es am Donnerstagmorgen mit dem ICE nach München. Bei einer guten Verbindung schafft man das in nur vier Stunden. Da das WLAN mittlerweile sogar ziemlich gut funktioniert, konnte ich die Zeit noch gut nutzen, um ein wenig zu arbeiten – wenigstens eine gute Auswirkung auf die Arbeitswelt in der aktuellen Situation. Nach nur zehn Minuten Umsteigezeit ging es direkt weiter mit der ÖBB. So ist man bereits nach sechs Stunden in Innsbruck, welches einen bereits mit seinem wunderschönen Bergpanorama begrüßt. Übrigens: Wer nach den ersten Zugfahrten jetzt erstmal eine Pause machen möchte, dem ist Innsbruck als Zwischenstopp sehr zu empfehlen. Die dick mit Schnee bedeckten …

Die außergewöhnliche Architektur der italienischen Trulli-Dörfer

Die Region Apulien befindet sich im Südosten Italiens und bildet den „Absatz“ der stiefelförmigen Halbinsel. Neben traumhaften Küsten und sanften Hügellandschaften gibt es in der Region eine apulische Besonderheit zu entdecken, die man so vielleicht nicht in Italien vermuten würde. So mag so manch eine:r vom Anblick eines sogenannten „Trulli“-Dorfs überrascht sein: Hier stehen zahlreiche Steinhäuser, die eine zipfelförmige Architektur aufweisen. Die traditionellen Steinhäuser (im Singular: „Trullo“, aus dem altgriechischen Wort „τρούλος“ für „Kuppel) Häuser blicken dabei auf eine lange Geschichte und Tradition in der Region zurück. Die zeitlosen Trulli-Dörfer des Itria-Tals So geht die Geschichte der ältesten Trulli auf das 16. Jahrhundert zurück. Ein typisches Trullo ist ein Kraggewölbebau aus Trockenmauerwerk, bei dem auf den Einsatz von Mörtel vollends verzichtet wird. Weißgetünchte Wände und dunkle Bruchsteindächer geben den Trulli ihr typisches Aussehen. Heute finden sich die außergewöhnlichen Häuschen neben Alberobello, unweit der Metropolenstadt Bali, auch in nahegelegen Dörfern wie Locorotondo, Martina Franca und Cisternino. Allein in Alberobello finden sich mehr als 1.500 fast perfekt erhaltene Trulli-Häuser. Eine gewitzte Bauweise, die Steuern spart Grund für …

Zu Gast auf Menorca: Kunsthandwerk, wilde Strände und eine besondere Lebensphilosophie

„In Harmonie mit dem Planeten Erde Leben!” – Ein Gastbeitrag von Ina Hiester. Während einer sechswöchigen Erkundungstour auf den Balearen hat es mir die Insel Menorca mit ihren wilden Stränden und bezaubernden Städtchen ganz besonders angetan. Hier gewährte mir Good Travel-Gastgeber Ignasi nicht nur Einblick in seine Unterkünfte, sondern auch in seine Lebensphilosophie. „Ich möchte gern über dich schreiben.“ „Wann?“ – „Ähm – morgen?“ „Vale – Okay!“ Von Anfang an ist mir Ignasi Truyol mit seiner unkomplizierten Spontaneität sympathisch. Wenn er lacht – und das tut er oft – legt er seinen Kopf ein wenig in den Nacken, als ob er ansonsten vor Lebensfreude und Enthusiasmus überlaufen würde. Ich treffe ihn im Hevresac in der menorquinischen Inselhauptstadt Mahon. Alt und hipp, vollgepackt und durchgestylt: das Hevresac Das „Hevresac”, ehemaliges Wohnhaus des Kaufmanns und Kapitäns Joan Roca i Vinent, hat er gemeinsam mit seiner Frau Stéphanie zu einem Boutique-Hotel der besonderen Art umgestaltet. Der Geist des 1826 verstorbenen Kapitäns i Vinent, der die Insel sowohl unter englischer, französischer als auch spanischer Herrschaft kulturell und wirtschaftlich erblühen …

Schöne Camping- und Stellplätze fürs Wintercamping

Ein Gastbeitrag von Campspace Wenn die Tage kürzer werden und der erste Schnee fällt, bedeutet das nicht, dass man den Camper in den Winterschlaf schicken muss. Wintercamping wird immer mehr zum Trend und das aus gutem Grund: Beim Camping im Winter erwarten dich ruhigere Campingplätze, gemütliche Abende am knisternden Lagerfeuer und malerische Schneelandschaften. Die Camping- und Stellplätze, die wir in diesem Artikel aufzählen, sind auch in der kalten Jahreszeit für dich geöffnet und über Campspace zu buchen. Das niederländische Buchungsportal bietet eine Auswahl von überwiegend privaten Camping- und Stellplätzen, aber auch anderen naturnahen Unterkünften, wie zum Beispiel Baumhäusern und Tipi-Zelten. Die Plattform will ihren Gästen die Möglichkeit geben, in der näheren Umgebung die Natur zu genießen und einen Anreiz geben, auf längere Anfahrten zu verzichten. Damit leistet sie einen Beitrag zum nachhaltigeren Tourismus, indem die Anfahrt verkürzt und auf klimaschädliche Transportmittel wie Flugzeuge verzichtet wird. Ruhige Übernachtung auf einem ehemaligen Bauernhof Umgeben von Hühnern, Katzen, Hunden und zwei Pferden, befindet sich der ehemalige Bauernhof von Katharina. Auf dem Stellplatz kann man von einem wunderschönen Blick …

Charmante Badebuchten und Postkartenidylle: Unterwegs im Norden von Korfu

Alles begann im Jahr 2019, als meine Füße das erste Mal griechischen Boden betraten. Genauer gesagt, verschlug es mich damals nach Kreta, der größten Insel des Landes. Nach einem Urlaub voller Gastfreundschaft und Herzlichkeit stand danach ziemlich schnell fest, dass dies wohl nicht die letzte Reise in das sonnenverwöhnte Land mit seinen über 3.000 Inseln gewesen sein würde. Natürlich ist es völlig utopisch alle Inseln des Landes zu besuchen, zumal ein Großteil unbewohnt sind. Aber das Interesse die anderen griechischen Inseln zu erkunden, war nun definitiv geweckt. Und tatsächlich sollte es dieses Jahr – nach vollständiger Impfung und viel Vorfreude im Gepäck– nun endlich wieder losgehen. Das ersehnte Ziel: Korfu – siebtgrößte Insel Griechenlands und zweitgrößte der Ionischen Inseln. Sie befindet sich südöstlich von Italien und im Norden der Insel kann man die albanische Küste am Horizont erkennen. Korfu ist touristisch sehr gut erschlossen Korfu ist – wie auch Kreta – touristisch sehr gut erschlossen, was wie Vieles nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich bringt. Wer, wie wir, zum Beispiel keine Lust auf …

Workation im Grünen

Für viele von uns hat sich der Arbeitsalltag in den vergangenen Monaten verändert: Das Homeoffice ist längst zur neuen Normalität geworden. Viele Unternehmen waren positiv überrascht, wie gut das Arbeiten von Zuhause funktioniert und überlegen daher, ihren Mitarbeiter:innen die Remote-Arbeit auch nach der Pandemie zu ermöglichen. Während einige große Unternehmen auf 100 Prozent Homeoffice setzen, denken andere da vor allem an flexible Hybridmodelle, bei denen sich die Arbeitstage zwischen dem Zuhause und dem Büro abwechseln. Ganz egal, was sich auch durchsetzen wird – bereits jetzt zeichnet sich ab, dass sich das Arbeiten künftig in eine Richtung verändern wird, bei der wir neue Freiheiten bekommen, die sich auf unseren Alltag und unser Reiseverhalten auswirken. So können wir durch die neue Flexibilität beispielsweise länger woanders sein, den Urlaub öfters mal mit der Arbeit kombinieren und so manch eine:r träumt vielleicht davon, den kalten Monaten von Zeit zu Zeit für längere Zeit zu entfliehen. Doch es muss nicht immer die Flugreise in den Süden sein. Auch vor der Haustür gibt es schöne Reiseziele, an denen man eine schöne …

Kroatien: Sorglos Segeln im Land der tausend Inseln

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester. Nach vier Jahren auf einem Segelboot im Mittelmeer zieht es mich weiter in die Ferne. Doch um den Gefahren der Weltmeere und den Extremen des Klimawandels gewachsen zu sein, musste ein stabileres Boot her – und dieses fanden wir in Kroatien. Drei Monate und 400 Seemeilen später kann ich das Land der tausend Inseln als Rundum-Sorglos-Urlaubs-Destination empfehlen. „Z“ – als der letzte Buchstabe strahlend weiß am dunkelblauen Rumpf haftete, trat ich einen Schritt zurück und hielt kurz inne. KOBLENZ, der rheinische Wahlheimathafen für unser neues (altes) Segelboot iNYATHI, liegt 1.000 Kilometer Luftlinie von dem kroatischen Dorf Milna entfernt. Hier warteten wir seit etwa vier Wochen ungeduldig auf unsere Bootspapiere, denn wir wollten endlich los. iNYATHI, das ist Zulu für „Büffel“ und bringt deutlich zum Ausdruck, was wir von den vor uns liegenden 20 Tonnen Stahl erwarten: sei stark, sei unverwüstlich, trotze allen Gefahren, lass dich nicht unterkriegen. Und bring uns so einmal um die Welt – mindestens. Koblenz als Heimathafen hat dabei für mich als Hunsrücker Dorfkind durchaus Wumms. Dorthin …

Klimaschonend durch Österreich

Und plötzlich ging es los! Nach einigen Wochen der Vorbereitung sowie des Hoffens und Bangens, war es soweit: Die Reise nach Tirol kann wirklich stattfinden, die Grenzen nach Österreich sind geöffnet und Tourismus ist wieder möglich. Mit Ökostrom von Berlin nach Innsbruck Von Berlin aus geht es für Kai, meinen Reisebegleiter und Kollegen bei Good Travel, um 8.30 Uhr mit dem InterCityExpress (ICE) 505 los. Kurz vor 12 Uhr mittags steige ich in Nürnberg dazu und um 13.03 Uhr erreichen wir pünktlich auf die Minute die bayerische Hauptstadt München. Da unser Anschlusszug ins Nachbarland Österreich erst zwei Stunden später startet, übrigens bewusst so gewählt, um gemütlich zu Reisen, können wir uns die Zeit angenehm im Botanischen Garten vertreiben. Das Wetter spielt uns in die Karten und so genießen wir Kaffee und Kuchen, bis es dann um 15.18 Uhr vom Münchner Hauptbahnhof mit dem Eurocity Brenner (ECB) weiter nach Innsbruck Hauptbahnhof geht. Die Fahrt mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) leitet das Urlaubsfeeling ein, denn die Landschaft verändert sich rasant: Auf einmal sind grüne Bergwiesen flankiert von …

Süd-Ost-Sizilien: So viel mehr als Strandurlaub

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester Großartige Panoramen, mit Wildblumen gesäumte Straßen, tiefe Schluchten, Wanderungen durch herrliche Naturparks. Prachtvolle Barockbauten, zahlreiche Treppenstufen, verschlafene Gässchen, ein geschäftiger Markt. Und dazwischen ganz besondere Oasen, an denen ich die vielen Eindrücke einer Reise sacken lassen kann, die zugleich ein kleiner Abschied ist. Mein vierter und letzter Winter auf Sizilien neigt sich seinem Ende zu. Ein guter Anlass, sich zumindest einen Teil der Insel noch einmal genauer anzuschauen. Von Land aus, ohne Segel, ohne Anker. „Die viele Zeit auf dem Wasser hat mich landhungrig gemacht“ Skeptisch beäuge ich meinen Mietwagen am Flughafen in Catania. Als Vollzeit-Seglerin fehlt es mir nach fast vier Jahren ohne Auto nicht nur an Fahrpraxis, sondern ich weiß auch nur allzu gut, wie „kreativ“ der Fahrstil der Sizilianer sein kann. Ob das mal gutgeht? Mein erstes Ziel Modica befindet sich 120 Kilometer südlich von hier, und ich muss ein bisschen schmunzeln, als mir mein Smartphone beim Losfahren prophezeit, dass ich in gut anderthalb Stunden dort sein müsste. Denn erstens fahre ich immer viel langsamer, als es …

Elektrisierende Roadtrip-Gefühle entlang der Elbe

Die Sehnsucht ist groß, das Fernweh immens und nach den vergangenen, teils sehr aufwühlenden Monaten wird deutlich, dass die Reiselust bei vielen nach wie vor ungebrochen ist. Im Fachjargon betiteln Expert*innen diesen Trend als „Revenge Travel“: Sobald es möglich ist, soll der Urlaub nachgeholt werden und dann möchte man sich für die verpasste Zeit ausgiebig revanchieren. Bis es soweit ist, heißt es erstmal weiter gedulden – jetzt erstmal mindestens bis Mitte März. Die Sehnsucht nach Abwechslung und Freiheit ist groß Doch so manch eine*r mag sich mittlerweile fragen, wie man die verbleibende Zeit jetzt noch gut herumkriegen könnte. Nach zahlreichen selbst gebackenen Bananenbroten, regenerierenden Online-Yoga-Sessions, stundenlangem Bingewatching diverser Streamingplattformen oder dem was-weiß-ich-wievielten Spaziergang vor der eigenen Haustür, ist die Sehnsucht nach Abwechslung und einem Tapetenwechsel bei vielen groß. Wie wäre es mit einem Roadtrip durch die eigene Stadt? Schließlich kommt bei wohl kaum einer anderen Reiseform so viel Freiheitsgefühl auf, wie bei einem klassischen Roadtrip. Vor allem dann, wenn man sich bei offenem Fenster und guter Musik den Fahrtwind ins Gesicht wehen lässt, stellt sich …