Good News

FC St. Pauli will faire Trikots produzieren, Steuernachlass für nachhaltige Landwirtschaft in Südafrika, Gras als Antwort auf die Klimakrise

Der Sportverein St. Pauli will seine gesamte Teamsport-Kollektion inklusive Merchandising nachhaltig und in Zukunft selbstständig produzieren; in Südafrika erhalten Landwirt*innen Steuernachlässe, wenn sie ihr Land im Sinne des Naturschutzes beackern; und dänische Forscher*innen wollen mit dem Rohstoff Gras das fossile Zeitalter beenden: Das sind die Good News des Tages

Good News

Giftiger Fluss dank Umweltschutz wieder sauber, PeekUp holt ausgemistete Dinge vor der Haustür ab, eine bionische Hand, die mitwächst

Der Duwamish River, der als einer der giftigsten Orte der Welt galt, ist dank zwanzig Jahren Umweltschutz wieder sauber; das Berliner Start-up PeekUp holt ausrangierte Gegenstände mit dem Lastenrad an der Haustür ab; und Cure hat eine bionische Handprothese entwickelt, die sich an verschiedene Körpergrößen anpassen kann: Das sind die Good News des Tages

GOOD NEWS

Hydrogel auf Holzbasis hilft gegen Dürre, Schwungradspeicher soll in Schottland Stromausfälle verhindern

Ein von Wiener Forschern entwickeltes Hydrogel auf Holzbasis ermöglicht den Anbau von Pflanzen auf Sandböden; in Schottland entsteht ein Riesen-Schwungradspeicher, der dazu beitragen soll, die Netzfrequenz stabil zu halten; und die Pandemie verändert das Bewegungsverhalten vieler Deutscher zum Guten: Das sind die Good News des Tages.

Mitarbeiterzufriedenheit

GOOD NEWS

“Purpose over Profit”, energiebedingte CO2-Emissionen um zwei Prozent gesunken, Photovoltaik-Himbeeren

Ein US-Firmenchef hat sein eigenes Gehalt drastisch gekürzt, um das seiner Mitarbeiter zu verdoppeln; einer neuen Studie zufolge sind die globalen CO2-Emissionen des Energiesektors im vergangenen Jahr um zwei Prozent gesunken; eine Himbeerplantage zeigt, wie man Obst- und Weinbau mit Solarstromerzeugung kombinieren kann: Das sind die Good News des Tages.

Mit Foodsharing ein Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung setzen

Alleine in Deutschland landen jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, davon sind 10 Millionen vermeidbar. Bei den meisten Haushalten landen dabei vor allem Gemüse, Obst und Backwaren in der Mülltonne. Doch auch schon vor dem Kauf gehen bereits in der Produktionskette pro Konsument 108 Kilogramm an Lebensmitteln verloren. Das beginnt in der Landwirtschaft geht über die Verarbeitung bis hin zum Einzel- und Großhandel. Dabei spielen hier oftmals rein ästhetische Gründe eine Rolle: Druckstellen oder Verfärbungen führen zu Aussortierungen in den Supermärkten, krumm gewachsenes Gemüse wird erst gar nicht in den Handel geliefert. Die Lebensmittelverschwendung ist ein ökologisches Desaster Diese Lebensmittelvernichtung ist in vielerlei Hinsicht ein Desaster. Die ökologischen Auswirkungen sind enorm, denn für jedes Nahrungsmittel, das wir wegwerfen, ist eine Wassermenge aufgewendet worden. Diese Wassermenge ist doppelt so hoch wie diejenige, die wir zum Waschen und Trinken benötigen. Somit trägt der Lebensmittelmüll mehr zum Klimawandel bei als der Verkehr. Schon alleine eine Halbierung würde soviel Klimagase einsparen, wie wenn jedes zweite Auto nicht mehr fahren würde! Daneben besitzt das Thema eine unglaubliche soziale Brisanz. …