Wie Lastenräder Autos ablösen können – auch auf dem Land

Ob Wocheneinkauf oder der Weg in Kindergarten oder Schule: Der Markt rund um Lastenräder wächst rasant. Nicht nur in Städten, wo sich überwiegend Start-ups tummeln, sondern auch in kleinen Kommunen – dank zahlreicher Initiativen. Es gibt sie mit Muskel- oder Elektrokraft betrieben, sie haben eine große Transportfläche, dazu tragen sie oft ausgefallene Namen wie „Ritterkutsche“ oder „Wilde Hilde“: Leih-Lastenräder sind immer wieder auf den Straßen deutscher Großstädte zu sehen. Wie zum Beispiel die mehr als 200 E-Lastenräder des Start-ups Avocargo in Berlin. Im Frühjahr 2021 wurde das junge Unternehmen gegründet – und will in den kommenden Jahren nun sein Angebot auf 40.000 elektrobetriebene Transporträder in weiteren Städten ausweiten. Denn der Markt wächst und wird es in Zukunft auch definitiv weiter tun, glaubt Avocargo-Mitgründer Matti Schurr in Berlin. „Lastenräder sind ganz stark ein urbanes Phänomen im Moment“. Per App können sich Menschen das Transportmittel kostenpflichtig rund um die Uhr ausleihen und an einem beliebigen Ort in einem festgelegten Bereich wieder abstellen. Auch die Zahl der verkauften Lastenräder ist laut Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) im vergangenen Jahr …