Wie Ko Phi Phi wieder zum Paradies wurde

Massentourismus setzte den thailändischen Inseln schwer zu. Dann kam Corona. Durch die Pandemie blieben die sonst überfüllten Urlaubsziele wie der Phi-Phi-Archipel plötzlich verwaist. Birgt die aus die so erzwungene Verschnaufpause für Bewohner:innen und Umwelt auch eine neue Chance? Mit 30 Knoten rast das Schnellboot über die spiegelglatte Andamanensee. Thailands größte Insel Phuket verschwindet am Horizont, vorne rücken malerische Hügel ins Bild. Eine Stunde dauert die Fahrt, und je näher das Boot dem aus sechs Inseln bestehenden Phi-Phi-Archipel kommt, desto mehr changiert der Ozean seine Farbe von tiefem Blau zu paradiesischem Türkis. Traditionelle Longboats schaukeln im glasklaren Wasser, Palmen wiegen sich sacht in der Tropenbrise, am Himmel ziehen träge ein paar weiße Wolken. Die Inselgruppe in der Provinz Krabi steht bei vielen Fernreisenden aus aller Welt schon lange auf der „Bucket List“. Massentourismus hat ihr deshalb schwer zugesetzt – aber die lange Reisepause durch Corona hat das geändert. Keine Plastikflaschen oder sonstige Abfälle verunstalten das Postkartenbild. Südostasien zeigt sich hier wieder von einer seiner schönsten Seiten. Auch auf enorm: La Réunions Rückkehr zur Natur Ko Phi …

Ein Jahresrückblick von Good Travel

In einem ganz besonderen Jahresrückblick nehmen wir euch mit auf unsere vergangenen Reisen in 2021. Denn wenngleich dieses Jahr aufgrund der aktuellen Lage immer wieder sehr herausfordernd war, gab es auch viele tolle, glückliche Momente, auf die wir nun gerne zurückblicken wollen. Das Good Travel Team stellt sich vor… Inzwischen ist unser Instagram-Kanal mit über 15.000 Followern zu unserem wichtigsten Social-Media-Kanal geworden. Daher stellt sich dort ab dem 25. Dezember jeden Tag ein anderes Teammitglied vor, erzählt von der eigenen Rolle bei Good Travel und berichtet, wo es 2021 besonders schön war. Also Save the Date! Und wer weiß, vielleicht inspirieren wir den ein oder anderen damit, es uns gleichzutun und die Good Travel Unterkünfte demnächst mal selbst zu besuchen – denn nach wie vor wird nicht nur unseren Gastgeber:innen, sondern der gesamten Reisebranche viel abverlangt. Mit einem Besuch einer Good Travel Unterkunft unterstützt ihr somit nicht nur die Betreiber:innen ganz direkt, sondern helft auch dabei, einen nachhaltigen Tourismus vor Ort zu fördern. Denn in Zeiten wie diesen ist dieses Engagement der Gastgeber:innen so wertvoll …

Das kleine Zauberland

Ein Stück England in Deutschland: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz gilt als Ursprung des englischen Landschaftsgartens auf dem europäischen Festland. Schon Goethe war von diesem grünen Reich begeistert. Schon zu Goethes Zeiten galt die Wörlitzer Gartenanlage in Dessau, Sachsen-Anhalt als Sensation. Begeistert schrieb der Dichter: „Hier ist’s jetzt unendlich schön.“ Der Garten als Landschaftsgemälde Im Boot hat man das Gefühl, durch ein Landschaftsgemälde zu gleiten. Da sind die modellierten Wiesenflächen mit den alten Bäumen, typisch für den englischen Stil. Dann taucht das stattliche Schloss auf, der erste klassizistische Bau in deutschen Landen. Es geht zur Insel Stein mit einem künstlichen Vulkan. An Festtagen brodelt und spuckt dieser felsenartige Bau aus dem 18. Jahrhundert noch heute. Immer wieder schiebt sich die Gondel unter Brücken hindurch. Jede sieht anders aus, die verschiedenen Modelle bilden die Entwicklungsgeschichte des Brückenbaus ab. Besonders eindrücklich ist die Kettenbrücke mit den Felsgrotten daneben. „Das ist meine Lieblingsecke, weil es da wirklich dunkle Gänge gibt“, sagt Gondelfahrer Patrick Krüger. Als Kind hat er im Landschaftspark von Wörlitz gespielt. Das Herzstück im Gartenreich Dessau-Wörlitz zählt zur …