Wie ernährt man Milliarden Menschen nachhaltig?

Viele Nahrungsmittel, die wir heute verputzen, sind von der Klimakrise bedroht. Doch Weizen und Kartoffeln lassen sich ersetzen. Kartoffeln, Zuckerrohr, Sojabohnen, Ölpalmfrüchte, Zuckerrüben, die Wurzelknolle Maniok, Mais, Reis und Weizen: Diese neun Pflanzenarten ernähren momentan zwei Drittel der Weltbevölkerung. Lediglich fünf Tierarten (Schweine, Rinder sowie Kühe, Schafe, Ziegen und Hühner) sorgen für die weltweite Produktion von Fleisch, Milch und Eiern. Sie sind die Sieger eines Jahrtausende alten Wettbewerbs um die ertragreichsten Feldfrüchte und Masttiere. Doch das hat einen großen Nachteil: Noch nie war das weltweite Ernährungssystem so unsicher und so zerstörerisch wie heute. Weltweit pflanzt der Mensch Monokulturen, die Ökosysteme verdrängen, und bietet nur wenigen Tierarten guten Lebensraum. Auf der Jagd nach immer höheren Erträgen hat sich der Genpool der Pflanzen und Tiere stark verkleinert. Sie werden anfälliger für Schädlinge, Krankheiten, Klimakrise. Auch auf enorm: „Die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse sollte abgeschafft werden“ Das Menü 2050 Die Monotonie der Grundnahrungsmittel birgt ein weiteres Risiko: Ausfälle betreffen direkt enorme Mengen an Pflanzen und Tieren. Ausweichmöglichkeiten gibt es keine. Besonders schlimm trifft es Länder, die sich …