Naturkosmetik mit fairer Mission

Mit Gewinnspiel am Ende: Wir verlosen 3 x Shampoo & Shower Bar von Stop The Water While Using Me!, die auf der Packliste deiner nächsten Reise nicht fehlen sollten Die Marke „Stop The Water While Using Me!” zeigt, dass Naturkosmetik soviel mehr und sogar einen echten Beitrag für eine bessere Welt liefern kann. Mit einer klaren Mission ausgestattet, hat das Sozialunternehmen einen zentralen Fokus: Die wertvolle Ressource Wasser als Quelle allen Lebens zu sparen, zu schützen und zu spenden. Wie einfach und effektiv das sein kann, zeigt ein Blick hinter das Bestreben der Naturkosmetik-Marke, die sich 2011 in der Hamburger Speicherstadt gründete. Ressource Wasser – die Quelle allen Lebens So sind alle Produkte zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Das trägt positiv dazu bei, den Wasserkreislauf und die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Außerdem erinnert der Markenname „Stop The Water While Using Me!“ (zu Deutsch: Halt das Wasser an, während du mich benutzt!) die Kund:innen bei der Nutzung der Produkte daran, verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen. Doch damit nicht genug: Besonders ist auch, dass sich …

CLAYTOURS: Inspirierende Begegnungen mit Lehmarchitektur

Ein Gastbeitrag von CLAYTOURS Wir finden: Reisen ist die schönste Art, Neues kennenzulernen, vielleicht auch alte Vorstellungen hinter sich zu lassen. Wir lieben es, alle Sinne auf Empfang zu stellen, offen zu sein für große und kleine Entdeckungen, die einem unterwegs begegnen. Sie machen die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Lehm als Baustoff ist so eine Entdeckung. Die älteste Bautradition der Welt ist heute aktueller und vielseitiger denn je. Als ebenso nachhaltiges wie baugesundes Material bietet Lehm eine Antwort auf die Herausforderungen, vor der alle, die bauen oder sanieren, stehen. Gleichzeitig inspiriert seine Vielseitigkeit hinsichtlich Materialität, Farbe und Oberflächen zu einer kreativen Gestaltung. Der Besuch von Lehmarchitektur wird zu einer ganz besonderen Erfahrung – egal ob auf ein Glas Wein an der Stampflehmwand im Weingut oder während einer Übernachtung im Hotelzimmer mit wärmenden Lehmwänden. Der Baustoff Lehm wirkt auf alle Sinne Alle, die bereits einmal Lehm verwendet haben oder in einem mit Lehm erbauten Objekt verweilt haben, weiß, wie wundervoll dieser Baustoff sein kann.  Die sinnliche Erfahrung steht beim Lehmbau im Vordergrund.  Lehmputze und -farben …

Workation im Grünen

Für viele von uns hat sich der Arbeitsalltag in den vergangenen Monaten verändert: Das Homeoffice ist längst zur neuen Normalität geworden. Viele Unternehmen waren positiv überrascht, wie gut das Arbeiten von Zuhause funktioniert und überlegen daher, ihren Mitarbeiter:innen die Remote-Arbeit auch nach der Pandemie zu ermöglichen. Während einige große Unternehmen auf 100 Prozent Homeoffice setzen, denken andere da vor allem an flexible Hybridmodelle, bei denen sich die Arbeitstage zwischen dem Zuhause und dem Büro abwechseln. Ganz egal, was sich auch durchsetzen wird – bereits jetzt zeichnet sich ab, dass sich das Arbeiten künftig in eine Richtung verändern wird, bei der wir neue Freiheiten bekommen, die sich auf unseren Alltag und unser Reiseverhalten auswirken. So können wir durch die neue Flexibilität beispielsweise länger woanders sein, den Urlaub öfters mal mit der Arbeit kombinieren und so manch eine:r träumt vielleicht davon, den kalten Monaten von Zeit zu Zeit für längere Zeit zu entfliehen. Doch es muss nicht immer die Flugreise in den Süden sein. Auch vor der Haustür gibt es schöne Reiseziele, an denen man eine schöne …

Das Gitschberg auf dem Weg zum Biohotel

Ein Gastbeitrag von Barbara und Horst Peintner, Gastgeber:innen vom Gitschberg. Die Good Travel Unterkunft befindet sich aktuell im Zertifizierungsprozess zu einem Biohotel. Hier berichten die beiden von ihren ganz persönlichen Eindrücken. Das Zeitalter lehrt uns mehr denn je: Veränderung kommt nicht von alleine. Wir selbst sind die Gestalter:innen unserer Zukunft! Darum bedeutet Wirtschaften für uns auch aktiv Verantwortung zu übernehmen. Unseren Weg zu mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität für Natur, Mensch und Tier noch bewusster zu leben. In vielen kleinen Schritten, die uns hoffentlich zum großen Ganzen führen. Zum großen Guten. Und so freuen wir uns im Herzen, denn das Gitschberg wird ein Biohotel! Wer denkt, das war schon immer so, der hat vielfach recht. Doch für ein ehrlich-echtes Biohotel braucht’s ein bisserl mehr. Und vor allem jemanden, der uns auf die Finger schaut. Weil Kontrolle nicht nur gut, sondern bekanntlich besser ist. Anspornt und Vertrauen schafft. Und so schaffen wir innerhalb 2021 alle Voraussetzungen für die „Bioland Silber Zertifizierung“. Damit gelingt es uns, die bedeutende Mehrheit des gastronomischen Warenkorbs biologisch auszurichten. Mit Bioprodukten aus …

Sinnliche Ruheoase im Herzen Italiens

Wow, was für eine wundervolle Reise durch die Toskana. Mein Weg führt mich durch die malerische Landschaft, Valle d‘Orcia, die geprägt ist von Zypressen-Alleen, Weinbergen und Olivenbäumen, wohin das Auge reicht. Und endlich komme ich an, bei der Good Travel Unterkunft: Sant‘Egle in Sorano. Dort parke ich mein gemietetes Hybridauto direkt neben der hauseigenen Ladestation und lerne die Gastgeber:innen Erika und Alessandro kennen. Herzlich, gastfreundlich und willkommen bei Sant’Egle Von den Gastgeber:innen fühle ich mich begrüßt und beziehe voller Vorfreude mein Zimmer namens Orto. Es ist harmonisch, geschmackvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Insgesamt umfasst das Bio-Agriturismo Sant‘Egle fünf Suiten und zwei luxuriöse Glamping-Zelte. Der Vorzeige-Hof ist umweltfreundlich, klimaneutral und setzt sich für Biodiversität ein. Ich bin begeistert und bestaune, in wie vielen Punkten die Nachhaltigkeit wiederzufinden ist. Stille der Natur Ich gewöhne mich langsam an die idyllische Ruhe, krame meinen Bikini aus meiner Reisetasche, schnappe mir mein Badehandtuch und tauche in das erfrischende Nass des Bio-Salzwasser-Pools. Ich genieße den ruhigen Moment, schalte ab und höre dem Wind zu, wie er friedlich durch die …

Ein kleines Land mit großer Liebe zur Natur – Zu Besuch im Raduha

Sicherlich ging es vielen von euch so. Seit dem letzten Jahr fragen wir uns nicht nur zunehmend, wo ich hinreisen will, sondern auch wo ich dieses Jahr hinreisen kann? Natürlich spielt der Zwiespalt von nachhaltigem Tourismus und Wanderlust neben den aktuellen Möglichkeiten ebenfalls eine entscheidende Rolle. Da der gesamte Balkan für mich noch komplettes Neuland war, bot sich also die perfekte Gelegenheit dies in diesem Jahr zu ändern. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich mir in Berlin einen ausgebauten Mercedes Vaneo (ein kleiner Kastenwagen) über eine Sharing-Plattform ausgeliehen. Ich finde das ein tolles Angebot, da es zum einen billiger ist als herkömmliche Autovermietungen, aber auch das Teilen von privaten Produkten stärkt. Mit Zwischenstopp geht es ins Raduha in Slowenien So begann unsere Reise nach Slowenien. Mit einem Zwischenstopp in München (von hier sind es noch circa vier Stunden mit dem Auto bis an die Grenze) erreichen wir das kleine Land mit gerade einmal zwei Millionen Einwohner:innen, welches zwischen Österreich und Italien im Nordwesten, sowie Kroatien und Ungarn im Südosten liegt. Schnell wird der Vorteil eines …

Kroatien: Sorglos Segeln im Land der tausend Inseln

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester. Nach vier Jahren auf einem Segelboot im Mittelmeer zieht es mich weiter in die Ferne. Doch um den Gefahren der Weltmeere und den Extremen des Klimawandels gewachsen zu sein, musste ein stabileres Boot her – und dieses fanden wir in Kroatien. Drei Monate und 400 Seemeilen später kann ich das Land der tausend Inseln als Rundum-Sorglos-Urlaubs-Destination empfehlen. „Z“ – als der letzte Buchstabe strahlend weiß am dunkelblauen Rumpf haftete, trat ich einen Schritt zurück und hielt kurz inne. KOBLENZ, der rheinische Wahlheimathafen für unser neues (altes) Segelboot iNYATHI, liegt 1.000 Kilometer Luftlinie von dem kroatischen Dorf Milna entfernt. Hier warteten wir seit etwa vier Wochen ungeduldig auf unsere Bootspapiere, denn wir wollten endlich los. iNYATHI, das ist Zulu für „Büffel“ und bringt deutlich zum Ausdruck, was wir von den vor uns liegenden 20 Tonnen Stahl erwarten: sei stark, sei unverwüstlich, trotze allen Gefahren, lass dich nicht unterkriegen. Und bring uns so einmal um die Welt – mindestens. Koblenz als Heimathafen hat dabei für mich als Hunsrücker Dorfkind durchaus Wumms. Dorthin …

Ein Handbuch für nachhaltiges Reisen aus ganzheitlicher Perspektive

Mit Gewinnspiel am Ende: Wir verlosen ein Exemplar des Buchs! Nachhaltig reisen bedeutet die Umwelt zu schützen, einen wirtschaftlichen Beitrag vor Ort zu leisten, behutsam mit Mensch und Kultur umzugehen – aber auch zufrieden und erfüllt nach Hause zurückzukehren. Dabei ist es egal, ob du Machu Picchu besuchen, Strandurlaub auf Mallorca machen oder ein Musical-Wochenende in Hamburg verbringen willst: In dem neu erschienenen Buch  „Gute Reise – Handbuch für nachhaltiges Reisen“ gibt dir die Autorin Jacqueline Albers konkrete Ideen, Checklisten und Expert:innen-Meinungen an die Hand. Das Schöne: Der praktische Reiseführer hilft dir auf spielerische Art und Weise all deine künftigen Reisen nachhaltiger zu gestalten – ganz simpel und für jeden Geldbeutel geeignet. Nachhaltig unterwegs sein und erfüllt zurückkehren Auf insgesamt 192 Seiten beleuchtet die Autorin das Thema des nachhaltigen Reisens aus ganzheitlicher Perspektive. Das neu erschienene Handbuch wurde klimaneutral produziert und ist im Reisedepeschen Verlag erschienen. Wir finden: Ein schön gestaltetes und informatives Handbuch, das zur Pflichtlektüre eines jeden bewusst Reisenden gehören sollte. Wir haben der Autorin, Jacqueline Albers, unsere drei Fragen gestellt. 1. Was …

Ein Haus mit ganz viel Herz – der Renthof Kassel

Endlich wieder reisen! Wie gut es tut, wieder reisen zu können und dabei auch noch eine Unterkunft von Good Travel zu besuchen, für dessen Akquise ich unter anderem zuständig bin, und diese so auch mal in Echt zu sehen. Total aufgeregt sitze ich also in der Bahn auf dem Weg zum Renthof Kassel. Schon bald darauf zeigt sich die Landschaft um Kassel herum von ihrer schönsten Seite: Kassel ist eine der grünsten Städte Deutschlands und empfängt mich mit strahlend blauen Himmel sowie einem belebten Stadtbild. Der 20-minütige Fußweg vom Bahnhof bis zum Renthof vergeht dabei wie im Flug und ich erhalte die ersten schönen Eindrücke von Kassel. Und plötzlich sehe ich den Renthof Kassel: Ein beeindruckendes historisches Gebäude, zwischen Stadt und Natur gelegen. Schon von außen spürt man die wunderschöne Geschichte des ehemaligen Karmeliterklosters aus dem 13. Jahrhundert. Tradition trifft Moderne Ich gehe durch den wohligen Eingangsbereich und werde mit purer Gastfreundschaft vom Team des Renthof empfangen. Jasmin, Assistenz der Geschäftsführung, nimmt sich Zeit, mir den Renthof mit all seinen vielseitigen Facetten und Hintergründen, genauer …

Morgenpost am Speisetisch

Inmitten der Marktgemeinde Matrei in Osttirol befindet sich das Hotel Hinteregger. Umgeben ist das moderne Gebäude von den Bergen im Nationalpark Hohe Tauern und dem ländlichen Raum. Katharina Hradecky führt das Hotel seit 2003 mit Leidenschaft und Charme, seitdem das Hotel 100-jähriges Jubiläum feierte. Vieles hat sich seither verändert, doch ihre Leidenschaft und ihr Tatendrang blieben bestehen. Ich treffe Katharina zu einem persönlichen Interview, bei dem auch ihr Mann Bernd Hradecky dabei ist. Das Hotel Hinteregger war die letzte Station unseres Aufenthalts in Tirol, zumindest das letzte Hotel in dem wir nächtigten. Die Tage dort waren ein Wohlgenuss — für verschiedene Sinne: Vom erholsamen Schlaf in bequemen Betten, dem geschmackvollem Essen morgens und abends sowie dem nach Nadelholz duftenden Saunaaufguss im Spa-Bereich mit Außenpool. Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit wir das Hotel betraten oder verließen, wir sahen Katharina, entweder hinter der Rezeption, im Gespräch mit Gästen, im Restaurant oder auf dem Weg in ihre eigenen vier Wände, die sich inmitten des Hotels befinden. Dabei war sie stets gut gelaunt und interessiert an dem, was …

Eine Hommage an ledernde Reisebegleiter

Mit Gewinnspiel am Ende: Wir verlosen einen Weekender von HOLZRICHTER Berlin Wenn man sich auf eine Reise begibt, dann ist das wohl wichtigste Accessoire überhaupt, die Reisetasche selbst. Dabei sind die Taschen mit dem meisten Stil wohl all jene, die ihren einzigartigen Charakter über viele Jahre des Reisens erlangt haben. Sie erzählen ihre ganz eigenen Geschichten und nicht selten sind sie ein Symbol der Erinnerung und Sehnsucht zugleich. HOLZRICHTER Berlin fertigt Taschen fürs Leben Das Berliner Label HOLZRICHTER Berlin fertigt zeitlose Reisetaschen und Accessoires, inspiriert von den ledernden Reisebegleitern des Jet Age. Dabei laufen die Macher:innen nicht jedem Trend hinterher, sondern fertigen vielmehr eine kuratierte Auswahl bestehend aus den besten Materialien, die den Anforderungen von modernen Weltenbummler:innen gerecht werden. Langlebige Metallbeschläge, robuste Baumwollstoffe und ein exklusives vegetabil (chromfrei) gegerbtes Leder machen die Taschen von HOLZRICHTER Berlin zu charakterstarken und langjährigen Reisebegleitern. Im Sortiment findet sich eine Vielzahl handgefertigter Reisetaschen, Umhängetaschen und Laptoptaschen. Dabei vertreibt das Online-Atelier exklusiv online, ohne Aufpreis von Zwischenhändler:innen und gibt den Preisvorteil so direkt an ihre Kund:innen weiter. Wir finden die …

Ursprünglichkeit in den Bergsteigerdörfern erleben

Die Kritik am Alpentourismus ist nichts Neues. Bereits in den 1980er Jahren formierte sich eine erste Widerstandsbewegung gegen den aufkommenden Tourismus in der Alpenregion, der bis heute zu massiven Negativ-Eingriffen in den Naturhaushalt verantwortlich ist. Damals wurden viele Bergorte von dem aufkommenden Bauboom regelrecht überrollt. Alte Bauernhöfe und Einfamilienhäuser mussten Platz machen für große Hotels und Seilbahnen. Auch heute werden immer noch fortlaufend neue Regionen und Gletscher erschlossen, unter denen die empfindlichen, alpinen Ökosysteme sehr leiden. Ursprüngliche Naturlandschaften werden zerstört, damit Straßen, Parkplätze und Seilbahne Einzug erhalten können. Bergsteigerdörfer haben dem Massentourismus abgeschworen In den sogenannten „Bergsteigerdörfern“ positioniert man sich ganz bewusst gegen diese Form des Tourismus. Die Initiative vereint alpine Regionen, die ihre einzigartige Naturlandschaft als Kulturgut und Naturschatz wertschätzen und nutzen. Hier ist das Bewusstsein für ein harmonisches Leben in Einklang zwischen Menschen und Natur noch allgegenwärtig und die natürlichen Grenzen werden respektiert. Nähe ohne Respektlosigkeit Meist abseits großer Zentren oder versteckt in einem Talschluss gelegen, gelten viele der insgesamt 35 Bergsteigerdörfer unter Alpinist:innen noch als wahre Geheimtipps. Als Gast darf man sich …

Gelebte Nachhaltigkeit im Stern

Der erste Aufenthalt während der Tirolreise fand im Stern in Obsteig, am Sonnenplateau statt. Ich durfte Gastgeber René Föger interviewen und wurde in das gelebte Konzept sowie in seine Zukunftspläne eingeweiht. Vielmehr noch: das neueste Projekt wurde auf der Baustelle abgenommen. Dazu aber unten im Text mehr. Das Stern lebt nach dem Leitprinzip „I schaug auf Di. Du schaugsch auf mi!“ — was tirolerisch dafür steht, dass man sein Gegenüber mit Bedacht, Respekt und Fürsorge behandelt. Dabei geht es nicht nur um Mitmenschen, sondern auch um die Natur. Was war bzw. ist deine Motivation hinter dem Stern? Zum einen ist es natürlich so, dass René das Erbe seiner Familie bewahren und in aller Ehre weiterführen möchte. Denn die Familie Föger ist seit über 500 Jahren Gastgeber und 1907 hat sie das bestehende Wirtshaus Stern übernommen. Das Wappen der Familie führt zurück bis in Jahr 1509. Da liegt es auf der Hand, dass es ihm besonders wichtig ist, das er es im Sinne seiner Familie pflegt. Als er mit nur 27 Jahren den Hotelbetrieb übernahm, hat …

Süd-Ost-Sizilien: So viel mehr als Strandurlaub

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester Großartige Panoramen, mit Wildblumen gesäumte Straßen, tiefe Schluchten, Wanderungen durch herrliche Naturparks. Prachtvolle Barockbauten, zahlreiche Treppenstufen, verschlafene Gässchen, ein geschäftiger Markt. Und dazwischen ganz besondere Oasen, an denen ich die vielen Eindrücke einer Reise sacken lassen kann, die zugleich ein kleiner Abschied ist. Mein vierter und letzter Winter auf Sizilien neigt sich seinem Ende zu. Ein guter Anlass, sich zumindest einen Teil der Insel noch einmal genauer anzuschauen. Von Land aus, ohne Segel, ohne Anker. „Die viele Zeit auf dem Wasser hat mich landhungrig gemacht“ Skeptisch beäuge ich meinen Mietwagen am Flughafen in Catania. Als Vollzeit-Seglerin fehlt es mir nach fast vier Jahren ohne Auto nicht nur an Fahrpraxis, sondern ich weiß auch nur allzu gut, wie „kreativ“ der Fahrstil der Sizilianer sein kann. Ob das mal gutgeht? Mein erstes Ziel Modica befindet sich 120 Kilometer südlich von hier, und ich muss ein bisschen schmunzeln, als mir mein Smartphone beim Losfahren prophezeit, dass ich in gut anderthalb Stunden dort sein müsste. Denn erstens fahre ich immer viel langsamer, als es …