Wie sich ein Hamburger Verein für Straßenkinder in Äthiopien einsetzt

In Äthiopien sagt man „edget baandnet“, wenn man „gemeinsam wachsen“ möchte – und genau dies ist das Bestreben eines gleichnamigen Vereins aus Hamburg: Indem sie Hilfe zur Selbsthilfe bieten, befähigen sie ihre langjährige Partnerorganisation in Äthiopien selbst darin, Fundraising zu betreiben und sich als Organisation weiterzuentwickeln. Sichergestellt wird das zum durch umfangreiche Beratungsangebote und solidarische Unterstützung. Der Hamburger Verein möchte bewusst ihre kleinen Strukturen beibehalten, um so dem Partner vor Ort genügend Raum zu geben, sich selbst zu entfalten und über sich hinauszuwachsen. Dass es sich hierbei also um keine 0815-Hilfsorganisation handelt, zeigt auch das Fundraising-Videos des Vereins: Edget ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe Getreu dem Motto „Live, Love and Learn“ fokussiert sich der Hamburger Verein vor allem auf ihr „Edget Baandnet Children Center e.V.“, welches rund 30 Straßenkindern in familiärer Atmosphäre einen Platz zum gemeinsamen Wachsen bietet. Dabei wird sich hier neben einem sicheren Ort zum Schlafen auch für eine gesunde Ernährung, Kleidung, medizinische Versorgung und das seelische Wohl gekümmert. Neben dem Straßenkinderhaus vergibt der Hamburger Verein Stipendien für Mädchen, damit sie die Schule weiterhin …

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Hadithi Kenya: Produkte, die eine Geschichte erzählen

„Hadithi” bedeutet so viel wie „eine Geschichte“ und genau das erzählen die verschiedenen Produkte von der Organisation „Hadithi Kenya“. Von farbenfrohen Körben aus Sisal über Schmuck bestehend aus Perlen und Papier bis hin zu niedlichen Safaritieren: Jedes Produkt erzählt die Geschichte über jene Frau, die das Produkt hergestellt hat. Insgesamt repräsentiert und unterstützt die Organisation heute 40 Frauengruppen im Südosten Kenias, die die Produkte in liebevoller Handarbeit kreieren. Farbenfrohe Körbe aus Sisal bis hin zu Perlen- und Papierschmuck aus Südostkenia Die Frauengruppen stammen aus der Kasigau Region, die im Südosten Kenias zwischen den Tsavo East und West Nationalparks liegt. Viele Familien hier sind abhängig von der Landwirtschaft und auch die „Hadithi“-Frauen sind meist Teil einer Agrargemeinschaft. Doch gerade in Zeiten des Klimawandels, in denen Hitzedürren in der Region zur Normalität werden, sind die Frauen und ihre Familien immer häufiger von Ernteausfällen betroffen und sind so anfällig für finanzielle Engpässe. Genau dort setzt „Hadithi Kenya“ an. Durch die Erlöse vom Verkauf der handgefertigten Produkte sichern sich die Frauen ein alternatives und nachhaltiges Einkommen zur Farmarbeit. „Outside …