Wie uns Flechten beim Umweltschutz helfen

Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen helfen uns dabei, zu bestimmen, wie gut oder schlecht es der Natur geht. Welche Art im Stadtpark oder im Wald vorkommt, gibt etwa Aufschluss über die Luftqualität. Das macht sie zu einem sogenannten Bioindikator. Die Flechte ist eine Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Grünalgen oder Cyanobakterien. Ein kluges Konzept der Natur, denn die Beziehung ist für alle Beteiligten vorteilhaft. In strikter Arbeitsteilung versorgen die Algen oder die Bakterien die Gemeinschaft mit Nahrung durch Photosynthese. Das Pilzgeflecht dient als Reservespeicher und schützt vor dem Austrocknen und vor UV-Licht. Organismen – Pflanzen, Tiere, Bakterien – reagieren darauf, wenn sich ihre Umwelt verändert. Wenn sich etwa die Luftqualität verschlechtert, passen sie sich an. Im schlimmsten Fall verschwinden sie. Die feinfühligsten dieser Organismen nennt man Bioindikatoren. Sie zeigen Umweltveränderungen frühzeitig an. Bestimmte Fische, wie Elritzen oder Bachforellen, benötigen sehr sauberes Wasser. So helfen sie dabei, die Wasserqualität einzuordnen. Auch auf enorm: Wie wir Trinkwasser aus der Luft filtern können – inspiriert von einem Wüstenkäfer Bioindikator Flechte: Luftqualität einfach selber messen Auch die Flechte eignet sich als …