Im Osten geht die Zukunft auf

Autonomes Fahren, Cyber Security, Künstliche Intelligenz: Länder wie Ungarn, Rumänien und Polen sind Zentren für Hightech geworden. Viele Gründer:innen verfolgen dabei eine soziale Mission. Einige Beispiele für innovative Start-ups in Osteuropa. Slowenien: Sondermüll im Wäschesack Jede Woche spült ein Durchschnittshaushalt beim Waschen etwa eine Plastiktüte voller Mikroplastik ins Abwasser. Die slowenische Juristin Mojca Zupan hat mit PlanetCare einen anschraubbaren Filter für Waschmaschinen entwickelt, der 90 Prozent des Mikroplastiks abfängt. Inwiefern ist der Filter von PlanetCare kreislauffähig? Mojca Zupan: Wenn Kund:innen unsere Filter nach 20 Waschgängen entsorgen würden, landeten die Fasern auf der Mülldeponie und gelangten so in die Natur. Also bekommen sie ein vorfrankiertes Label, um die Kartuschen kostenlos an uns zurückschicken zu können. Wir reinigen und verschicken sie wieder. Nur das Filtermedium recyceln wir. Es macht fünf Prozent des Produkts aus. Daraus wollen wir Dämmmatten herstellen, zum Beispiel zur Gebäudeisolierung. Auch die Schalldämmung in Waschmaschinen ist eine Option. Aktuell sind das aber nur Pläne, denn fürs Recycling werden 1.000 Kilogramm Fasern benötigt; nach 20 Waschgängen sammeln sich gerade mal 20 Gramm im Filtermedium. Also …