Nicht auf Doppelkopf verzichten

Das Coronavirus legt den Alltag lahm. Um uns und andere zu schützen, dürfen wir kaum noch raus. Wie man dabei trotzdem fröhlich bleibt, erklärt dienstags und donnerstags unser „Igel-Experte“ in der enorm Kolumne Einigeln. enorm Kolumne Einigeln, Teil 6: Ich bin ein geselliger Typ. Deswegen ist die aktuelle Lage für mich ziemlich doof. Ich versuche, wo ich nur kann, unter strenger Berücksichtigung der ausgegebenen Kontaktverbotsregeln mit Menschen zu sprechen. Ich kenne mittlerweile alle meine Nachbarn und bin sicher, dass das Wort „Social Distancing“ falsch ist, „Physical Distancing“ müsste es heißen. Denn wir haben doch alle viele Menschen angerufen und per Videocall angefunkt, die wir schon ewig nicht gesprochen haben. Supersocial eigentlich. Was mich persönlich nun sehr hart trifft ist, dass ich nicht mehr wie gewohnt Doppelkopf (kurz: Doko) spielen kann – in der Kneipe oder bei Freunden. Trotz Corona Doppelkopf spielen: Regel-Crashkurs Kurzer Crashkurs zum Setting, einfach überlesen, wenn man’s eh schon weiß: Man ist in der Regel mindestens zu viert. Meist spielen jeweils zwei zusammen – das Duo mit Kreuzdamen und das ohne – …