Wie sich ein Hamburger Verein für Straßenkinder in Äthiopien einsetzt

In Äthiopien sagt man „edget baandnet“, wenn man „gemeinsam wachsen“ möchte – und genau dies ist das Bestreben eines gleichnamigen Vereins aus Hamburg: Indem sie Hilfe zur Selbsthilfe bieten, befähigen sie ihre langjährige Partnerorganisation in Äthiopien selbst darin, Fundraising zu betreiben und sich als Organisation weiterzuentwickeln. Sichergestellt wird das zum durch umfangreiche Beratungsangebote und solidarische Unterstützung. Der Hamburger Verein möchte bewusst ihre kleinen Strukturen beibehalten, um so dem Partner vor Ort genügend Raum zu geben, sich selbst zu entfalten und über sich hinauszuwachsen. Dass es sich hierbei also um keine 0815-Hilfsorganisation handelt, zeigt auch das Fundraising-Videos des Vereins: Edget ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe Getreu dem Motto „Live, Love and Learn“ fokussiert sich der Hamburger Verein vor allem auf ihr „Edget Baandnet Children Center e.V.“, welches rund 30 Straßenkindern in familiärer Atmosphäre einen Platz zum gemeinsamen Wachsen bietet. Dabei wird sich hier neben einem sicheren Ort zum Schlafen auch für eine gesunde Ernährung, Kleidung, medizinische Versorgung und das seelische Wohl gekümmert. Neben dem Straßenkinderhaus vergibt der Hamburger Verein Stipendien für Mädchen, damit sie die Schule weiterhin …

Good News

Erste bisexuelle Hauptfigur in Disney-Cartoon, dänische Studentin erfindet selbstreinigende Maske

Die Figur Luz Noceda der Animationsserie “The Owl House” ist der erste bisexuelle Disney-Hauptcharakter; die Designstudentin Sara Lee Krog hat einen Maskenstoff entwickelt, der durch Metalloxide und UV-Licht Viren unschädlich machen kann; und Forschern ist es gelungen, den Wirkstoff der unter Schutz stehenden Hornkoralle im Labor herzustellen: Hier kommen die Good News des Tages

Welche Werte in der Krise wichtig sind

Mit Einstellungen zu Menschlichkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit vielleicht sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen: Das zeigen aktuell nicht nur unsere Good Travel Partner, sondern auch viele Kund*innen der GLS Bank. Kein Wunder, diese Werte werden bereits seit der Gründung der Bank im Jahr 1974 von der GLS Gemeinschaft gelebt. In der jetzigen Zeit, die mit viel Unsicherheit verbunden ist, zeigt sich, wie wertvoll diese Werte sind. Die Krise hat bei vielen GLS Kund*innen einen Schub an kreativen Aktionen ausgelöst, mit denen sie durch diese besondere Zeit kommen. Sie engagieren sich nicht nur für das eigene Fortbestehen des Unternehmens, sondern auch für die Gemeinschaft. Dieser Beitrag stellt dir einige dieser Aktionen vor, die dich inspirieren sollen, nicht den Mut und die Hoffnung zu verlieren. Der #stayhome Club liefert dir deine nachhaltigen Basics an die Haustür Der stayhome-Club liefert dir deine Isolationsbasics direkt an die Haustür, damit du selbst nicht vor die Tür musst. Bestellen kannst du zahlreiche Produkte in Bio-Qualität und ausgewählte Retterboxen. Mit deinem Einkauf unterstützt du ganz nebenbei die Berliner Kunst- und Clubkultur, denn …

Grüne Wege durch die Krise

Ein Partner erzählt: Ein Gastbeitrag von Ann-Kristin Hauberg-Lahoud und Dany Lahoud, Gastgeber der Ferienwohnung Green Phoenicia Und auf einmal ist da Corona, ein neues Virus, das unsere Leben per Vollbremsung zum Halten bringt. Wir halten doch sonst nie, sind ständig im Stress, halsen uns zu viel auf, kaufen zu viel und zu oft ein und um es mit Pippi Langstrumpf zu sagen: Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt – Damit ist dann jetzt erstmal Schluss. Noch vor vier Wochen dachte ich, was geht uns das hier an? Und schwupps, jetzt sitze ich selbst im Home Office, zoome mich durch Videokonferenzen, kann meine Familie nicht mehr sehen und gehe einen großen Bogen um Leute, die mir auf dem schmalen Fußweg entgegenkommen. Wie absurd das alles ist! Und doch habe ich die Überzeugung, dass am Ende alles gut wird! https://video.wixstatic.com/video/31a045_10925b9610f84d6bbea1e07178506be4/1080p/mp4/file.mp4 Wir haben alles gehört Wir haben alles gehört, es ist alles gesagt! Die Medien überspülen uns mit Panikmache, die Einschätzungen der Virologen bewegen sich zwischen hoffnungvoll und desaströs, die Pandemie-Szenarien werden hin- und hergedreht, …

GOOD NEWS

Neuer Solarzellen-Rekord, kostenlose Reis-Automaten in Vietnam, Rezepte gegen Einsamkeit

US-Forscher haben eine Solarzelle entwickelt, die konzentriertes Sonnenlicht fast zur Hälfte in Strom umwandelt; ein vietnamesischer Unternehmer hat einen Automaten erfunden, aus dem Bedürftige rund um die Uhr kostenlosen Reis “abheben” können; und kreative Ideen wie das Oma-Adoptionsprogramm helfen Seniorinnen und Senioren während der Quarantäne: Das sind die Good News des Tages.

Ein Hotelalltag in Zeiten des Corona-Virus

Ein Partner erzählt: Ein Gastbeitrag von Angeli & Christian Wehrli, Betreiber des Albergo Casa Santo Stefano Unsere Situation Nachdem wir uns erst einmal durch einen Wust von bürokratischer Arbeit „gewühlt“ haben, berichten wir Ihnen jetzt gerne etwas aus unserem momentanen Alltag: Unser Hotel ist seit 14 Tagen wieder geschlossen, nachdem wir gerade eine Woche normalen Hotelbetrieb hatten. Offiziell dürfen wir es zwar offen behalten, aber kein Gast wagt zur Zeit Ferien zu machen. Alle Kurse und Seminare sind seit Mitte März bis Anfang Mai storniert worden und wir stehen vor der Situation, dass wir und die Kursleiter von den Mai-, Juni- und Julikursen sich fragen, ob wohl diese Kurse zustande kommen oder auch noch abgesagt werden müssen? Und natürlich kommen zur Zeit auch keine Buchungen für diese Kurse rein. Wir sehen uns einem Liquiditätsengpass konfrontiert Da wir den Teilnehmern, von unseren annullierten Kursen die schon bezahlten Kursgebühren erstatten müssen, haben wir zur Zeit statt Einnahmen nur Ausgaben und bereits sehen wir uns mit einem Liquiditätsengpass konfrontiert. Hätten wir gewusst was in diesem Jahr 2020 auf …

Hilfe unter Nachbarn im Alter

„Jeder sollte Zeit ansparen können“

Der Bedarf an Betreuung nimmt zu. Doch nachbarschaftliche Hilfe ist nicht mehr selbstverständlich. Gernot Jochum-Müller fordert deshalb, dass Zeitsparen Teil der Altersvorsorge wird Herr Jochum-Müller, Sie wollen in Österreich mit Zeitpolster eine neue Form der Altersvorsorge aufbauen. Wie läuft’s? Bislang sehr gut. Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat Zeitpolster zu einem der zehn wichtigsten Projekte des Landes ernannt. Das hat uns viel Aufmerksamkeit gebracht. Wir haben schon aus allen Bundesländern Österreichs Anfragen von Gemeinden, die mitmachen wollen. In den nächsten zwei Jahren werden wir vor allem in Wien und Vorarlberg gezielt Gruppen aufbauen. Wie kann man mit Ihrem Modell vorsorgen? Indem man Zeit anspart. Das funktioniert so, dass Sie andere Menschen unterstützen, zum Beispiel Ältere, aber auch Familien. Das kann eine Autofahrt zum Arzt sein, Hilfe im Haushalt oder bei der Gartenarbeit. Dafür erhalten Sie eine Zeitgutschrift statt Geld, die Sie später gegen Betreuungsleistungen einlösen können. Zum Beispiel, wenn Sie krank werden oder eben im Alter. Das Ziel ist, ein breites Netz an nachbarschaftlicher Hilfe aufzubauen. Unser Modell ist so strukturiert, dass sich auf der Ebene der …