Good News

Dänemark verpflichtet sich gesetzlich zum Klimaschutz, mehr Fernzüge bei der Deutschen Bahn, Nahrung aus Luft

In Dänemark können BürgerInnen ihre Regierung jetzt per Gesetz zur Verantwortung ziehen, sollte diese die vereinbarten Klimaziele verfehlen; die Deutsche Bahn hat ihr Angebot erweitert und will täglich 13.000 Sitzplätze mehr anbieten; und wie GründerInnen mit Sonnenlicht, Luft und winzigen Organismen neue Wege gefunden haben, Essen anzubauen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Sprengstopp in der Ostsee, Drohnen schützen Elefanten und Nashörner, Facebook verbietet Holocaust-Leugnung

Aus Naturschutzgründen hat die Bundeswehr verkündet, dass sie keine Sprengungen mehr in der Ostsee durchführen wird; die Initiative Air Shepherd schützt Elefanten und Nashörner mit Drohnen vor Wilderei; Facebook sperrt nach jahrelangem Drängen weltweit Beiträge, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Luftreiniger beseitigen 90 Prozent der Aerosole in Klassenzimmern, Tasmanischer Teufel kehrt zurück

Eine experimentelle Studie der Goethe-Universität Frankfurt a. M. zeigt, dass kommerzielle Luftreiniger 90 Prozent der Aerosole in Klassenzimmern beseitigen; der Tasmanische Teufel kehrt nach 3000 Jahren auf das australische Festland zurück; und Pantone will Menschen, die menstruieren stärken und bringt den neuen Farbton „Periodenrot“ auf den Markt: Das sind die Good News des Tages

Good News

Freiwillige befreien Flussufer von 320 Tonnen Müll, Jane Fraser wird erste Chefin einer Wall Street-Bank

Beim diesjährigen Rhine Clean Up haben Zehntausende Helfer die Flussufer von Rhein, Mosel und Ruhr von 320 Tonnen Abfall befreit; Jane Fraser wird die erste Frau an der Spitze einer Wall Street Bank; und laut einer Studie profitieren Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen von regelmäßigem Tanzen: Das sind die Good News des Tages

Nationalpark China (Symbolbild)

Good News

Neue Nationalparks in China für den Artenschutz, Gamer bringen Corona-Forschung voran

Ein neues Nationalparksystem in China soll die Lebensräume von bedrohten Tierarten schützen; Spieler des Games Eve Online helfen während des Zockens dabei, reale Blutscans für die Corona-Forschung auszuwerten; und eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass E-Autos im Vergleich zu Verbrennern weniger Treibhausgase ausstoßen: Das sind die Good News des Tages

Wie sich das Ökosystem von La Réunion erholt hat

Eine neue Arte-Dokumention zeigt auf, wie gut sich Ökosysteme und Meerestierbestände in nur zwei Jahrzehnten erholen können, wenn man sie unter Naturschutz stellt. Ti Bouchon erblickt das Licht der Welt, als seine Mutter ihn behutsam mit der Schnauze durch das tiefe Blau des Indischen Ozeans an die Wasseroberfläche stubst: hier wird der kleine Buckelwal seinen ersten Atemzug machen. In der 45-minütigen neuen Arte-Dokumentation „Wenn Wale uns den Weg weisen“ begleitet das Team um den französischen Regisseur Rémy Tézier die ersten Lebenswochen des Buckelwal-Babys Ti Bouchon, was auf französisch so viel bedeutet wie „kleiner Stöpsel.“ „Die Geburt des Jungen Wals ist ein Beweis dafür, dass sich die Natur ihre Rechte zurückholt“, erzählt die Stimme der französischen Umweltaktivistin und Schauspielerin Cécile de France aus dem Off. Ti Bouchon erblickt in den Gewässern des französischen Überseeterritoriums La Réunion, eine kleine Insel vor der Küste Madagaskars, das Licht der Welt. 42% der gesamten Inselfläche sind von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Jedes Jahr im Südwinter der Insel tummeln sich hier über hundert Buckelwale, die den weiten Weg von der …

Altersheim für Nutztiere

Ein Herz für Kühe

Welchen Wert hat das Nutztier, wenn es nicht mehr nützt? Der Film „Butenland“ spürt dem nach – im ersten Kuh-Altersheim Deutschlands. Jan Gerdes ist Milchbauer in dritter Generation und will es auf seinem Biohof den Tieren recht machen. Aber er kann sich nicht an die Tatsache gewöhnen, dass er die Kühe zum Schlachter bringen muss, sobald ihre Milchleistung nachlässt. Irgendwann geht es nicht mehr. 2002 zieht er einen Schlussstrich: Zusammen mit seiner Partnerin, der Tierschutzaktivistin Karin Mück, schafft er mit dem „Lebenshof“ Butenland einen Ort, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint. Denn ein Rind kann rund 30 Jahre alt werden, in der Milchindustrie aber wird eine Kuh schon nach durchschnittlich 5,5 Jahren geschlachtet. Auf Butenland leben gerettete Rinder wie Lillja, Uschi oder Paul heute zusammen mit 39 anderen Kühen und vielen anderen ehemaligen Nutztieren. Kuh-Altersheim als Gegenmodell zur Ausbeutung von Nutztieren Es ist eine Gemeinschaft auf Augenhöhe mit den Menschen, die ihnen mit uneingeschränktem Respekt begegnen und sie nicht zwingen, einen Nutzen zu erfüllen. Der Dokumentarfilm …