Take-away mit gutem Gewissen

Mit seinen Pfand-Boxen will das Berliner Start-up Tiffin Loop die Menge an Einwegverpackungen in der Gastronomie reduzieren. Einmal benutzt, schon auf dem Müll – gerade durch Corona ist der Berg an Einwegverpackungen in der Gastronomie deutlich gewachsen. Auch wenn Verpackungen aus Kunststoff langsam auf dem Rückzug sind und die EU beschlossen hat, Einwegprodukte aus Plastik ab 2021 zu verbieten – ein Problem bleibt bestehen: Einweg ist nicht Mehrweg, und selbst bei der Verwendung von neuen Verpackungsmaterialien schrumpft das Müll-Aufkommen nicht. Denn Take-away-Angebote werden gern genutzt – Tendenz steigend. Das Unternehmen Tiffin Loop will nun in Kooperation mit Gastro-Betrieben und einem neu entwickelten Pfandsystem den Appetit auf To-go-Mahlzeiten wesentlich nachhaltiger machen. Insgesamt 12 Mitarbeiter*innen sind an Projekt aufseiten des Berliner Start-ups beteiligt. Das Tiffin-Loop-Prinzip ist einfach: Bei der Bestellung im Restaurant hinterlegt man 15 Euro Pfand und erhält dafür im Gegenzug seine Mahlzeit in der sogenannten Tiffin-Box aus Aluminium, die eigens für diesen Zweck vom Team entwickelt wurde – rund, robust und mit praktischem Verschluss. Auch auf enorm: So einfach lässt sich Mülltrennung verbessern Tiffin Loop: …