Wie Freiwillige die Kulturschätze der Ukraine retten wollen

Russlands Präsident Putin erkennt die nationale Identität der Ukraine nicht an – und lässt daher gezielt auch Denkmäler und Kulturstätten vom Militär angreifen. Immer mehr internationale Initiativen tun sich zusammen, um das kulturelle Erbe des Landes zu retten. Die Kultur, Geschichte und Traditionen eines Volks bestimmen seine Identität. Wladimir Putin leugnet die Identität der Ukraine und will sie zerstören. Die deutsche Bundesregierung hat deshalb das „Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine“ ins Leben gerufen, um insbesondere materielle Kulturschätze zu retten, etwa Sammlungen in Museen und Bibliotheken. Die App Polycam hat dagegen das Projekt Backup Ukraine gestartet, um das Kulturerbe der Ukraine zu bewahren: Menschen in der Ukraine können die Software kostenlos herunterladen und damit zum Beispiel Kunstwerke und historische Gebäude in ihrer Umgebung scannen. Die App erstellt dann 3D-Versionen des gescannten Kulturerbes. Im Internet engagieren sich derweil zahlreiche Initiativen dafür, das kulturelle Erbe der Ukraine digital zugänglich zu machen. Etwa die Plattform „Saving Ukrainian Cultural Heritage Online“ (SUCHO). Gegründet haben sie die Informatiker:innen Quinn Dombrowski und Anna Kijas aus den USA und Sebastian Majstorovic aus Österreich. Mehr als …

„Wir spüren jetzt die Unterstützung der Europäer wie nie zuvor”

Als die russische Armee auf Putins Befehl hin in die Ukraine einmarschiert, ist das Grand Kiev Ballet gerade auf Tournee in Frankreich. Nun macht die Truppe weiter. Sie wollen, dass der Krieg nicht vergessen wird. Aber wie schafft man es zu tanzen, wenn Bomben auf die Heimat fallen? Auf den ersten Blick scheint alles wie immer, als das Kyjiwer* Ballett am zweiten März auf die Bühne des Theaters in La Teste-sur-Buch im Südwesten Frankreichs tänzelt. Die lieblichen Melodien von Tschaikowskis Schwanensee erklingen. Prinz Siegfried trägt goldbestickten Brokat, Prinzessin Odette einen Kranz aus weißen Federn. Doch nichts ist so wie immer: Als die Vorstellung vorbei ist, treten die Tänzer:innen nach vorne und legen die Hand aufs Herz. Sie singen „Schtsche ne wmerla Ukrajina” („Noch ist die Ukraine nicht gestorben”), die Nationalhymne. Odette schwenkt die blau-gelbe Flagge, während sie auf Spitze tanzt. Das Publikum erhebt sich zu Standing Ovations. Der Vorhang fällt. Die Videos der Aufführung schickt Alexander Stoyanov, künstlerischer Leiter des Grand Kiev Ballets, per Telegram. Fragen kann er nur zwischen zwei Auftritten beantworten: Jeden Tag …

Good News

EU will Geschlechterquote in Aufsichtsräten, Risikorechner für eine bessere Schlaganfall-Prävention, Deutschland erleichtert Ukrainer*innen Zugang zum Arbeitsmarkt

Die EU-Länder wollen mit einer verbindlichen Geschlechterquote für mehr Gleichberechtigung sorgen; Forschende entwickeln neues Scoring-System für eine bessere Schlaganfall-Prävention; und wie Deutschland Geflüchteten aus der Ukrainer*innen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert: Das sind die Good News des Tages

Good News

Zehntausende Schüler*innen demonstrieren für Frieden in der Ukraine, mit Pilzen Suchterkrankungen besiegen, deutscher Reitverband will „Touchieren“ untersagen

In vielen deutschen Großstädten haben Zehntausende Schüler*innen für den Frieden in der Ukraine demonstriert; Forschende konnten erstmals nachweisen, dass Psychedelika gegen Suchterkrankungen nachhaltig helfen können; und der Dachverband der deutschen Reiter will das tierwohlgefährdende „Touchieren“ untersagen: Das sind die Good News des Tages