Good News

Ikea kauft Waldstück, um es zu schützen, mögliche Schwachstelle in Krebszellen entdeckt, Steuerbescheide werden verständlicher

Der größte Betreiber von Ikea-Filialen hat einen Wald gekauft, um ihn und die über 350 dort lebenden Pflanzen- und Wildtierarten zu schützen; Forschende aus Tel-Aviv haben eine mögliche Schwachstelle in Krebszellen gefunden; und Steuerbescheide sollen künftig verständlicher geschrieben werden: Das sind die Good News des Tages

Good News

Regenwaldschutz zahlt sich aus, grüne Energie aus alten Bohrlöchern, digitaler Doppelgänger für die Weltmeere

Eine internationale Studie hat gezeigt, dass Maßnahmen für den Schutz des Regenwaldes nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch viel Geld einsparen; ein Wiener Start-up will alte Erdöl-Bohrlöcher in neue Quellen für grüne Energie verwandeln; und um die Weltmeere besser schützen zu können, arbeitet das Projekt „Digital Twin Ocean“ an einem digitalen Doppelgänger der Weltmeere: Das sind die Good News des Tages

Good News

Petition fordert das Ende ungewollter Werbung, Shelter-Suit hilft Menschen in Not, Ein-Knopf-Computer für Menschen mit Demenz

Die Deutsche Umwelthilfe will mit einer Petition erreichen, dass Werbung nur noch in Briefkästen von Menschen landet, die sie ausdrücklich haben wollen; der „Shelter-Suit“ für obdachlose Menschen und Geflüchtete ist Jacke, Schlafsack und Tasche in einem; ein besonders einfach zu bedienender Ein-Knopf-Computer soll Menschen mit Demenz dabei helfen, über Distanz mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben: Das sind die Good News des Tages

Good News

Das viertgrößte Meeresschutzgebiet der Welt, ein nachhaltiges Zelthaus als Notunterkunft, Comeback der Europäischen Wildkatze

Die britische Südatlantikinsel Tristan da Cunha hat das viertgrößte Meeresschutzgebiet der Welt geschaffen; drei Studenten haben ein leicht aufzubauendes Zelthaus entwickelt, das Personen während humanitären Krisen eine menschenwürdige Unterbringung bieten soll; und Forscher*innen in Österreich ist es gelungen, das Vorkommen der eigentlich als ausgestorben geltenden Wildkatze nachzuweisen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Giftiger Fluss dank Umweltschutz wieder sauber, PeekUp holt ausgemistete Dinge vor der Haustür ab, eine bionische Hand, die mitwächst

Der Duwamish River, der als einer der giftigsten Orte der Welt galt, ist dank zwanzig Jahren Umweltschutz wieder sauber; das Berliner Start-up PeekUp holt ausrangierte Gegenstände mit dem Lastenrad an der Haustür ab; und Cure hat eine bionische Handprothese entwickelt, die sich an verschiedene Körpergrößen anpassen kann: Das sind die Good News des Tages

Good News

Neuer Filter kann radioaktives Wasser säubern, Brasilianische Mangrovenwälder bleiben geschützt

Forscher der ETH Zürich haben einen Filter entwickelt, der das radioaktive Wasser in Fukushima säubern könnte; ein brasilianisches Gericht hat verhindert, dass 3200 Quadratkilometer Mangrovenwald an der Atlantikküste abgeholzt werden; und wie drei Frauen aus Uganda, Peru und den USA die Welt mit ihren Ideen besser machen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Patagonia Nationalpark versorgt sich mit eigenem Ökostrom, nachhaltiger Sarg aus Pilzen und Pflanzen

Der Patagonia Nationalpark ist komplett auf nachhaltige Energieversorgung umgestiegen; ein Sarg aus organischem Material soll ein ökologisches Zurückkehren in die Natur ermöglichen; und Schauspieler Samuel L. Jackson hat mit einer verrückten Aktion etliche US-Amerikaner dazu gekriegt, sich für die Wahlen im November zu registrieren: Das sind die Good News des Tages

Wie sich das Ökosystem von La Réunion erholt hat

Eine neue Arte-Dokumention zeigt auf, wie gut sich Ökosysteme und Meerestierbestände in nur zwei Jahrzehnten erholen können, wenn man sie unter Naturschutz stellt. Ti Bouchon erblickt das Licht der Welt, als seine Mutter ihn behutsam mit der Schnauze durch das tiefe Blau des Indischen Ozeans an die Wasseroberfläche stubst: hier wird der kleine Buckelwal seinen ersten Atemzug machen. In der 45-minütigen neuen Arte-Dokumentation „Wenn Wale uns den Weg weisen“ begleitet das Team um den französischen Regisseur Rémy Tézier die ersten Lebenswochen des Buckelwal-Babys Ti Bouchon, was auf französisch so viel bedeutet wie „kleiner Stöpsel.“ „Die Geburt des Jungen Wals ist ein Beweis dafür, dass sich die Natur ihre Rechte zurückholt“, erzählt die Stimme der französischen Umweltaktivistin und Schauspielerin Cécile de France aus dem Off. Ti Bouchon erblickt in den Gewässern des französischen Überseeterritoriums La Réunion, eine kleine Insel vor der Küste Madagaskars, das Licht der Welt. 42% der gesamten Inselfläche sind von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Jedes Jahr im Südwinter der Insel tummeln sich hier über hundert Buckelwale, die den weiten Weg von der …

„Kolonialismus in grünem Gewand“

Die Sámi in Europa kämpfen gegen Diskriminierung und grünen Kolonialismus. Zwei Aktivistinnen erzählen. Warum sprecht ihr von grünem Kolonialismus? Eva Maria Fjellheim, 35, untersucht in ihrer Doktorarbeit an der Arctic University of Norway (UiT) den Konflikt der Hirten mit den Windpark-Investoren auf der Halbinsel Fosen: „Norwegen hat wie alle Länder zugestimmt, seine Emissionen zu reduzieren und Maßnahmen durchzuführen, die die Klimaerwärmung bremsen. Daher werden Investoren und Firmen großzügig subventioniert, die Windenergie-Vorhaben in Norwegen umsetzen wollen. Viele Windressourcen liegen in den Bergen, und die Berge sind traditionell wichtige Gebiete für die Rentiere und ihre Hirten. Das Weiden der Rentiere ist in den vergangenen Jahren im Winter immer schwieriger geworden, etwa durch unvorhersehbare Temperaturschwankungen, überdurchschnittlich starke Schneefälle und große Eisflächen auf den Weiden, die die Nahrungssuche für die Tiere unmöglich machen. Das sind alles Folgen des Klimawandels. Auch auf enorm: Indigener Umweltschutz weltweit. Die Pioniere der Nachhaltigkeit Zu diesen Schwierigkeiten für die Hirten kommen juristische Auseinandersetzungen über die Gebiete der Windenergie-Projekte. Zum Beispiel bei Europas größtem Festland-Windenergie-Projekt auf der Halbinsel Fosen, das Gegenstand eines Rechtsstreits zwischen Hirten und …

„Wir achten die Selbstbestimmtheit des Wassers”

Indigene Forscher*innen müssen mehr Gehör finden, fordert der Professor für indigene Klimagerechtigkeit Kyle Whyte. Im Gespräch erklärt er, wie das dem Umweltschutz dienen kann. Herr Whyte, worum geht es bei indigener Klima- und Umweltgerechtigkeit? Um Verbundenheit. Wir können auf die Klimakrise umso besser reagieren, je mehr Vertrauen wir herstellen – in unseren Beziehungen und in unserer Verantwortung für alles, mit dem wir uns die Umwelt teilen. Wir müssen uns fragen: Wie wollen wir unsere Verantwortung für unsere menschlichen und nichtmenschlichen Verwandten, wie ich das als indigener Forscher nenne, in einer komplexen Umwelt wahrnehmen, die sich permanent wandelt? Was heißt das konkret? Wir trennen nicht zwischen Mensch, Natur und Spiritualität. Wenn wir etwa eine Beziehung der Verbundenheit zum Wasser haben, achten wir das Einverständnis und die Selbstbestimmtheit des Wassers… …in westlichen Ohren klingt das seltsam… …aber es ist ein wichtiger Punkt. Denn es beschreibt eine Haltung, die handfeste Folgen hat: Wir verschmutzen Wasser nicht oder leiten es einfach um, nur weil wir uns irgendeinen Vorteil davon versprechen. Wenn wir uns mit Wasser verbunden fühlen, respektieren wir …