Ein kleines Land mit großer Liebe zur Natur – Zu Besuch im Raduha

Sicherlich ging es vielen von euch so. Seit dem letzten Jahr fragen wir uns nicht nur zunehmend, wo ich hinreisen will, sondern auch wo ich dieses Jahr hinreisen kann? Natürlich spielt der Zwiespalt von nachhaltigem Tourismus und Wanderlust neben den aktuellen Möglichkeiten ebenfalls eine entscheidende Rolle. Da der gesamte Balkan für mich noch komplettes Neuland war, bot sich also die perfekte Gelegenheit dies in diesem Jahr zu ändern. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich mir in Berlin einen ausgebauten Mercedes Vaneo (ein kleiner Kastenwagen) über eine Sharing-Plattform ausgeliehen. Ich finde das ein tolles Angebot, da es zum einen billiger ist als herkömmliche Autovermietungen, aber auch das Teilen von privaten Produkten stärkt. Mit Zwischenstopp geht es ins Raduha in Slowenien So begann unsere Reise nach Slowenien. Mit einem Zwischenstopp in München (von hier sind es noch circa vier Stunden mit dem Auto bis an die Grenze) erreichen wir das kleine Land mit gerade einmal zwei Millionen Einwohner:innen, welches zwischen Österreich und Italien im Nordwesten, sowie Kroatien und Ungarn im Südosten liegt. Schnell wird der Vorteil eines …

Kroatien: Sorglos Segeln im Land der tausend Inseln

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester. Nach vier Jahren auf einem Segelboot im Mittelmeer zieht es mich weiter in die Ferne. Doch um den Gefahren der Weltmeere und den Extremen des Klimawandels gewachsen zu sein, musste ein stabileres Boot her – und dieses fanden wir in Kroatien. Drei Monate und 400 Seemeilen später kann ich das Land der tausend Inseln als Rundum-Sorglos-Urlaubs-Destination empfehlen. „Z“ – als der letzte Buchstabe strahlend weiß am dunkelblauen Rumpf haftete, trat ich einen Schritt zurück und hielt kurz inne. KOBLENZ, der rheinische Wahlheimathafen für unser neues (altes) Segelboot iNYATHI, liegt 1.000 Kilometer Luftlinie von dem kroatischen Dorf Milna entfernt. Hier warteten wir seit etwa vier Wochen ungeduldig auf unsere Bootspapiere, denn wir wollten endlich los. iNYATHI, das ist Zulu für „Büffel“ und bringt deutlich zum Ausdruck, was wir von den vor uns liegenden 20 Tonnen Stahl erwarten: sei stark, sei unverwüstlich, trotze allen Gefahren, lass dich nicht unterkriegen. Und bring uns so einmal um die Welt – mindestens. Koblenz als Heimathafen hat dabei für mich als Hunsrücker Dorfkind durchaus Wumms. Dorthin …

Ein Haus mit ganz viel Herz – der Renthof Kassel

Endlich wieder reisen! Wie gut es tut, wieder reisen zu können und dabei auch noch eine Unterkunft von Good Travel zu besuchen, für dessen Akquise ich unter anderem zuständig bin, und diese so auch mal in Echt zu sehen. Total aufgeregt sitze ich also in der Bahn auf dem Weg zum Renthof Kassel. Schon bald darauf zeigt sich die Landschaft um Kassel herum von ihrer schönsten Seite: Kassel ist eine der grünsten Städte Deutschlands und empfängt mich mit strahlend blauen Himmel sowie einem belebten Stadtbild. Der 20-minütige Fußweg vom Bahnhof bis zum Renthof vergeht dabei wie im Flug und ich erhalte die ersten schönen Eindrücke von Kassel. Und plötzlich sehe ich den Renthof Kassel: Ein beeindruckendes historisches Gebäude, zwischen Stadt und Natur gelegen. Schon von außen spürt man die wunderschöne Geschichte des ehemaligen Karmeliterklosters aus dem 13. Jahrhundert. Tradition trifft Moderne Ich gehe durch den wohligen Eingangsbereich und werde mit purer Gastfreundschaft vom Team des Renthof empfangen. Jasmin, Assistenz der Geschäftsführung, nimmt sich Zeit, mir den Renthof mit all seinen vielseitigen Facetten und Hintergründen, genauer …

Süd-Ost-Sizilien: So viel mehr als Strandurlaub

Ein Gastbeitrag von Ina Hiester Großartige Panoramen, mit Wildblumen gesäumte Straßen, tiefe Schluchten, Wanderungen durch herrliche Naturparks. Prachtvolle Barockbauten, zahlreiche Treppenstufen, verschlafene Gässchen, ein geschäftiger Markt. Und dazwischen ganz besondere Oasen, an denen ich die vielen Eindrücke einer Reise sacken lassen kann, die zugleich ein kleiner Abschied ist. Mein vierter und letzter Winter auf Sizilien neigt sich seinem Ende zu. Ein guter Anlass, sich zumindest einen Teil der Insel noch einmal genauer anzuschauen. Von Land aus, ohne Segel, ohne Anker. „Die viele Zeit auf dem Wasser hat mich landhungrig gemacht“ Skeptisch beäuge ich meinen Mietwagen am Flughafen in Catania. Als Vollzeit-Seglerin fehlt es mir nach fast vier Jahren ohne Auto nicht nur an Fahrpraxis, sondern ich weiß auch nur allzu gut, wie „kreativ“ der Fahrstil der Sizilianer sein kann. Ob das mal gutgeht? Mein erstes Ziel Modica befindet sich 120 Kilometer südlich von hier, und ich muss ein bisschen schmunzeln, als mir mein Smartphone beim Losfahren prophezeit, dass ich in gut anderthalb Stunden dort sein müsste. Denn erstens fahre ich immer viel langsamer, als es …

Good News

Mit Homeoffice und halber Miete gegen Landflucht, Spanien macht Städte zu Tempo-30-Zonen, wie ein Landgut in Sussex zur artenreichen Wildnis wurde

Santa Fiora und Rieti übernehmen für alle, die im Homeoffice arbeiten und für längere Zeit in den Ort ziehen, bis zu 50 Prozent der Miete; Spanien hat innerorts auf einem Großteil der Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingeführt; und Charlie Burrell hat sein 1400 Hektar großes Landgut in Sussex in eine artenreiche Wildnis verwandelt: Das sind die Good News des Tages

Good News

Kostenlose Sprechstunde für Menschen ohne Versicherung, Jobsharing in der Spitzenpolitik, Jugendliche zieht es häufiger in die Natur

Einmal pro Woche organisieren Medizinstudierende in Hamburg eine kostenlose Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung; in der Schweiz wird die Stadt Yverdon-les-Bains bald erstmals von zwei Politiker*innen im Jobsharing regiert; und eine Studie hat gezeigt, dass sich Jugendliche seit Beginn der Pandemie häufiger im Grünen aufhalten: Das sind die Good News des Tages

Good News

Wundverband zum Aufsprühen, Lego verabschiedet sich von Plastiktüten und arbeitet an Bausteinen aus Zuckerrohr, wie aus Einwegmasken Blumen werden

Ein israelisches Start-up hat einen sprühbaren Verband entwickelt, der die Behandlung von Wunden erleichtert; Spielzeughersteller Lego will sich noch früher von Plastiktüten verabschieden und arbeitet an Bausteinen aus Zuckerrohr; und die Einwegmasken von „Marie Bee Bloom“ sind komplett biologisch abbaubar und lassen sich nach dem Tragen einpflanzen: Das sind die Good News des Tages

Naturhäuschen: Unterkünfte mitten in unberührter Natur

Umweltbewusstsein rückt immer mehr in den Fokus der Menschen, egal in welchem Lebensbereich. In den Medien hören wir immer wieder Kritik über umweltschädliche Kreuzfahrtschiffe, die auf den Weltmeeren unterwegs sind und den CO2-Abdrücken bei langen Billigflügen in alle Winkel der Erde. Naturhäuschen für Nachhaltigkeit Für Nachhaltigkeit auch im Urlaub sorgt jetzt der Anbieter „Naturhäuschen“. Das Konzept ist simpel und genial zugleich. Hübsche, abgelegene Häuschen auf dem Land und inmitten wunderschöner Landschaften für einen unvergesslichen Natururlaub. Auch schöne Ferienhäuser in Italien findet man hier. Fernab von jeglichem Stress und der breiten Masse kann man hier, anders als in großen Ferienparks, die Ruhe der Natur bewusst genießen und auf Körper und Geist wirken lassen. Agrotourismus, Tipi, Ferienhaus, Hausboot oder Villa Es werden allerlei verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung angeboten. Nicht nur die versteckt gelegenen und alleinstehenden Häuschen oder Hausboote begeistern immer mehr Naturliebhaber. Auch der Agrotourismus, also ein Zimmer auf einem Bauernhof mit interessanten Einblicken in die dortigen Tagesabläufe, wird immer beliebter. Vom Tipi über ein Baumhaus im Wald bis zum hübsch eingerichteten Strandhaus oder einer Villa mit …