Fünf Orte UM DEN CHIEMSEE

/*! elementor – v3.6.7 – 03-07-2022 */ .elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-stacked .elementor-drop-cap{background-color:#818a91;color:#fff}.elementor-widget-text-editor.elementor-drop-cap-view-framed .elementor-drop-cap{color:#818a91;border:3px solid;background-color:transparent}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap{margin-top:8px}.elementor-widget-text-editor:not(.elementor-drop-cap-view-default) .elementor-drop-cap-letter{width:1em;height:1em}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap{float:left;text-align:center;line-height:1;font-size:50px}.elementor-widget-text-editor .elementor-drop-cap-letter{display:inline-block} Ein Gastbeitrag von Sandra und Armin Bielmeier vom Ferienloft Übersee 21 Der Chiemsee – das bayerische Meer. Das klingt nicht nur nach Urlaub, Ausflug, Spaß oder Entspannung, sondern hält in allen Belangen, was es verspricht und noch viel mehr. Bereits bei der Anfahrt vorbei an der mächtigen Kampenwand, dem Chiemgauer Kultberg, breitet sich der Chiemsee majestätisch aus und besticht mit seiner türkis-blauen Farbenpracht. Der Chiemsee ist gesäumt von kilometerlangen Ufer-, Spazier-, Rad- und Wanderwegen, die Weite und die Urwüchsigkeit des Sees immer im Fokus. Dem nachhaltigen Wassersport sind keine Grenzen gesetzt. Vom Schwimmen, Rudern, Segeln, Kitesurfen bis Stand-up-Paddling etc. ist alles möglich. Und wer sich für den Überseer-Naturbadestrand, dem längsten Süddeutschlands entscheidet, wird neben spektakulären Sonnenuntergängen mit einem breiten gastronomischen Angebot vom Biergarten, Restaurants bis hin zu chilligen Beach-Bars verwöhnt. Nicht weit entfernt lädt die eindrucksvolle Bergwelt der Chiemgauer Alpen zu einem Besuch ein. Fernab und doch nur ein paar Fahrminuten vom Treiben am See entfernt, stehen die Hausberge bereit, …

Der Geschmack von Armenien

Mit Gewinnspiel am Ende: Gewinne ein Exemplar von „RECIPES WELCOME“ Wie schmeckt eigentlich Armenien? Das Kochbuch „RECIPES WELCOME“ kennt die Antwort! Dafür sind Katharina Pflug, Anna Niedermeier und Nora Scholz, die drei Herausgeberinnen des Kochbuchs, aber nicht nach Armenien gereist, sondern haben einfach eine Armenierin zu sich eingeladen und mit ihr einen Tag lang gekocht. Nun kennen sie die Antwort: Armenien schmeckt nach Zimt-Kürbis! Geflüchtete verraten ihre Leibspeisen Das haben die Macherinnen dann mit insgesamt 13 weiteren geflüchteten Menschen wiederholt. In dem Kochbuch „RECIPES WELCOME“ verraten sie jetzt ihre Leibspeisen. Entstanden ist ein Buch voller kulinarischer Entdeckungen und randvoll gespickt mit über 60 Rezepten aus 14 verschiedenen Ländern, persönlichen Geschichten und ästhetischen Food-Fotografien. Den drei Gründerinnen geht es vor allem darum, der hiesigen Bevölkerung zu zeigen, welche köstlichen unbekannten Gerichte in unser Land kommen. Wir finden diese Idee einfach nur ausgezeichnet und haben Anna, eine der drei Co-Autorinnen des Kochbuchs, unsere drei Fragen gestellt. 1. Was war eure Motivation hinter RECIPES WELCOME? Bei der Zusammenstellung dieses Buches haben wir viele kulinarische Entdeckungen gemacht und festgestellt, …

Entdecke unser saisonales Küchengeflüster bei KptnCook

Mit Gewinnspiel am Ende: Wir verlosen ein Jahresabo für den Wochenplaner von KptnCook! Schon längst sind wir vom Good Travel Team leidenschaftliche Fans der Koch-App „KptnCook“. Denn egal ob junger Koch-Matrose oder erfahrener Küchen-Kptn: Die kostenlose App richtet sich an Kochanfänger:innen und Erfahrene gleichermaßen, die wenig Zeit haben und sich trotzdem ausgewogen ernähren wollen. So findest du in der App viele kreative Rezepte, die sich alle in bis zu 30 Minuten zubereiten lassen. Freue dich auf ein Rote-Bete-Rezept vom Schloss Wartegg Jetzt kannst du dich auf ein ausgewähltes Rezept aus unserer beliebten Küchengeflüster-Rubrik freuen, das so noch nie zuvor veröffentlicht wurde: Eine köstliche Rote-Bete-Suppe vom Schloss Wartegg, die nun vom KptnCook-Team nachgekocht wurde. Das ganze Rezept findest du bei „KptnCook“ zum Nachkochen. Die Küche des Schloss Wartegg ist übrigens das einzige mit der „Bio-Knospe“ zertifizierte Gault&Millau Restaurant der Schweiz. Das „Bio-Knospe“-Label gehört zu den strengsten Food-Labels der Schweiz. Darüber hinaus ist das Schloss Wartegg Mitglied der Slow-Food-Bewegung. Somit richten sich die angebotenen Menüs der Schlossküche vor allem nach dem, was gerade im Garten wächst. Gerade jetzt …

Das 7 Sentidos stellt einen Super-Energy-Riegel für uns her

Ein gesunder Snack für Zwischendurch von Melanie und Simón, dem Gastgeberpaar vom 7 Sentidos Wir lieben es einfach unsere Gäste, mit leckeren hochwertigen Essen zu verwöhnen. Bei uns im schönen 7 Sentidos inmitten des Bayerischen Waldes verwenden wir dabei ausschließlich zu 100 Prozent biozertifizierte Lebensmittel. Dabei bedienen wir uns auch regelmäßig an der hauseigenen Streuobstwiese, den zahlreichen Beerensträuchern und Hochbeeten unseres Gartens. So toben wir uns jeden Tag aufs Neue mit viel Liebe und Kreativität in unserer vegetarisch-veganen Küche aus. Vegetarisch-vegane Küche im Bayerischen Wald genießen Hier findest du unser Rezept für den Super-Energy-Riegel, aus dem du circa 10 Portionen kinderleicht und in kürzester Zeit selber herstellen kannst. Ganz egal ob bei uns im Bayerischen Wald oder bei dir vor der Haustür, der Riegel eignet sich ideal für deine nächste Wandertour und gehört als gesunder Snack für schnellen Energieschub mit langanhaltender Wirkung in jeden Rucksack. Neben dem Genuss zeichnet sich dieser Snack auch durch seine leistungsunterstützenden Vorteile aus. So sorgen die rein pflanzlichen Zutaten für eine kürzere Regeneration und begünstigen einen vorteilhaften Hormonhaushalt. Spezielle Inhaltsstoffe …

Wurzenberg – Urlaub für’s ich in der Südsteiermark

Das „Wurzenberg“ ist ein familiengeführtes Lodge-Hotel. Ursprünglich hervorgegangen aus dem Winzerhaus des Vaters, befindet sie sich in einer unendlich weiten und grünen Weinhügellandschaft inmitten der Südsteiermark. Und auf genau diese hübsche Naturlandschaft blickt man hier zu jeder Zeit, wenn man für den Urlaub eines der Naturparkzimmer oder eine der Panorama-Lodges des Hauses bezieht. Dabei hören die Lodges auf wohlklingende Namen wie „Marille“, „Birke“ und seit kurzem auch „Thymian“. Komplett verglaste Panorama-Spiegel-Lodge inmitten einer Orchideenwiese Die „Thymianlodge 360°“ ist der neueste Zuwachs am Wurzenberg und ganzer Stolz der Gastgeberfamilie. Entstanden im Lockdown-Winter 2020, befindet sich die Lodge an einem der atemberaubendsten Plätze des Wurzenbergs und überzeugt mit moderner Architektur. Mit ihren norwegischen Wurzeln war es der Gastgeberin dabei besonders wichtig, sowohl beim Bau als auch beim Einrichten skandinavische Elemente einfließen zu lassen. Die moderne Architektur der Wurzenberg-Lodges sind damit eine echte Nische in der Südsteiermark. Neben der modernen Architektur ist es die Alleinage der Thymianlodge am Hang, die verzaubert. Vom höchsten Punkt des Südsteirischen Weinlandes genießt man einen atemberaubenden Panoramablick. Die Rundumverglasung der Lodge gibt den …

cook, eat, sleep – das Good Travel Kochbuch

Kochen, essen, schlafen – ein Dreiklang, der nicht nur wunderbar harmoniert, sondern für uns von Good Travel auch zusammengehört. Denn kein Urlaub ohne geschmackvolles Essen und gerade die Küchen anderer Länder, mit ihren eigenen Aromen und typischen Zutaten, tragen ausschlaggebend zu einem besonderen Urlaubsgefühl bei. Eine kuratierte Auswahl köstlicher Rezepte und besonderer Food-Konzepte Deshalb haben wir die Gastgeber:innen unserer nachhaltigen Unterkünfte nach ihren Lieblingsrezepten gefragt. Eine Zusammenstellung der ausgewählten Rezepte findet man nun in unserem neu erschienenen Kochbuch „cook, eat, sleep“. Wir nehmen euch mit auf eine Entdeckungsreise durch die Küchen unserer Gastgeber:innen und zeigen, wie vielfältig die europäische Küche ist. Außerdem stellen wir euch im Buch einige Food-Konzepte vor, die für uns für „Gutes Essen“ stehen – von einem verantwortungsvollen Konsum von Fleisch und Fisch über die Slow Food-Bewegung, dem Farm-to-table-Prinzip bis hin zur Mittelmeerkost, die in den sogenannten Blue Zones angeboten wird. An diesen Konzepten orientieren sich auch die vorgestellten Rezepte unserer Gastgeber:innen. Ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle Foodies, die gerne reisen und etwas Gutes tun wollen Das Kochbuch ist ein ideales Geschenk …

Das Château d’Orion kocht ein köstliches Zwei-Gänge-Menü für uns

Ein vorweihnachtliches Menü von Manuel Kohler, Schlosskoch im Château d’Orion Das „Château d’Orion“ ist ein historisches Schloss, das einst ein Laienkloster war und idyllisch im Südwesten Frankreich zwischen Biarritz und Pau liegt. Das 500 Jahre alte Château ist heute eine wunderbare Begegnungsstätte im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft. In der Schlossküche kann man dies auch kulinarisch erleben. Dabei gilt dort das Grundprinzip „64“, was sich vom Département 64 ableitet. Konkret heißt das, dass überwiegend Waren und Produkte bezogen werden, die aus einem Umkreis von nicht mehr als 64 Kilometern kommen und aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen. Außerdem verfügt das Landgut über einen eigenen Permakultur-Garten voller frischem Obst und Gemüse. Dank des Gartens kann sich der Betrieb zu großen Teilen autark versorgen. Manuel Kohler ist einer der Schlossköche im Château d’Orion und verrät uns heute seine liebsten Rezepte, die man wunderbar kombinieren und so ein festliches Zwei-Gänge-Menü zaubern kann: Süßsauren Butternusskürbis mit gebratenen Pilzen und cremiger Polenta als Hauptspeise und marinierte Erdbeeren mit Holunderblüten und Baiser-Häubchen zum Dessert. Wir finden: Ein himmlischer Genuss! Zutaten für süßsauren Butternusskürbis mit …

Auf Händen getragen: zu Gast im Miramonte

Unsere Autorin Cécile durfte in den Kurort Bad Gastein in Österreich reisen. Dort besuchte sie das Designhotel Miramonte. Der Aufenthalt war so angenehm, dass sie sich wie auf Händen getragen fühlte. Dahinter steckte der permanente, nicht aufdringliche Service von den Teams von Evelyn und Ike Ikrath und den Gastgeber:innen selbst. Der goldene Herbst strahlte in seiner Farbenpracht, schon als ich im Zug durch Österreich fuhr. Bei der Ankunft in Bad Gastein waren die Bergspitzen der Ankogelgruppe mit Schnee bedeckt und die Wälder leuchteten in verschiedenen Grün-, Gelb- und Rottönen. Einfach herrlich! Ein Shuttleservice wartete auf mich und machte die Ankunft im Hotel Miramonte angenehm. Genauso ging es weiter, denn das Team war nicht nur sehr freundlich, sondern machte mich bestens mit dem Hotel, Restaurant- und Spa-Zeiten sowie den regionalen COVID-19 Bestimmungen vertraut. Vintage trifft auf Design-Klassiker In dem geräumigen und stilechten Retro-Zimmer im 2. Stock mit Panoramablick konnte ich mein Glück kaum fassen, so schön war die Aussicht. Während ich auspackte, ging die Sonne unter und die beleuchteten Almhütten in den Bergen kamen zum Vorschein. …

Das Gutshaus Stellshagen bereitet Kürbis-Tiramisu für uns zu

Ein herbstliches Dessert von Anke und Meike, Köchinnen vom Gutshaus Stellshagen Während in anderen Breitengraden gerade Thanksgiving gefeiert wird, wo der berühmte Kürbiskuchen nicht fehlen darf, erfreuen sich Kürbisgerichte auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Und kein Wunder: Der Herbstklassiker Kürbis steckt voller Vitamine, ist kalorienarm und wächst und gedeiht auch in den hiesigen Gärten – so zum Beispiel auch im Gutshaus Stellshagen an der Ostsee. Hier garantiert die eigene Landwirtschaft, die dem Bioland-Verband angehört, dafür, dass die Zutaten kurze Lieferwege in die Hotelküche haben. Lobenswert ist ebenfalls, dass hier ausschließlich vegetarische Gerichte serviert werden. Dabei zeigt das Küchenteam jeden Tag aufs Neue, wie vielfältig eine vegetarische Ernährung sein kann. Heute gibt es einen ganz besonderen Gruß aus der Küche, die das klassische Dessert auf köstliche Weise abwandelt: Das herbstliche Kürbis Tiramisu ist eine gelungene Abwechslung des italienischen Klassikers. Dafür sorgt die süße Kürbismasse, die mit Orangensaft verfeinert wird. Zutaten für das herbstliche Kürbis-Tiramisu Für 4 Personen 200g Hokkaido-Kürbis-Fleisch (mit und ohne Schälung möglich) 16 Löffelbiskuits 150 ml Schlagsahne 200 g Schmand oder Mascarpone 50 g …

Vom Pauschalhotel zur nachhaltigen Rückzugsoase

Der „Cretan Malia Park“ blickt auf eine interessante Geschichte zurück. Das einstige All-Inclusive-Resort auf Kreta ist heute ein wunderbarer Rückzugsort geworden, bei dem ein verantwortungsbewusster Tourismus an erster Stelle steht. Im Interview erzählt Aris Skyvalakis, Geschäftsführer des Cretan Malia Parks, von den Beweggründen, diesen Weg zu gehen, den Herausforderungen und wie die nachhaltigen Praktiken des Hotels von den Gästen angenommen werden. 1.     Vom Pauschalhotel zum nachhaltigen Boutique-Hotel. Was waren die größten Herausforderungen bei diesem Prozess? Vor COVID-19 fühlten wir uns, wie viele andere Fachleute des Tourismussektors, durch den raschen Tourismuswachstum und die Art und Weise, wie es unsere lokale Wirtschaft, Gemeinschaft und Umwelt beeinflusst, herausgefordert. Wir waren überzeugt, dass es unbedingt notwendig ist, die Auswirkungen des Tourismus gleichmäßiger zu verteilen. Deshalb war uns schon vor der Renovierung des Resorts klar, dass eine gezielte Strategie für die nachhaltige Entwicklung unseres Betriebs der einzige Weg war. Abgesehen von der dringenden Notwendigkeit, dass dies eine einzigartige Gelegenheit ist, unsere Strategien und Finanzierungsmodelle auf einen nachhaltigeren Weg zu bringen. 2.     Erzähle uns von einem besonders motivierenden Ereignis, das euch …

Das Gitschberg auf dem Weg zum Biohotel

Ein Gastbeitrag von Barbara und Horst Peintner, Gastgeber:innen vom Gitschberg. Die Good Travel Unterkunft befindet sich aktuell im Zertifizierungsprozess zu einem Biohotel. Hier berichten die beiden von ihren ganz persönlichen Eindrücken. Das Zeitalter lehrt uns mehr denn je: Veränderung kommt nicht von alleine. Wir selbst sind die Gestalter:innen unserer Zukunft! Darum bedeutet Wirtschaften für uns auch aktiv Verantwortung zu übernehmen. Unseren Weg zu mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität für Natur, Mensch und Tier noch bewusster zu leben. In vielen kleinen Schritten, die uns hoffentlich zum großen Ganzen führen. Zum großen Guten. Und so freuen wir uns im Herzen, denn das Gitschberg wird ein Biohotel! Wer denkt, das war schon immer so, der hat vielfach recht. Doch für ein ehrlich-echtes Biohotel braucht’s ein bisserl mehr. Und vor allem jemanden, der uns auf die Finger schaut. Weil Kontrolle nicht nur gut, sondern bekanntlich besser ist. Anspornt und Vertrauen schafft. Und so schaffen wir innerhalb 2021 alle Voraussetzungen für die „Bioland Silber Zertifizierung“. Damit gelingt es uns, die bedeutende Mehrheit des gastronomischen Warenkorbs biologisch auszurichten. Mit Bioprodukten aus …

Fair und regional: Wir stellen die Marktschwärmer vor

Immer mehr Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt, wo sie herkommen und wer sie herstellt. Was liegt da näher, als die Erzeuger:innen während des Einkaufs einfach persönlich danach zu fragen? Die Marktschwärmer-Idee aus Frankreich macht’s möglich. Die einfache Idee der Marktschwärmer: Online bestellen, um die Ecke abholen Marktschwärmer schafft eine direkte Verbindung zwischen den Erzeuger:innen und Verbraucher:innen einer Region. Die Kund:innen bestellen bequem im Onlineshop ihrer Schwärmerei. Einmal in der Woche kommt man für knapp zwei Stunden vor Ort zusammen, um die Bestellungen persönlich zu übergeben. Von Frankreich nach Berlin-Weißensee Die Idee der Online-Direktvermarktung kommt aus Frankreich, wo seit 2011 unter dem Namen „La Ruche Qui Dit Oui“ (zu Deutsch: Der Bienenkorb, der Ja sagt) bereits über 800 Schwärmereien entstanden sind. In Deutschland startete das Netzwerk im Herbst 2014. Derzeit sind schon mehr als 150 lokale Märkte in dreizehn Bundesländern geöffnet. Knapp 100 weitere Schwärmereien befinden sich im Aufbau. Nach monatelanger Vorbereitung wird nun am Dienstag, den 17. August, der erste Marktschwärmer-Wochenmarkt in Berlin-Weißensee in der Brotfabrik eröffnet. Danach findet der Markt jede …

Der Stern kocht gebackene Kartoffel-Dinkelknödel für uns

Ein Rezept von Niklas Rappold, Chefkoch vom Stern Niklas Rappold, der Chefkoch im Stern nimmt uns mit in seine Hotelküche und bereitet gemeinsam mit uns ein vegetarisches Gericht zu. Dabei erfahren wir allerlei Insights und erleben, wie aus Zutaten und frischen Lebensmitteln im Handumdrehen leckere Gerichte werden. Die meisten Zutaten stammen aus der eigenen Landwirtschaft, wie beispielsweise das Dinkelmehl. Im Stern wird das Prinzip „mit Butz und Stingl” gelebt, was tirolerisch für noch regionaler, noch frischer und restlos glücklich steht. Niklas und sein Team suchen demnach ganz bewusst regionale Lebensmittel und Lieferanten aus, um den Gästen im Stern einen Genussmoment für Leib und Seele zu bescheren. Viele der Zutaten kommen aus dem hauseigenen Acker oder Kräutergarten, um die Wege so kurz wie möglich zu halten. Wir kochen heute mit ihm „gebackene Kartoffel-Dinkelknödel” auf einem geschmortem Kraut-Nest, das mit einem Rote Bete Salat (im Stern Rohnen Salat genannt) und einem Rucola Pesto serviert wird. Zutaten für gebackene Kartoffel-Dinkelknödel: Für 4 Personen Für die Kartoffel-Dinkelknödel 500 g gekochte, abgekühlte und gepresste Kartoffel (gerne vom Vortag) 200 g …

Gelebte Nachhaltigkeit im Stern

Der erste Aufenthalt während der Tirolreise fand im Stern in Obsteig, am Sonnenplateau statt. Ich durfte Gastgeber René Föger interviewen und wurde in das gelebte Konzept sowie in seine Zukunftspläne eingeweiht. Vielmehr noch: das neueste Projekt wurde auf der Baustelle abgenommen. Dazu aber unten im Text mehr. Das Stern lebt nach dem Leitprinzip „I schaug auf Di. Du schaugsch auf mi!“ — was tirolerisch dafür steht, dass man sein Gegenüber mit Bedacht, Respekt und Fürsorge behandelt. Dabei geht es nicht nur um Mitmenschen, sondern auch um die Natur. Was war bzw. ist deine Motivation hinter dem Stern? Zum einen ist es natürlich so, dass René das Erbe seiner Familie bewahren und in aller Ehre weiterführen möchte. Denn die Familie Föger ist seit über 500 Jahren Gastgeber und 1907 hat sie das bestehende Wirtshaus Stern übernommen. Das Wappen der Familie führt zurück bis in Jahr 1509. Da liegt es auf der Hand, dass es ihm besonders wichtig ist, das er es im Sinne seiner Familie pflegt. Als er mit nur 27 Jahren den Hotelbetrieb übernahm, hat …