Kreativ, kulinarisch und grün – Leipzig, immer eine Reise wert

Für ein Wochenende besuche ich, Jule von Good Travel, das schöne Leipzig, eine von mir unterschätze junge und hippe Stadt. So viel kann ich vorab schon sagen.  Ich reise klimaschonend und unkompliziert mit dem InterCityExpress (ICE) von Berlin an und erreiche nach nur knapp 1,5 h aufgeregt und voller Vorfreude den großen und charmanten Hauptbahnhof. Leipzig begrüßt mich mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ich schnappe mir meine Reisetasche und mache mich auf den Weg zu meiner Unterkunft. Nach einem kurzen Spaziergang erreiche ich das Hotel Fregehaus, meine Bleibe für das Wochenende. Das Hotel ist zentral in der Innenstadt gelegen und hat einen grünen ruhigen Innenhof. Nach der herzlichen Begrüßung bekomme ich meinen Schlüssel für mein Zimmer, öffne die quietschende Tür und lege mein Gepäck ab, bevor das Programm startet. Mit Bike-Sharing radel ich durch die Stadt   Die Stadt erkunde ich per Fahrrad. Dafür leihe ich mir ein Rad auf einfache Weise von dem smarten Fahrradverleihsystem nextbike. Perfekt, um bei sonnigem Herbstwetter die Natur zu genießen. (Psst, Geheimtipp: es gibt pro Monat Freiminuten – für ein …

Übernachtung gegen neue Kunst

Seit nun gut einem halben Jahr haben die Hotels in Deutschland für touristische Übernachtungen geschlossen. Auch Theaterstätten, Kinos, Konzertsäle und andere Kunstorte bleiben bis auf Weiteres erst einmal entfernte Sehnsuchtsorte. Ein Leipziger Hotel geht mit dieser doch mittlerweile sehr kräftezehrenden Situation ganz besonders um und zeigt, dass außergewöhnlichen Zeiten eben außergewöhnliche Maßnahmen erfordern. Hier werden die Kunstschaffenden im Lockdown eingeladen So lädt das Meisterzimmer im Lockdown Kunstschaffende zu sich ein, um die verlassenen Räume der Unterkunft zu bespielen, in ihnen zu leben und zu arbeiten. Die Übernachtung wird dann bezahlt mit neu entstandenen Kunstwerken und Fotografien, denen hier wortwörtlich viel Raum geboten wird. Das Meisterzimmer samt seiner vier Ferienwohnungen befindet sich in einer ehemaligen Baumwollspinnerei aus dem Jahr 1884. Hohe Wände und riesige Fabrikfenster sorgen für ein einzigartiges Freiheitsgefühl und inmitten großartiger Industriearchitektur gibt es hier genügend Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten für Kreative. Auf dem übrigen Gelände der alten Baumwollspinnerei kann man zwischen unzähligen Ateliers und Galerien, Kino, Theatern, Läden und dem Café Mule auf gleichgesinnte Künstler*innen, Gründer*innen und Enthusiast*innen treffen und in den Austausch (mit …