Good News

Innovationen für mehr Inklusion, nachhaltig Heizen mit Miscanthus-Gras, flexibles Arbeiten für „Nachteulen“

In unserer neuen Good News enorm Podcast-Folge sprechen wir über Innovationen, die den Alltag für Menschen mit Behinderungen barrierefreier und inklusiver machen sollen; Heizungsbauer Thomas Stöber setzt auf Miscanthus-Gras als nachhaltige Heizquelle; und Tipps, wie ihr euren Arbeitsalltag und Biorhythmus in Einklang bringt: Das sind die Good News des Tages

Programm "InklusionsMacher"

Mit Innovation zur Inklusion

Social Impact, die Agentur für soziale Innovationen, legt ein Programm für Geschäftsideen auf, die unsere Gesellschaft inklusiver machen Frau Zöckler, Sie betreuen das Social Impact-Programm „InklusionsMacher“. Worum geht es dabei? Theresa Zöckler: Das InklusionsMacher-Programm starten wir gemeinsam mit der Aktion Mensch im Social Impact Lab Bonn. Wir wollen innovative Start-ups unterstützen, die Inklusion in der Gesellschaft ermöglichen, und so dabei helfen, eine wirklich inklusive Gesellschaft zu schaffen. Wir glauben, dass dies durch Innovationen geschehen kann, bei denen Inklusion von Anfang an mitgedacht wird und nicht später als Add-on dazukommt. Was unterscheidet das InklusionsMacher-Lab von „normalen“ Social Impact Labs? TZ: In all unseren Labs fördern wir Unternehmen, die Lösungen für gesellschaftliche Probleme anbieten. Hier in Bonn liegt der Fokus seit diesem Jahr dabei auf Inklusion. Unsere Räume sind „barrierearm“ – ich habe gelernt, dass es keine hundertprozentige Barrierefreiheit gibt. Damit sind wir der erste Coworking Space in der Region, der nahezu barrierefrei ist. Aber um bei InklusionsMacher dabei zu sein, ist Behinderung keine Voraussetzung. Es geht um die innovative Idee. Ein schönes Beispiel hierfür ist die App Companion2go von Zacharias Wittman, …

Frühwarnsystem per Algorithmus

Wie lassen sich Kindesmisshandlungen verhindern?

Sozialarbeiter beurteilen oft nach Bauchgefühl, welche Kinder gefährdet sein könnten. Besser wäre ein neues Werkzeug aus den USA – das Experten bereits als wichtigste Neuerung im Kinderschutz der letzten 20 Jahre loben Das Problem: Jede Woche werden in Deutschland etwa 250 Kinder sexuell missbraucht, sehr viele mehr werden misshandelt und vernachlässigt. Die Lösung: Ein spezieller Algorithmus hilft den oft überlasteten Jugendämtern einzuschätzen, welche Kinder besonders gefährdet sind. Der Fall des neunjährigen Jungen bei Staufen, der von seiner eigenen Mutter zu Vergewaltigungen angeboten wurde, wird in ganz Deutschland mit Erschütterung beobachtet. Ein monumentales Fragezeichen steht im Raum: Hätte sich die Gewalt verhindern lassen? Immer wieder machen Fälle Schlagzeilen, in denen Kinder sterben oder ihnen Gewalt angetan wird, obwohl die Jugendämter die Risikofaktoren eigentlich kennen oder kennen sollten. Der Bub in Staufen, das wissen wir inzwischen, hätte nicht nur geschützt werden können, sondern müssen. Der Stiefvater war als pädophil bekannt, der Junge war schon einmal aus der Familie genommen worden. Aber ein Gericht entschied, den Kleinen trotz der Bedenken des Jugendamts an die Mutter zurückzugeben, die ihn mit ihrem …