Good News

Neue Wandfarbe macht Heizungen überflüssig, Durchbruch in der MS-Forschung, Mehrweg-Pizzabox gegen Müllberge

In Bayreuth haben Chemiker*innen eine wärmende Wandfarbe entwickelt, die Heizungen überflüssig macht; in Mainz gelingt Forscher*innen von BioNTech ein Durchbruch in der Erforschung von Multipler Sklerose; und in NRW bringt ein Jungunternehmer eine langlebige Pizzakarton-Alternative auf den Markt: Das sind die Good News des Tages

Innovative Flipflops® aus Ananasblättern und Kokosnussfasern

Plastikmüll in den Meeren ist ein globales Problem. Denn regelrechte Müllkontinente schwimmen in den Ozeanen. Darunter befinden sich viele Artikel aus Kunststoff, wie auch die klassischen Flip-Flops®. Deren Materialien belasten Umwelt und Gesundheit nicht nur bei der Produktion und beim Gebrauch, sondern auch bei der Entsorgung, denn sie benötigen hunderte von Jahren um sich abzubauen. Die Cocolette als nachhaltiger Gegenentwurf zum Status Quo Aus diesen Gründen wurde die „Cocolette“ als Gegenentwurf aus reinen, ökologischen Materialien entwickelt. Inspiriert von Cradle to Cradle® Werten, besteht sie aus Materialinnovationen: Naturfasern von Kokosnüssen und Ananasblättern. Die Sohle der „Cocolette“ ist aus gewebten Kokosfasern gefertigt. Diese stammen aus der Faserschicht der Kokosnuss, die von Natur aus nachhaltige Eigenschaften mit sich bringt. Kokosfasern sind langlebig, pflegeleicht, beweglich, feuchteausgleichend und antibakteriell. Die Riemen der „Cocolette“ bestehen aus Pinatex®. Pinatex® ist ein natürliches, nachhaltig gewonnenes und innovatives Naturtextil, das aus den Fasern von Ananasblättern hergestellt wird. Das Leder wird mithilfe von Baumrinden und Früchten gegerbt Das Leder der „Cocoletten“ Sohle wird mit pflanzlichen und nachwachsenden Gerbstoffen – Baumrinden und Früchten – gegerbt. So …

Geschlossene Kreisläufe

„Nur Bio-Baumwolle ist zu wenig!“

Ökologische Materialien allein werden die Welt nicht retten, sagt Mirjam Smend, die Gründerin der nachhaltigen Modemesse Greenstyle. Die Branche setze auch verstärkt auf geschlossene Kreisläufe sowie Re- und Upcycling. Frau Smend, Sie bereiten gerade die nächste Greenstyle vor, Deutschlands einzige Konsumentenmesse für nachhaltige Mode. Was sind die wichtigsten Themen für 2020? Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist stark im Wandel. Dachte man vor kurzem noch, dass man mit Bio-Baumwolle die Welt retten kann, geht es jetzt verstärkt um Kreisläufe, Re- und Upcycling, innovative Materialien und Konsummodelle wie Leihen oder Tauschen. Daran richten wir auch Brands und Konferenzprogramm aus. Grüne Marken bieten gerne Parkas und Bikinis aus alten PET-Flaschen, Teppichen oder Fischernetzen an. Kritiker wenden ein, dass die Herstellung aufwändig sei und das Material mitunter gesundheitlich bedenklich. Ein Irrweg? Mach’s gut! Unterstütze unsere publizistische Unabhängigkeit Um möglichst viele Menschen zu erreichen, möchten wir die Inhalte auf enorm-magazin.de frei zugänglich halten und auf Bezahlschranken verzichten. Mit deinem Beitrag unterstützt Du uns dabei! Jetzt unterstützen! Ich glaube, dass der Weg richtig ist. Es dürfen keine neuen Ressourcen verschwendet werden, wir …