Good News

Frankreich will Klimaschutz in Verfassung festschreiben, T-Shirt erzeugt Strom aus Schweiß, Etappensieg für Ehe für alle in Japan

Frankreichs Parlament hat zugestimmt, dass der Klimaschutz verpflichtend in die Verfassung eingeschrieben wird; Forscher*innen aus San Diego hat ein T-Shirt entwickelt, das Schweiß in Strom umwandeln kann; und ein Gericht in Japan hat das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen als verfassungswidrig eingestuft: Das sind die Good News des Tages

Good News

Neuer Hemmstoff gegen resistente Krebszellen, Korallenriffe vor Fidschi erholen sich, unberührte Wälder und Sümpfe lohnen sich wirtschaftlich

Forscher*innen haben einen Hemmstoff gefunden, der Therapien bei resistenten Krebszellen wirksamer machen könnte; vier Jahre nach dem verheerenden Zyklon “Winston” haben sich die Korallenriffe vor Fidschi erholt; und es ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll, Wäder und Sümpfe unberührt zu belassen: Das sind die Good News des Tages

Good News

Wie Schweden seine Rentiere retten will, historische Nominierung für Rachel Levine, Klempner repariert kostenlos Heizungen

Mit Rachel Levine könnte erstmals in der US-Geschichte eine Transfrau Staatssekretärin werden; um Rentiere auf der Suche nach Futter besser zu schützen, baut Schweden mehrere Rentierbrücken; und ein britischer Klempner repariert kostenlos Heizungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung: Das sind die Good News des Tages

Good News

Zusammenhalt in Deutschland während Coronakrise gewachsen, Rückkehr der Olivenbäume in Apulien, weltweit größte Walrosskolonie in Sibirien entdeckt

Eine Umfrage aus Basel hat gezeigt, dass mehr Menschen in Deutschland ihre Mitmenschen als hilfsbereit und freundlich empfinden; nachdem in Apulien in den letzten Jahren über 22 Millionen Olivenbäume durch das Xylella-Bakterium gestorben sind, konnten neugepflanzte Bäume nun erstmals geerntet werden; und in Sibirien haben WissenschaftlerInnen die weltweit größte Walrosskolonie entdeckt: Das sind die Good News des Tages

Good News

Sprengstopp in der Ostsee, Drohnen schützen Elefanten und Nashörner, Facebook verbietet Holocaust-Leugnung

Aus Naturschutzgründen hat die Bundeswehr verkündet, dass sie keine Sprengungen mehr in der Ostsee durchführen wird; die Initiative Air Shepherd schützt Elefanten und Nashörner mit Drohnen vor Wilderei; Facebook sperrt nach jahrelangem Drängen weltweit Beiträge, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen: Das sind die Good News des Tages

„Wir achten die Selbstbestimmtheit des Wassers”

Indigene Forscher*innen müssen mehr Gehör finden, fordert der Professor für indigene Klimagerechtigkeit Kyle Whyte. Im Gespräch erklärt er, wie das dem Umweltschutz dienen kann. Herr Whyte, worum geht es bei indigener Klima- und Umweltgerechtigkeit? Um Verbundenheit. Wir können auf die Klimakrise umso besser reagieren, je mehr Vertrauen wir herstellen – in unseren Beziehungen und in unserer Verantwortung für alles, mit dem wir uns die Umwelt teilen. Wir müssen uns fragen: Wie wollen wir unsere Verantwortung für unsere menschlichen und nichtmenschlichen Verwandten, wie ich das als indigener Forscher nenne, in einer komplexen Umwelt wahrnehmen, die sich permanent wandelt? Was heißt das konkret? Wir trennen nicht zwischen Mensch, Natur und Spiritualität. Wenn wir etwa eine Beziehung der Verbundenheit zum Wasser haben, achten wir das Einverständnis und die Selbstbestimmtheit des Wassers… …in westlichen Ohren klingt das seltsam… …aber es ist ein wichtiger Punkt. Denn es beschreibt eine Haltung, die handfeste Folgen hat: Wir verschmutzen Wasser nicht oder leiten es einfach um, nur weil wir uns irgendeinen Vorteil davon versprechen. Wenn wir uns mit Wasser verbunden fühlen, respektieren wir …