Good News

Sprengstopp in der Ostsee, Drohnen schützen Elefanten und Nashörner, Facebook verbietet Holocaust-Leugnung

Aus Naturschutzgründen hat die Bundeswehr verkündet, dass sie keine Sprengungen mehr in der Ostsee durchführen wird; die Initiative Air Shepherd schützt Elefanten und Nashörner mit Drohnen vor Wilderei; Facebook sperrt nach jahrelangem Drängen weltweit Beiträge, die den Holocaust leugnen oder verharmlosen: Das sind die Good News des Tages

„Wir achten die Selbstbestimmtheit des Wassers”

Indigene Forscher*innen müssen mehr Gehör finden, fordert der Professor für indigene Klimagerechtigkeit Kyle Whyte. Im Gespräch erklärt er, wie das dem Umweltschutz dienen kann. Herr Whyte, worum geht es bei indigener Klima- und Umweltgerechtigkeit? Um Verbundenheit. Wir können auf die Klimakrise umso besser reagieren, je mehr Vertrauen wir herstellen – in unseren Beziehungen und in unserer Verantwortung für alles, mit dem wir uns die Umwelt teilen. Wir müssen uns fragen: Wie wollen wir unsere Verantwortung für unsere menschlichen und nichtmenschlichen Verwandten, wie ich das als indigener Forscher nenne, in einer komplexen Umwelt wahrnehmen, die sich permanent wandelt? Was heißt das konkret? Wir trennen nicht zwischen Mensch, Natur und Spiritualität. Wenn wir etwa eine Beziehung der Verbundenheit zum Wasser haben, achten wir das Einverständnis und die Selbstbestimmtheit des Wassers… …in westlichen Ohren klingt das seltsam… …aber es ist ein wichtiger Punkt. Denn es beschreibt eine Haltung, die handfeste Folgen hat: Wir verschmutzen Wasser nicht oder leiten es einfach um, nur weil wir uns irgendeinen Vorteil davon versprechen. Wenn wir uns mit Wasser verbunden fühlen, respektieren wir …